Worum geht es? Stadtpark ROTEHORN retten!

(Stand: 04.06.2020)

über Menü (oben rechts): Neuigkeiten – Termine – Geschichte und Denkmalbeschreibung ROTEHORNPARK – Überblick über mögliche/geplante/aktuelle Bauvorhaben – Unterschriftenliste

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Wir sind als Bürgerinitiative unabhängig, unparteiisch, für alle Bürger/-innen, Gäste offen, die sich für den Erhalt/ die Erweiterung des Stadtparks ROTEHORN als GRÜNE LUNGE und für Erholung, Sport, Kultur, Freizeit in diesem Bereich einsetzen möchten. Wir werden zum besseren Verständnis hier auch Beiträge einstellen, die den Stadt- u. Kulturpark ROTEHORN nur indirekt betreffen.

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Heute, am 04.06.2020, gab es im Stadtrat keine Entscheidung zum Schulstandort in „Ostelbien“.

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Suche nach geeignetem Schulstandort in Ostelbien –> Vorschlag der Bürgerinitiative: Rettet den Stadtpark ROTEHORN!:

Zunächst favorisieren wir die Erweiterung des vorhandenen Schulstandortes Cracauer Straße, denn neben den an 2 Seiten des Schulkomplexes bereits dort vorhandenen Flächen werden durch die Veränderungen, die der Ersatzneubau Strombrücke mit sich bringt, weitere Flächen frei.

Auch am Schulstandort Friedrich-Ebert-Straße gibt es in Richtung Kanonenbahn Erweiterungsmöglichkeiten, zumal sich in der Nähe bereits zahlreiche Sportmöglichkeiten befinden.

Selbst den Standort Am Brellin (Nahe der Zetkinstraße) am vorhandenen Sportplatz halten wir für geeignet, wenn man die Möglichkeiten, die das Alten-u. Servicezentrum mit Gaststätte bietet mit einbezieht.

Unsere Vorzugsvariante:

Quer gedacht gibt es auch die Möglichkeit, das bestehende Gebäude im Zuckerbusch, in dem sich aktuell u.a. die Kinder- u. Jugendfreizeiteinrichtung Mutter Theresa befindet, in eine Grundschule umzuwandeln. Fehlende Klassen- u. Horträume könnten auf dem vorhandenen Gelände ergänzt werden. Ein Freier Träger, der sich mit Kinder- u. Jugendarbeit befasst, der ist auch in der Lage, eine entsprechende Hortbetreuung zu übernehmen. Das Freizeitangebot für den Kinderbereich könnte ebenfalls am Standort verbleiben und weiterhin durch den aktuellen Freien Träger vor Ort (Erhalt der Bezugspersonen) fortgeführt werden. Das Freizeitangebot für Jugendliche, Möbellager, Suppenküche, Verwaltungsbereiche u.a. könnten in die vorhandenen Gebäude im Bereich Tiefbauamt Am Winterhafen verlagert werden. Dort hätte der Freie Träger mehr Platzkapazitäten, Freiraum und Möglichkeiten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen an handwerkliche und künstlerische Tätigkeiten heranzuführen. Durch die Nutzung von Synergieeffekten könnten auch generationsübergreifende Projekte realisiert werden und so auch erhebliche finanzielle Mittel eingespart werden.

Liebe Mitglieder im Stadtrat, traut Euch, denkt quer, prüft und beschließt unsere Vorzugsvariante zum Schulstandort Ostelbien! Geht dazu neue ämterübergreifende Wege und setzt so ein Zeichen für die Zukunft, für eine kluge Entwicklung unserer Landeshauptstadt Magdeburg und für den Erhalt des Stadtparks ROTEHORN für Kultur, Sport, Erholung, Freizeit! (Und wenn dann eine Schule im Stadtpark ROTEHORN eingerichtet werden soll, dann NUR EINE TANZSCHULE FÜR ALLE GENERATIONEN.)

Hinweis: Lesen Sie bitte auch unseren Beitrag weiter unten zum Schulstandort Ostelbien!

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Sachverhalte müssen im Zusammenhang betrachtet werden! Die Stadtentwicklung in der Landeshauptstadt Magdeburg und auch im Stadtpark ROTEHORN kann nur gelingen, wenn man alle betreffenden Fakten und geltenden Gesetze berücksichtigt.

(Quelle: Volksstimme, 27.05.2020)
Hinweise der Bürgerinitiative: Rettet den Stadtpark ROTEHORN!:
Die Berichterstattung lässt sehr zu Wünschen übrig:
– Das Foto gehört nicht zum Inhalt.
– Im Bereich ehemaliges „Kulturhaus der Eisenbahner“ sollte laut Drucksache ein Demenzzentrum und eine große KITA gebaut werden.
– Es steht eine Bestandsimmobilie auf.
– Das Baugesetz lässt in diesem ausgewiesenen Grünbereich keine Wohnbebauung zu.
– Es gibt keine hochwassersichere Zufahrt usw..
– Es gibt kein ausgewogenes Verhältnis von Zustimmungen und Ablehnungen (weder in der Anzahl der Leserbeiträge noch in der Zeilenanzahl).
– Das funktionsfähige Gebäude ehemaliges „Kulturhaus der Eisenbahner“ wurde durch die Eigentümer dem Verfall Preis gegeben.
– Südlich der „Kanonenbahn“ befindet sich laut schriftlicher Aussage des Oberbürgermeisters der LH Magdeburg der „Stadtpark Rotehorn“.
– Der Stadtpark ROTEHORN“ mit dem“ Landschaftspark Stadtpark Rotehorn“ soll für alle Generationen und sozialen Schichten auch für künftige Generationen als grüne Lunge, insbesondere der Innenstadt, erhalten bleiben und touristisch (Wirtschaftsfaktor) weiterentwickelt werden.
– Es wurde nicht das Projekt abgelehnt, sondern das Projekt an diesem Standort!
– Dieses in der Drucksache vorgelegte Projekt lässt sich auf jeder Industriebrache dieser Stadt errichten und mit entsprechender Grüngestaltung (immerhin stehen allein nur dafür beim Investor 1 Mill. Euro zur Verfügung) könnte es ein wirklich guter Beitrag zur Entwicklung unserer Landeshauptstadt werden.
– Das Gelände Tiefbauamt ist nicht Bestandteil der abgelehnten Drucksache und verfügt u.a. über ein top-saniertes Gebäude (Straßenbeleuchtung).
– In ihren Diskussionsbeiträgen im Stadtrat haben die Ablehner/-innen der Drucksache ausreichend und nachvollziehbar ihre Beweggründe benannt (Einhaltung Baugesetz, Naturschutz, Denkmalschutz, Klimaschutz, Hochwasserschutz, Umweltschutz, Vorlegen eines Gesamtkonzeptes für den Stadtpark ROTEHORN insgesamt, schlüssiges Verkehrskonzept für den Bereich ROTEHORNINSEL mit Vorrang für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), Umsetzung/Ergänzung des vorhandenen Tourismusleitkonzeptes usw.).

Das alles fehlt in der Berichterstattung der Volksstimme.

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Bitte halten Sie die Grillplätze sauber! Der Stadtpark ROTEHORN soll in allen Bereichen sehenswert sein und für alle nutzbar bleiben!

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Wo genau werden Wege im Stadtpark ROTEHORN saniert und weshalb soll deswegen der Stadtpark vorübergehend gemieden werden?

Wegesanierung im Park: Geht es bitte auch genauer? Schließlich befindet sich der Stadtpark südlich des Brückenzuges Strombrücke/Zollbrücke/Anna-Ebert-Brücke und besitzt eine Vielzahl von Wegen. (Quelle: General-Anzeiger, 23./24. Mai 2020)

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Irreführende Berichterstattung zum Sachverhalt ehemaliges Kulturhaus der Eisenbahner und Stadtpark ROTEHORN durch die Volksstimme

(Quelle: Volksstimme, 18.05.2020)

Hinweis der Bürgerinitiative: Rettet den Stadtpark ROTEHORN!:

Das betreffende Gelände liegt nicht AM, sondern IM Landschaftspark Stadtpark Rotehorn!

Auf dem Lageplan ist im ca. oberen Drittel (15.000 m²) der Bereich dargestellt, der flächenmäßig (ehemaliges Kulturhaus der Eisenbahner) Gegenstand der Drucksache DS0460/19 war (lt. Drucksache: Errichtung eines Demenzzentrums und einer großen KITA).

Das ca. 2. Drittel im mittleren Bereich des hier dargestellten Lageplans befindet sich im Eigentum der Quart AG (weitere ca. 20.000 m²) und ist kein Gegenstand der Drucksache DS0460/19.

Das ca. 3. Drittel im unteren Bereich des hier dargestellten Lageplans befindet sich in kommunalem Eigentum (Gelände Tiefbauamt LH Magdeburg – Bereiche Bauhof und Straßenbeleuchtung) und ist kein Gegenstand der Drucksache DS0460/19.

Zur Erinnerung: MWG/WOBAU wollen ebenfalls im benachbarten Bereich (auch Stadtpark ROTEHORN) eine KITA bauen. Laut KITA-Planung wird (auch langfristig) im Stadtpark ROTEHORN keine KITA benötigt (In der Oststraße im Stadtteil Werder werden gerade zwei KITA`s umfangreich saniert.)

Zur Frage: Wo beginnt der Stadtpark? Lesen Sie bitte die unteren Beiträge zum Denkmalschutz, zur Drucksache DS0460/19, die Antwort des Oberbürgermeisters auf unsere Einwohnerfrage, schauen Sie sich die Postkarte mit dem Mini-Bus an und benutzen Sie bitte Ihren gesunden Menschenverstand!

Was Sie dazu noch berücksichtigen sollten: Der Oberbürgermeister befindet sich mutmaßlich bereits im OB-Wahlkampf (Neuwahl des Oberbürgermeister der LH Magdeburg mutmaßlich ca. Mai 2022). Mutmaßlich meint er, mit einem neuen Stadtviertel bestehend aus Luxus-Wohnungen und Hotels PUNKTEN zu können, nachdem der Tunnelbau (wird jetzt anders genannt, damit es nicht so auffällt) bisher eher Minuspunkte für ihn gebracht hat und bringt.

Gleichzeitig wollen wir EU-Kulturhauptstadt 2025 werden?!

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Fehlende Unterlage zur Drucksache DS0460/19  

Sehr geehrter Herr Dr. Scheidemann,

leider ist die Stellungnahme der Unteren Wasserbehörde nicht im Ratsinformationssystem zu finden. Auch unsere Bitte, uns diese bis zur Ausschusssitzung StBV am 07.05.2020  zuzusenden erfolgte nicht. Diese Stellungnahme gehört nach unserer Meinung, zwingend zur Drucksache DS0460/19, da diese mehrfach von Ihnen zitiert wurde. Bitte teilen Sie uns mit, wo diese Stellungnahme im Ratsinformationssystem zu finden ist oder senden Sie uns diese per Mail zu.

Vielen Dank für Ihre freundliche Rückinformation, die wir uns für den 27.05.2020 vorgemerkt haben.

Mit freundlichen Grüßen Renate Fiedler Sprecherin der BI: Rettet den Stadtpark ROTEHORN! www.rotehornpark-retten.de

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— 18.05.2020 — Eilmeldung — Denkmalschutz —

  • Archäologisches Flächendenkmal: „Historischer Stadtkern Magdeburgsicht der historischen Festungsanlagen“ – Baudenkmal – Objekt-Nr.: 09406405 (Sachbegriff: Park)(Bauwerksname: Stadtpark Rotehorn)
  • Archäologisches Flächendenkmal: „Messeplatz einschließlich Zufahrtsbereich/Umgebung ab Zollbrücke über Kleiner Stadtmarsch
  • Brücke über die Taube Elbe, Objekt-Nr.:09476763 (Sachbegriff: Brücke)(Bauwerksname: Brücke über die Taube Elbe)
  • Brücke über die Alte Elbe, sogenannte Kanonenbahnbrücke, Objekt-Nr.: 09476764 (Sachbegriff: Brücke)
  • Schleuse, Objekt-Nr.: 09471483
  • Baudenkmal: Stadtparkstraße, Objekt-Nr.: 09406405 (Sachbegriff: Park)(Bauwerksname: Stadtpark Rotehorn.
  • Baudenkmal: Straße am Winterhafen, Objekt-Nr.: 09406405 (Sachbegriff: Park)(Bauwerksname: Stadtpark Rotehorn)

Das heißt, dass südlich der Kanonenbahn einschließlich Bereich Messe, einschließlich Stadtparkstraße, einschließlich 2 Brücken (Kanonenbahn), einschließlich Straße Am Winterhafen unter DENKMALSCHUTZ stehen (Das ist keine vollständige Aufzählung.).

Zusätzlich ist ein Teil der genannaten Objekte noch über das Baudenkmal Garten-Sachsen-Anhalt geschützt.

(Quelle: Neues Daten-Denkmal-Informationssystem Sachsen-Anhalt, Stand für die Angaben: 13.02.2020) (gelesen am: 18.05.2020)

Und davon haben der Oberbürgermeister und Herr Dr. Scheidemann (Beigeordneter für Stadtentwicklung/Bau/Verkehr) keine Kenntnis?

Oberbürgermeister und Stadtverwaltung machen den Investoren mutmaßlich falsche Angaben, geben ihnen seit Jahren mutmaßlich falsche Hoffnung und geben ihnen mutmaßlich Zusagen zu denen sie überhaupt nicht berechtigt sind und besitzen dann noch die Dreistigkeit uns als Bürgerinitiative zu beschimpfen, weil wir die Entwicklung der Landeshauptstadt Magdeburg behindern würden und Investoren verschrecken würden?

Zur Erinnerung: Die Landeshauptstadt Magdeburg möchte EU-Kulturhauptstadt 2025 werden. Unabhängig davon ist der Tourismus ein wesentlicher Bestandteil der wirtschaftlichen Entwicklung unserer Stadt. Warum soll dieser sensible und so wichtige GRÜN-Bereich Stadtpark ROTEHORN mit Luxus-Wohnungen/Hotels zugebaut werden? Wir sagen: Stoppt die Machenschaften des Oberbürgermeisters!

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Abstimmungsergebnis zur DS 0460/19 (Demenzzentrum im Bereich ehemaliges Kulturhaus der Eisenbahner): 24 dafür/26 dagegen /5 enthalten (Damit wurde diese Drucksache abgelehnt.) Auf besonderen Wunsch von Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper wurde durch die CDU namentliche Abstimmung beantragt.

Wir danken allen Mitgliedern und Unterstützern der Bürgerinitiative: Rettet den Stadtpark ROTEHORN! Wir machen weiter, denn der Stadtpark ist für uns MAGDEBURGER aus vielerlei Gründen sehr wichtig und soll als Park für ALLE erhalten bleiben.

Unser besonderer Dank gilt all den Mitgliedern im Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg, die diese Drucksache abgelehnt und damit ihr Interesse am Erhalt des Stadtparks ROTEHORN deutlich gemacht haben.

Hier Nordpark, so könnte auch das Umfeld des ehemaligen Kulturhauses der Eisenbahner aussehen, die Basis dafür ist bereits vorhanden. (Foto: C. Meier, 08.05.2020)

Die Bestandsimmobilie ehemaliges Kulturhaus der Eisenbahner und sein grünes Umfeld in eine einem Stadtpark entsprechende Nutzung zu bringen (generationsübergreifend, Menschen aller sozialen Schichten und auch Benachteiligte einzubeziehen), das bleibt die spannende Aufgabe.

Wir hoffen sehr, dass der Investor mit seinen Möglichkeiten (1 Mill € allein für die Realisierung des Grünbereiches) eine Industriebrache in der Landeshauptstadt Magdeburg mit Blick auf die Elbe bzw. in die Natur im hochwassersicheren Bereich für sein Projekt nutzt und diese zu einem Park entwickelt, in dem alle gern wohnen möchten und können, dann wäre es zumindest ein richtiger Investor für die Landeshauptstadt Magdeburg.

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Kommentar der Bürgerinitiative Rettet den Stadtaprk Rotehorn zur Stadtratssitzung am 14.05.2020: TOP 5.19 – Einleitung Satzungsverfahren zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 250-6.1. „Rotehorn, südlich der Kanonenbahn“.

„… wenn jemandem ein Licht aufgeht, dann kann diese/-r nicht mehr hinter`s Licht geführt werden …“ (Zitat eines mir Unbekannten)

Die Stadträte der Fraktionen, die das o.g. Bauvorhaben abgelehnt haben, zeigten für uns ihre hohe Verantwortung bei der Abstimmung zur Drucksache DS0460/19 am 14.05.2020 besonders gegenüber den zu schützenden Bürgern, den älteren und demenzkranken Menschen, denn diese müssen in jedem Fall bei Hochwasser evakuiert werden.

Bei einem Hochwasser von 7,80 m liegt das Gelände  (ehemaliges Kulturhaus der Eisenbahner) zwar als Insel (von Hochwasser umgeben) im Trockenen, die Bewohner müssten dann allerdings wegen fehlender hochwassersicherer Zufahrt dort solange ohne Versorgung verharren, bis der Wasserpegel so weit sinkt, dass die Straße Am Winterhafen wieder nutzbar ist, was unfassbar für uns, auch von den Befürwortern so benannt wurde. Solch einem Projekt haben die Mitglieder im Stadtrat von CDU und SPD zugestimmt (Wohl wissend, dass bei Hochwasser mit entsprechendem Pegelstand sowieso der gesamte Bereich Ostelbien evakuiert werden muss.)

Der Drucksache und dem Projekt an diesem Standort war ohnehin nicht zuzustimmen, denn:

  • 2018 hatte der Oberbürgermeister, mutmaßlich aus taktischen Gründen, eine Drucksache zum gleichen Inhalt zurückgezogen, weil es ungeklärte Fragen gab (hochwassersichere Zufahrt fehlte, damit Baurecht ohnehin nicht möglich).
  • Am 14.05.2020 legte der Oberbürgermeister die Drucksache DS0460/19 vor, obwohl nicht einmal ansatzweise der Sachverhalt „hochwassersichere Zufahrt“ für diesen Bereich (ehemaliges Kulturhaus der Eisenbahner) geklärt war.
  • Die gesamte Drucksache mit Anlagen war dermaßen stümperhaft erarbeitet, dass es einer Beleidigung der Stadträte entspricht, ihnen so etwas als Entscheidungsgrundlage überhaupt vorzulegen.
  • Ein Teil der Unterlagen zur Drucksache DS0460/19 wurde nur an einige wenige auserwählte Stadträte/-innen ausgereicht.
  • Im Fall der Zustimmung zur Drucksache DS0460/19 sollten unausgesprochen mutmaßlich gleichzeitig Rahmenbedingungen für weitere Wohnbebauungen im Stadtpark ROTEHORN geschaffen werden.
  • Auf mündliche Aussage zweier Stadträte, die nach ihren eigenen Aussagen angeblich Kenntnis darüber hatten, dass der Investor bereit sei, weitere Zugeständnisse (1 Mill. € an die Stadt zu zahlen für Grüngestaltung im Stadtpark und die Realisierung einer hochwassersicheren Zufahrt über die Kanonenbahntrasse selbst finanzieren zu wollen) zu machen, um den Zuschlag zu erhalten, sollte der Stadtrat dieser Drucksache mehrheitlich zustimmen. Der Bereich Kanonenbahntrasse gehört aber nicht zum Beschlusstext der Drucksache DS0460/19 und noch dazu einem ganz anderen Eigentümer, der mit dieser Drucksache nichts zu tun hat. 
  • Die Bezeichnung „Südlich der Kanonenbahn“ beinhaltet den gesamten Bereich Stadtpark ROTEHORN (hier eindeutig Landschaftspark Rotehorn) zwischen Alte Elbe und Stromelbe bis hin zur südlichen Rotehornspitze (nahe Salzquelle), was der OB mehrfach so ausgeführt hat, als es um die Bebauung Kleiner Stadtmarsch/Schleusenstraße (MWG/WOBAU) ging.
  • Die zur Drucksache gehörenden Anlagen stimmen mit den bisherigen Beschlusslagen nicht überein (keine hochwassersichere Zufahrt, keine klare Beschreibung einer generellen Zufahrt zum Objekt, keine Erschließungszusage des Investors usw.).
  • Das neue Konzept des Investors lag vor der Abstimmung nur 9 Stadträten vor, den anderen Stadträten und der Öffentlichkeit war dieses nicht bekannt (neu: nur 30 Wohnungen für Familien mit Demenzkranken und keine Pflegestation, dafür ein Cafè mit ca. 130 Plätzen oder gar mehr, Arztpraxis, Physiotherapie und nur 32 Parkplätzen, eine Zufahrt über 2 fremde Grundstücke, sogar über den städtischen Bauhof ohne dass der OB angeblich schon wisse was, dort gebaut werden würde).
  • Der Bedarf einer KITA in diesem Bereich ist aktuell und nach künftigen KITA-Planungen der Landeshauptstadt Magdeburg nicht vorhanden.
  • In der vorgelegten Drucksache DS0460/19 und ihren Anlagen widersprechen sich die Aussagen Anteil Grünbereich und Anteil zu bebauender Bereich zum vorhandenen Gesamtbereich nach m². Die Angaben stimmen nicht mit der aktuellen 3. Fortschreibung des „Städebaulichen Rahmenplan Rotehorninsel März 2017“ überein  (ein Rahmenlan ist nur ein orientierendes Dokument und hat keine baurechtliche Wirkung, dieser Rahmenplan von März 2017 wurde ohne Bürgerbeteiligung und Zustimmung aufgestellt).
  • Die Fraktionen, die mit NEIN gestimmt hatten, forderten von der Stadtverwaltung einen Gesamtplan für die Rotehorninsel, der alle gesetzlichen Belange berücksichtigt, wie Natur-, Denkmal-, Klima- und Hochwasserschutz und der die entsprechenden Bereiche eindeutig ausweist. Bevor dieses Dokument nicht vorliegt, werde man keinem Bebauungsplan mehr zustimmen. Sie sehen, dass der Stadtpark wirklich scheibchenweise „zerlegt, zerstört“ wird, was sie nicht mehr akzeptieren/ hinnehmen werden.
  • In der Landeshauptstadt Magdeburg gibt es ausreichend andere, sogar hochwassersichere Bereiche mit lukrativer Aussicht, die für ein derartiges Projekt geeigneter sind. Die Umgestaltung einer Industriebrache z.B. würde die Entwicklung unserer Stadt wesentlich besser voran bringen als die weitere Zertsörung von vorhandenem StadtGRÜN (hier von der Stadt viele Jahre vernachlässigter Landschaftspark Rotehorn).
  • u.v.a..

Mit wem, seit wann und zu welchen Inhalten verhandelte der Oberbürgermeister am Stadtrat vorbei?

Wenn ein Oberbürgermeister einem Investor gegenüber Zusagen zum gewünschten Bauvorhaben macht, dabei mutmaßlich seine Kompetenzen überschreiten, dann  trägt er alleine auch die Verantwortung für die Verärgerung des Investors und setzt damit unsere Landeshauptstadt Magdeburg selbst in ein „schlechtes Licht“!

Fortsetzung folgt zeitnah.

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Volksstimmebericht zur Abstimmung im Stadtrat am 14.05.2020. Link: https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/wohnungsbau-das-politikum-vom-bauen-am-park (Quelle: Volksstimme, 18.05.2020)

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Stadtpark ROTEHORN ist kein geeigneter Standort für eine Schule (keine Grundschule (Klasse 1-4) und auch keine Gemeinschaftsschule (Klasse 5-12) o.ä.)!

(Beratung der Drucksache erfolgt im Mai 2020)

Aktuell wird von der Stadtverwaltung und einigen Fraktionen im Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg das Gelände – Tiefbauamt (im Stadtpark ROTEHORN, Straße Am Winterhafen) – tatsächlich als Standort für den Neubau einer  dringend benötigten Grundschule bzw. einer Gemeinschaftsschule im Bereich „Ostelbien“ favorisiert.  

Alle bisher angedachten Standorte für eine neue Grundschule erfüllten die entsprechenden Rahmenbedingungen nicht und riefen logischerweise Bürgerinitiativen auf den Plan, die sich mit ihren Argumenten durchsetzen konnten.

Bürgerinitiativen

Bürgerinitiativen haben in der Regel Kenntnis über die Situationen vor Ort, recherchieren sehr gut, suchen den Kontakt zu richtigen Fachleuten und schlagen meistens auch gut durchdachte Alternativen/Lösungsansätze vor.  

Schulentwicklungsplanung

In jährlich fortzuschreibenden Schulentwicklungsplänen kann man ziemlich genau ablesen, in welchen Stadtteilen wieviel Schüler/-innen wann zu beschulen sind. Auch für die Größenordnung für Zuzüge, Wegzüge, Geburtenraten usw. gibt es hinreichend Erfahrung, selbst die erforderlichen Schularten mit ihren unterschiedlichen Kriterien  lassen sich ablesen.

Die Notwendigkeit für Schulen kommt also nicht plötzlich.  

Erfolgte Schulschließungen

  • Turmschanzenstraße (POS) (Sporthalle und Elbeweg) –> Luxuswohnungen
  • Grundschule „Friedensweiler“ (Turnhalle und Sportplatz) –> Pension
  • POS „Wilhelm Weitling“ (Schulgarten, Sporthalle, Sportplatz) –> Luxuswohnungen + kleinere Grundschule
  • Sonderschule „F. Fröbel“ (Schulgarten, Sporthalle, kleiner Sportplatz) –> Kommunale KITA´s und KITA Freier Träger
  • Abriss KITA Neustädter Str. –> Luxuswohnungen
  • Volkshochschule Leiterstraße –> Gerichtsgebäude

Stadtplanung

Ein wesentlicher Aspekt der Stadtplanung besteht darin, eine Stadt im Zusammenhang zu betrachten, Alleinstellungsmerkmale und Potential zu erkennen und zu entwickeln.

Die vorhandenen Flächen (Kommune, Land, Bund, privat) in Einklang mit gewünschten Nutzungen zu bringen, wobei die Nutzung durch und für das Gemeinwohl einen besonderen Stellenwert besitzt ist ein Anspruch, dem man nur mit viel Herz und Verstand für seine Stadt erfüllen kann.

Im sogenannten Flächennutzungsplan sind die wesentlichen Sachverhalte festgeschrieben (Grünbereiche, Verkehrsflächen, Wohngebiete, Industriegebiete, Naturschutzbereiche usw.).

Im Mittelpunkt aller Betrachtungen steht der Mensch, deshalb muss Stadtplanung generationsübergreifend, nachhaltig und langfristig erfolgen und immer auch das öffentliche Interesse und die öffentliche Finanzierung im Blick haben und auch ein Zusammenspiel aller Bereiche (Wirtschaft, Soziales, Kultur, Gesundheit, Sport usw.) sein.  

Wer kommt auf die Idee, eine Schule in den Stadtpark ROTEHORN bauen zu wollen?  

Schulstandort

Eine Schule muss zentral im Stadtteil liegen, um von möglichst Vielen unter annähernd gleichen Bedingungen erreicht werden zu können.

Schule ist mehr als nur Unterrichtsraum für Schüler und das nicht nur, weil dort in regelmäßigen Abständen Wahllokale eingerichtet werden (generationsübergreifendes Lernen, Projektarbeit, Sport und Gesundheit für alle, offene Schule, Nutzung von Synergieeffekten usw.).  

Durch den Ersatzbrückenbau Strombrücke ergeben sich völlig neue Möglichkeiten für Flächenzuordnungen (Straßenbahngleise werden verlegt). Der vorhandene Schulstandort in der Cracauer Straße bräuchte lediglich sinnvoll erweitert zu werden und alle Probleme sind ruck-zuck beseitigt (Dazu würden bereits die jetzt vorhanden angrenzenden Flächen ausreichen!). Geht angeblich aus Sicht der Stadtverwaltung nicht! Warum? Dort sind bereits Wohnhäuser mit Blick auf die Alte Elbe eingeplant. Um Sozialwohnungen wird es sich dabei wohl nicht handeln –> oder Herr Oberbürgermeister, Herr Lerm (Stadtplanungsamt)?

Herr Oberbürgermeister, Herr Lerm, Herr Dr. Scheidemann und vor allem sehr geehrte Entscheidungsträger (Mitglieder im Stadtrat) gehen Sie endlich vor Ort und sehen Sie, dass die Erweiterung der Schulstandorte Cracauer Straße und Friedrich-Ebert-Str. möglich sind!!!

Sind es unsere Kinder wirklich nicht Wert hier eine umsetzbare funktionsfähige Lösung in der erforderlichen Zeit zu finden??? Ergänzung: Die Kanonenbahnbrücke über die Alte Elbe begehbar machen (Das kann so teuer ja auch nicht sein!) und das „GRÜNE KLASSENZIMMER“ (Dabei handelt es sich nicht um einen Schulneubau im Stadtpark!) liegt quasi schon vor der Schultür (Das wäre dann BAUHAUS-STIL und ein echtes OB-Wahl-Projekt.).

Stadtpark ROTEHORN

Ist ein besonderer Bereich hinsichtlich Klimaschutz, Hochwasserschutz, Umweltschutz, Denkmalschutz und ist in großen Teilen Flora-Fauna-Habitat-Schutzgebiet (FFH), insbesondere für den Innenstadtbereich.

Bei aktuell zunehmender Bautätigkeit (Wohnungen/Hotels) und weiterer Verdichtung in den angrenzenden Stadtteilen (Buckau, Altstadt, Alte Neustadt, Werder, Brückfeld, Cracau, Pechau) ist es umso wichtiger, den Stadtpark ROTEHORN mit seinem geschützten Landschaftspark Stadtpark Rotehorn zu schützen und nicht noch weiter zu zerstören.  

Fehlende Verkehrsplanung

Nicht nur für die Landeshauptstadt Magdeburg insgesamt fehlt ein schlüssiges, durchdachtes, sinnvolles,  zukunftsweisendes Verkehrskonzept für den fließenden und ruhenden Straßenverkehr mit Vorrang für ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr) und Fahrradverkehr, sondern insbesondere für den Bereich „Ostelbien“ (einschließlich Stadtpark ROTEHORN) und auch seine Anbindung.

Durch den Ersatzneubau Strombrücke wird es während der Bauzeit und auch danach eine neue Verkehrsführung geben, die zu berücksichtigen ist. Die Strasse Am Winterhafen kann nach dem Neubau der Strombrücke direkt nur aus Richtung Innenstadt befahren werden. Die Rückfahrt aus dem Stadtpark über die Strasse Am Winterhafen geht dann nur als Rechtsanbieger in Richtung Heumarkt/Cracau.

Es gibt Vorstellungen den Schwarzen Weg als Fahrradstraße auszubauen und den Stadtpark ROTEHORN möglichst autofrei zu entwickeln. Dem entgegen werden von der Stadtverwaltung aktuell 750 Parkplätze im Umfeld Stadthalle/Hyparschale geplant. Dem ohne Baugenehmigung gebauten Boarding-Hotel im Seilerweg (ehemals Haus der Athleten) fehlen noch zahlreiche Parkplätze für PKW und Busse, diverse Parkplätze sind bereits zu Füßen der Strombrücke geplant und im Bereich Tiefbauamt ein Großparkplatz in Erwägung gezogen (Aufzählung ist unvollständig).

Sicherer Schulweg

Wie wird eine eventuelle Schule zur Verkehrsberuhigung des Landschaftsparks Stadtpark Rotehorn beitragen, wenn die motorisierten Eltern vorfahren? Die Straße Am Winterhafen wird von Autos, Caravans, Bussen, Versorgungsfahrzeugen usw. genutzt, die zum Yachthafen und zum Boarding-Hotel fahren. Genau in diesem künftigen „verkehrsreichen Bereich“ befindet sich dann wahrscheinlich der Zugang zur Schule, der auch noch als Notzufahrt über die Kanonenbahnbrücke Alte Elbe –> entlang der Kanonenbahntrasse –> zur von der Stadtverwaltung geplanten Demenz-Seniorenwohnanlage mit KITA (ehemaliges Kulturhaus der Eisenbahner) führen soll.

Gleich hinter dem Gelände Tiefbauamt befinden sich noch mindesten 14.000 m² Park-und Grünfläche, die ein Investor schon in seinem Besitz hat. Was soll dort gebaut werden  oder an wen könnte er diese Fläche eventuell noch verkaufen und für welche Nutzung?

An- u. Abfahrt zur Schule müssten über den Kleinen Stadtmarsch, die Stadtparkstraße, den Seilerweg, den Schwarzen Weg, die Strasse Am Winterhafen bzw. die Verlängerung zur Stadtparkstraße erfolgen, wobei mindestens der Schwarze Weg  und die Straße Am Winterhafen bei Hochwasser überschwemmt und damit nicht nutzbar sind.  

Gehört zu den Betrachtungen dazu

Schüler/-innen aus „Ostelbien (besteht aus 9 Stadtteilen!)“ der Klassen 5-12 ohne Losglück besuchen die Leibnitz-Schule (Stadtteil Altstadt), die allerdings (lt. Volksstimme vom 22.02.2020) geplant ist, 2021 in Richtung Stadtteil Neustädter See zu verlegen. Kann sich bitte `mal jemand in die Lage eines Kindes versetzen, das diesem Schwachsinn ausgesetzt ist? Dabei sind zusätzliche Kosten und gesundheitliche Beeinträchtigungen überhaupt noch nicht berücksichtigt. Dazu kommt auch, dass selbst die Schulstandortsituation am Neustädter See im Gesamtkomplex zu hinterfragen ist!!! Die fragwürdigen Praktiken für die Aufnahme von Schülern in Schulen Freier Trägerschaft wurden hier ebenfalls noch nicht berücksichtigt.

Zusatzfrage: Weshalb muss die Leibnitz-Schule an den Neustädter See ziehen?

Verantwortung der Stadtverwaltung und des Stadtrates der Landeshauptstadt Magdeburg

Durch Stückwerkeleien, mäßigen Sachverstand, zusammenhanglose Betrachtungen/Planungen, Bevorzugung von Investoren mit Geldzeichen im Auge statt dem Blick für das Gemeinwohl, zahlreiche Fehlentscheidungen und unüberlegte Schnellentscheidungen hat die Landeshauptstadt Magdeburg bereits zahlreiches Potential für eine ausgewogene Stadtentwicklung mit Zukunft zerstört.

Auf der ROTEHORNINSEL mit dem geschützten Park, dem Baudenkmal Garten, kann man aktuell genau diese miesen unüberlegten Handlungsweisen, die vom Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper (ehemaliger Staatssekretär u.a. für Umwelt im Land Sachsen-Anhalt) unterstützt und getragen werden, erleben, denn hier gibt es nicht einmal einen Bauleitplan, der gesetzlich vorgeschrieben ist.

In diesem sensiblen Park- und Grünbereich wird einfach planlos und niveaulos `drauf los gebaut, ohne Beachtung von Denkmal-, Natur-, Umwelt-, Klima- und Hochwasserschutz u.a..  

So wird der „grünen Lunge“ der Landeshauptstadt Magdeburg langsam, aber mit Konsequenz die „Luft abdreht“, denn auch für einen Schulstandort im Landschaftspark Rotehorn müssten dann wieder Bäume gefällt werden und würde wichtiges StadtGRÜN vernichtet werden.

Siehe auch Beitrag „Luxuswohnungen wichtiger als Erweiterung Schulstandort Cracauer Straße?“ LINK: https://www.rotehornpark-retten.de/2020/01/03/infrastruktur/

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Wegen der aktuellen Situation (Corona-Pandemie) sehen wir momentan von größeren Aktionen vor Ort ab, halten 2m Abstand zu Personen, nutzen entsprechende Schutzmasken u. waschen uns entsprechend die Hände. Individuelles Spazierengehen im Stadtpark ROTEHORN ist erlaubt.

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Aktuell im Stadtpark bitte mit Abstand spazieren gehen. Link: https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/pandemie-verstaerkte-kontrollen-im-stadtpark-magdeburg (Quelle: Volksstimme, 06.04.2020)

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(Foto: C. Meier, 24.04.2020)

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Helfen Sie mit, die Willkür des Magdeburger Oberbürgermeisters zu stoppen!

Stadträte und Bürger werden durch den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg langjährig getäuscht (seine eigene Aussage im Stadtrat am 20.02.2020)! Stoppt die Willkür des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Magdeburg!

Kontakte zum Oberbürgermeister:

Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper
Alter Markt 6
39104 Magdeburg

Behördennummer 115

Tel.: +49 391 540-2364 + 49 391 541-4777

E-Mail: truemper@ob.magdeburg.de———-

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Denkmal Garten – Sachsen Anhalt (Landschaftspark Stadtpark Rotehorn) im Stadt- u. Kulturpark ROTEHORN: Wo ist die Baugenehmigung für dieses Boardinghotel und was hat es da überhaupt zu suchen? Wer plant die Stadt für wen?

(Quelle: Volksstimme, 22.04.2020)

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Information I0066/20 (Stadtrat LH Magdeburg, 16.04.2020)

Berichterstattung (I0066/20) Ersatzneubau Strombrückenzug (Stand 25.02.2020) https://ratsinfo.magdeburg.de/getfile.asp?id=594106&type=do (Quelle: www.magdeburg.de, 30.03.2020)

Hinweis der Bürgerinitiative: Nicht alle in dieser Information gemachten Aussagen entsprechen der Wahrheit!

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++ Eilmeldung ++ Das geplante Wohnprojekt MWG/WOBAU (Kleiner Stadtmarsch/Schleusenstraße) ist noch lange nicht bestätigt. Es liegt nach wie vor keine Baugenehmigung dafür vor! Wir als Bürgerinitiative fordern auch weiterhin, den Stadtpark ROTEHORN als Grünbereich zu erhalten u. zu entwickeln.

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++ Eilmeldung ++ Umweltverträglichkeitsstudie (Ersatzneubau Strombrücke) ist plötzlich weg. Die Akte ist weg! –> Wo ist die Umwelverträglichkeitsstudie (Ersatzneubau Strombrücke) abgeblieben und ?warum? ist diese plötzlich weg?

Antwort der Stadtverwaltung:

… zu Ihrer e-Mail vom 05.03.2020 mit der Bitte um Beantwortung der Frage, warum die bislang auf der Internetseite der Planfeststellungsbehörde zum Verfahren „Ersatzneubau Strombrückenzug“ eingestellte Planunterlage (Umweltverträglichkeitsstudie) nicht mehr einsehbar ist, möchte ich Ihnen Folgendes mitteilen:

Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens waren die Planunterlagen gemäß § 73 Abs. 3 VwVfG für die Dauer eines Monats öffentlich auszulegen. Darüber hinaus ist gemäß § 74 Abs. 4 Satz 2 VwVfG eine öffentliche Auslegung des Planfeststellungsbeschlusses sowie einer Ausfertigung des festgestellten Planes für zwei Wochen vorgesehen. Neben der öffentlichen
Auslegung sind die entsprechenden Unterlagen gemäß § 27a VwVfG zusätzlich im Internet zugänglich zu machen.

Dem entsprechend wurden die Planunterlagen zur Einsichtnahme in das Internet eingestellt. Da das Planfeststellungsverfahren nunmehr jedoch
bereits abgeschlossen ist, wurden die Planunterlagen am 03.03.2020 aus Gründen der Sparung von Speicherkapazität von der betreffenden Internetseite entfernt.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Scheidemann
Landeshauptstadt Magdeburg
Dezernat für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr
Beigeordneter
An der Steinkuhle 6
39128 Magdeburg
Tel.: 0391/540-5441
Fax: 0391/540-5208
E-Mail: dieter.scheidemann@br.magdeburg.de

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ah, ah, ah!

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Hinweise der Bürgerinitiative dazu: Lt. Organigramm der Stadtverwaltung der LH Magdeburg (Stand: 01.07.2019) ist Herr Zimmermann der Bürgermeister.

In der „verschwundenen“ Umweltverträglichkeitsstudie sind u.a. Aussagen zu den Ausgleichsflächen für das im Zusammenhang mit dem Ersatzneubau Strombrücke beseitigte StadtGRÜN enthalten, die Bestandteil des Planfeststellungsverfahrens sind und die die Bebauung dieses Bereiches grundsätzlich ausschließt!

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Zerstörte Wege im Landschaftspark Stadtpark Rotehorn

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Zerstörte Stadtparkstraße (Denkmal) im Stadtpark ROTEHORN

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Abriss Achterruderkasten

Welche Baustelle befindet sich in den Seilerwiesen? Oder muss es richtig eventuell Seilerweg heißen und um welche der Baustellen dort (falls) handelt es sich? Wer tut so etwas, warum und wem nützt es oder war es möglicherweise doch nur ein defektes Arbeitsgerät einer unqualifizierten Firma? Link: https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/polizei-ermittelt-bagger-in-magdeburg-angezuendet (Quelle: Volksstimme, 11.03.2020)

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Achterruderkasten: Überhaupt nicht lustig, schon gar nicht nachzuvollziehen und erst recht nicht hinzunehmen ist der Umgang mit dem Achterruderkasten, den Leistungs- und Breitensportlern, den Investoren mit Sinn für den Sport, unseren Steuergeldern, den Fördermitteln, dem gesponserten Geld, mit uns Bürgern u.v.a.. Der Oberbürgermeister der LH Magdeburg veranlasst eigenmächtig den Abriss des Bootshauses mit Achterruderkasten.

Unter anderem auch deshalb wurde bereits am 19.02.2020 ein/e Strafanzeige/Strafantrag gegen den Oberbürgermeister der LH Magdeburg bei der Staatsanwaltschaft Magdeburg eingereicht. Der OB wurde darüber vor der Stadtratssitzung am 20.02.2020 in Kenntnis gesetzt!

(Quelle: Volksstimme, 28.04.2020)
(Quelle: Volksstimme, 28.04.2020)
Weshalb schreibt die Volksstimme nicht, dass hier auf Anweisung und Druck des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Magdeburg,Dr. Lutz Trümper, erhebliche Steuermittel u.a. ohne Not zerstört und weitere Steuermittel am zugesagten Neubau nicht zweckbestimmt eingesetzt wurden? Weshalb wird nicht geschrieben, dass im Auftrag des OB hier Beweise zerstört werden? Weshalb wird nicht geschrieben, unter welchen Voraussetzungen (nach dem Gespräch mit dem Oberbürgermeister) der Investor letzlich zurückgetreten ist? Weshalb werden die Zusammenhänge zum Boarding-Hotel im Seilerweg nicht deutlich gemacht (Dort fehlen noch PKW- u. Busstellplätze.)?

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Zusammenhänge erkennen!

Für eine ausgewogene Stadtplanung braucht man eben etwas mehr Verstand und noch mehr Bezug zur Stadt und vor allem keine Geldzeichen im Auge.

Link: Überblick über mögliche / geplante / aktuelle Bauvorhaben

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Wir, das Bündnis zur Erhaltung unseres Stadtparks, haben noch Fragen auf zahlreiche UNGEREIMTHEITEN zum Thema: Stadtpark ROTEHORN durch Wohnbebauung u.a. zerstören!

Was passiert hier? Wer entscheidet über welche Summen an Steuermitteln –> OB, Stadtrat, Finanz-und Grundstücksausschuss?

Wer manipuliert wen, was, wie, warum?

Wem nützt es?

Stadtpark = Magdeburg = Wir

Wir = alle sozialen Schichten, alle Generationen!

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Aktuell Wohnungsnot in der LH Magdeburg? –> Nein! Leerstand in allen Preislagen!

StadtGRÜN hat Vorrang!

Klima hat Vorrang!

Frischluft für alle hat Vorrang!

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Informationen zum Sachverhalt

Der Stadtpark ROTEHORN besteht aus dem geschützten Landschaftspark, weiteren Biotopen, FFF-Schutzgebiet, Yachthafen, Stellplatz für Campingwagen, Rastplatz (Radstation an der Anna-Ebert-Brücke), ehemaligem Kulturhaus der Eisenbahner, Teilen der Festungsanlagen, Messeplatz usw. und erstreckt sich über die gesamte Halbinsel (ROTEHORNINSEL) (Brückenzug Strombrücke/Zollbrücke/Anna-Ebert-Brücke südlich bis zur Rotehornspitze) im Stadtteil Werder. Er steckt voller Denkmal-, Natur-, Umwelt-, Klima-, Hochwasserschutz. Ist Bestandteil des Tourismus-Leitkonzeptes der LH Magdeburg und ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

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Verkehrsberuhigung im Stadtpark ROTEHORN?

Wohn- u. Hotelbauprojekte stoppen, schlüssiges Verkehrskonzept (mit Vorrang ÖPNV und geeigneter Linienführung) entwickeln u. umsetzen. Neue Formen des Individualverkehrs entwickeln (brainstorming mit Bürgern, Studenten, Wissenschaftlern) u. nutzen (Rikscha, Pferdewagen, „selbstfahrender Teppich“ u.a.). Link: https://www.volksstimme.de/verkehr-ruhe-fuer-magdeburger-stadtpark (Quelle: Volksstimme, 16.03.2020)

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Warum setzt sich die Bürgerinitiative dafür ein, dass im Stadtpark ROTEHORN keine Wohnungen und Hotels gebaut werden?

Der Stadtpark ROTEHORN im Innenstadtbereich der Landeshauptstadt ist eine Halbinsel, die von der Stromelbe und der Alten Elbe tangiert wird und mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gut zu erreichen ist.

Er bietet viele Möglichkeiten für Freizeit, Kultur, Sport, Erholung und wird von Magdeburgern und Gästen sehr gern genutzt. Gleichzeitig ist er ein wichtiger grüner Bereich, die „grüne Lunge“, zur Belüftung und Klimaverbesserung insbesondere der Innenstadt, FFH-Schutzgebiet in Teilen und Überflutungsfläche bei Hochwasser.

In diesem Bereich soll nun nach Vorstellungen der Stadtverwaltung, ohne Rücksicht auf Verluste und Bürgermeinung, ein neues Stadtviertel entstehen. Durch diesen massiven Eingriff würde der bisherige Charakter (Kultur, Sport, Erholung, Freizeit für alle) der Halbinsel zerstört werden.

Gegen diese geplante Wohnbebauung, den Bau weiterer Hotels in diesem Bereich und damit die Zerstörung des Stadtparks ROTEHORN regt sich massiver Widerstand und deshalb hat sich am 24.07.2019 die Bürgerinitiative: Rettet den Stadtpark ROTEHORN! in der Landeshauptstadt Magdeburg gegründet.

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Ziele der Bürgerinitiative:Ein ganz klares N E I N zu Wohnbebauungen und K E I N E Hotels auf der Rotehorninsel/ dem Stadtpark der Landeshauptstadt Magdeburg.

– Erhalt unserer „grünen Lunge“ im Innenstadtbereich der Landeshauptstadt Magdeburg!

– Erhalt der Rotehorninsel/ des Stadtparks als Freizeit-, Erholungs- u. Kulturbereich für alle Magdeburger, Gäste und nachfolgende Generationen!

– Den „Städtebaulichen Rahmenplan Rotehorninsel Magdeburg“ durch den neuen Stadtrat zu prüfen und zu aktualisieren mit transparenter und umfassender Bürgerbeteiligung.

– Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben, insbesondere Hochwasser-, Denkmal-, Natur- u. Klimaschutz. Beachtung der bereits gegebenen Hinweise und Stellungnahmen.

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Bewerbung LH Magdeburg als EU-Kulturhauptstadt 2025

Die Landeshauptstadt Magdeburg möchte im Jahr 2025 EU-Kulturhauptstadt werden, aber mit Signalen für Wohnbebauungen, Hotels, Schule im Stadtpark ROTEHORN, noch dazu unter Verletzung der Gesetze für Natur-, Denkmal-, Hochwasser-, Umwelt-, Klimaschutz u.a., wird das trotz „Lichterglanz im Dez./Jan. 2019/2020 für 1,6 Millionen Euro“ nichts!