Ausbau/Verlängerung der Stadtparkstraße

(Stand: 27.09.2020)

Denkmalgeschützte Stadtparkstraße mit denkmalgeschützter Lindenallee am geschützten Biotop Taube Elbe

Die denkmalgeschützte Stadtparkstraße und ihre denkmalgeschützte Lindenallee schreien laut um Hilfe (Massive Zerstörung findet aktuell statt.)! Mutmaßlich wollen Oberbürgermeister und Stadtverwaltung die Stadtparkstraße zur Hauptzufahrt für die ROTEHORNINSEL machen. Warum hören das die Mitglieder im Stadtrat der LH Magdeburg nicht und verhindern dieses nicht? Tourismus ist ein Wirtschaftsfaktor und maßgebend für die Entwicklung der Landeshauptstadt Magdeburg?

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Geplante Verlängerung der Stadtparkstraße und geplante Umwidmung zur Hauptzufahrtsstraße für die ROTEHORNINSEL

Denkmalschutz, Naturschutz, Klimaschutz, Umweltschutz, Baugesetz usw. werden durch den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg missachtet und eine Verlängerung der Stadtparkstraße (ohne Baugenehmigung und ohne finanzielle Einordnung im Haushalt der LH Magdeburg, ohne Stadtratsbeschluss bereits als künftige Hauptzufahrt zum Stadtpark ROTEHORN (mit Stadthalle, Hyparschale, Messeplatz usw.) realisiert.

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Antwort der Stadtverwaltung auf Einwohnerfrage vom 14.11.2020 (Verlängerung Stadtparkstraße).

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Antwort der Stadtverwaltung auf Einwohnerfrage vom 05.12.2019 (Stadtparkstraße)

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Impressionen vor Ort

Denkmalgeschütze Stadtparkstraße, Blick von der Ausfahrt Winterhafen in Richtung MDR-Einfahrt (Foto: U. Meier, 07/2019)
Denkmalgeschützte Stadtparkstraße, Standort: Einfahrt Winterhafen mit Blick auf die Straße Kleiner Stadtmarsch und die Kleingartenanlage Am Domfelsen. Heimlich still und leise wurde schon einmal der Kurvenradius verändert. (Foto: U.Meier, 07/2019)
Die Planungen der Stadtverwaltung sehen an der Abbiegung der denkmalgeschützten Stadtparkstraße den Anschluss an die zu errichtende neue Stadtparkstraße (im Hintergrund von der Strombrücke kommend) vor. (Foto: U. Meier, 07/2019)
Über dieses Gelände plant die Stadtverwaltung u.a. die Verlängerung (neue Stadtparkstraße) der Stadtparkstraße zur Strombrücke, obwohl die Beschlusslage das nicht hergibt. (Foto: U. Meier, 07/2019)
Beweisstück: An der neuen Stadtparkstraße wurde und wird bereits gebaut! Allerdings befindet sich dieser Kanaldeckel im Schwarzen Weg. (Foto: C. Meier, 06.09.2019)

Dokument der Stadtverwaltung:

Verlauf der denkmalgeschützten Stadtparkstraße und Nachweis, dass die Stadtparkstraße seit 2017 zum Baudenkmal-Garten gehört (grün gekennzeichnet) (Foto: U. Meier, 07/2019)

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Anfrage zur Stadtparkstraße vom 23.09.2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit erstaunen habe ich am Samstag, den 21.09.2019 und am 22.09.19 festgestellt, dass die Stadtparkstraße und besonders die geschützten Grünstreifen, zum Parken „freigegeben“  waren.   Ja, es wurde sogar ein denkmalgeschützer Bereich mittels „Flatterband“, als Parkbereich ausgewiesen. Weiterhin erfolgte die Einweisung ausgewählter  Fahrzeuge, durch einen privaten Ordnungsdienst, auf diese geschützten Flächen.  

Wie Sie den nachstehenden Unterlagen entnehmen können, gehört die Stadtpakstraße, mit Ihren Grünbereichen zwischen den geschützten Linden, zum Baudenkmal-Garten und untersteht somit einem besonderen Schutz!

Weiterhin finde ich es befremdlich, wenn die illegal gerodete Fläche der MWG, gleich neben der Kleingartenanlage (KGA) Am Domfelsen, als Besucher-Parkplatz ausgewiesen und genutzt wurde (es waren entsprechende Parkschilder aufgestellt).

Wie kann das alles  sein?   Ich bitte um ein schriftliche Rückinformtion.  

Mit freundlichen Grüßen

Renate Fiedler

Bürgerintitiative: Rettet den Stadtpark ROTEHORN!

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Antwort vom 15.07.2019 auf eine Anfrage zur Stadtparkstraße:

Sehr geehrte Frau Fiedler,

vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihre offenen Worten zur Entwicklung des Stadtparks Rotehorn aus Ihrer Sicht. Als untere Denkmalschutzbehörde nehmen wir Ihre persönlich Einschätzung zur Kenntnis ohne diese jedoch zu teilen. 

Das Gebiet des Stadtparks Rotehorn ist seit Jahren Gegenstand öffentlicher Planungen mit einer sehr umfangreichen Beteiligung von Ämtern und gewählten Vertreterinnen und Vertretern der Stadtpolitik.  

Zu Ihrer Frage zur Aufnahme der Stadtparkstraße in das Denkmalverzeichnis der Landeshauptstadt Magdeburg möchten wir Ihnen folgende Auskunft geben:   Der Stadtpark Rotehorn stellt als Gartendenkmal ein Baudenkmal im Sinne des Denkmalschutzgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt dar und wurde in den frühen 1990er Jahren in das Denkmalverzeichnis der Landeshauptstadt Magdeburg aufgenommen. Für die Anerkennung der Denkmaleigenschaft und die Führung des Denkmalverzeichnisses des Landes Sachsen-Anhalt ist das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt mit Sitz in Halle/Saale zuständig. Die Aufnahme eines Kulturdenkmals (Oberbegriff) in das Denkmalverzeichnis der Landeshauptstadt Magdeburg bedarf daher keines Beschlusses des Stadtrats.

Die Stadtparkstraße wurde im Sinne einer Erweiterung des Gartendenkmals/Baudenkmals Stadtpark Rotehorn im Jahr 2017 zu einem Bestandteil der denkmalgeschützten Parkanlage. Die alleenartige Straße vernetzt den eigentlichen Stadtpark mit dem Stadtteil Werder.  

Als Anhang haben wir Ihnen einen Auszug aus der Denkmalkarte und eine Beschreibung des Baudenkmals/Gartendenkmals Stadtpark Rotehorn beigefügt.

Mit freundlichen Grüßen

i.A   Michael Ertl

Landeshauptstadt Magdeburg
Stadtplanungsamt Untere Denkmalschutzbehörde
An der Steinkuhle 6
39128 Magdeburg

Telefon: 0391/ 540 53 51 Fax:      0391/ 540 52 92 email: michael.ertl@spa.magdeburg.de

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Wo beginnt der Stadtpark ROTEHORN?

Hinweis der Bürgerinitiative: Als Stadtteil Werder wird die gesamte Insel (begrenzt durch Alte Elbe und Stromelbe) bezeichnet.

Südlich von Anna-Ebert-Brücke/Zollbrücke/Strombrücke befindet sich der Stadtpark ROTEHORN (auch Stadtpark, Kulturpark, Rotehorninsel genannt) einschließlich Kleiner Werder.

Der Landschaftspark Stadtpark Rotehorn im englischen Stil befindet sich südlich der Kanonenbahn und ist Bestandteil des Denkmals-Garten in Sachsen-Anhalt. Er befindet sich auch im Stadtpark ROTEHORN.

Im Norden des Stadtteils Werder (ab Nordbrückenzug) befindet sich der Große Werder, das sogenannte Beamtenviertel. Auch in diesem Bereich befand sich ein Fort.

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Ausgewählte Veröffentlichungen in den Medien:

(Quelle: Volksstimme, 28.08.2019)

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