Worum geht es? Stadtpark ROTEHORN retten!

(Stand: 20.07.2021)

über Menü (oben rechts): Neuigkeiten, Termine, Geschichte und Denkmalbeschreibung ROTEHORNPARK, Überblick über mögliche/geplante/aktuelle Bauvorhaben, Unterschriftenliste

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Wir sind als Bürgerinitiative unabhängig, unparteiisch, für alle Bürger/-innen, Gäste offen, die sich für den Erhalt/ die Erweiterung des Stadtparks ROTEHORN als GRÜNE LUNGE und für Erholung, Sport, Kultur, Freizeit in diesem Bereich einsetzen möchten. Wir werden zum besseren Verständnis hier auch Beiträge einstellen, die den Stadt- u. Kulturpark ROTEHORN nur indirekt betreffen.

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Liebe Leute! Bitte haltet zur Abwendung der Corona-Pandemie mindestens 2 m Abstand zu Personen ein und benutzt eine Nase-Mund-Schutzmaske! Für Eure eigene Gesundheit und auch die Gesundheit anderer! Soviel Verstand muss sein! (20.07.2021)

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Sei kein Frosch! Mach mit! Rette den Stadtpark ROTEHORN!

(Foto: C. Meier, 01.08.2020)
(Quelle: https://gartentraeume-sachsen-anhalt.de/visioncontent/mediendatenbank/09_rotehornpark_magdeburg_parkplan.pdf, 07.01.2021, 22.42Uhr)

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+++ EILMELDUNG +++

Ein wichtiger Hinweis aus Thüringen:

Liebe Bürgerinitiative!

Ich kann Sie nur unterstützen und hoffe, dass Euer Protest Erfolg hat. Ein Verantwortlicher Eurer Stadt ist Dr. Lerm, welcher in Jena sein „Unwesen“ betrieben hat und leider von politischer Seite (speziell SPD und Grüne) Unterstützung bekam. Seine „Initiative“ war die umfangreiche Verdichtung der Stadt. Schaut Euch in Jena an, was aus großen Grünflächen der Stadt (Hausberg, Friedensberg, Birnstiel, Am Jenzig, Zwätzen usw.) geworden ist, bzw. noch im Bau ist.

Viele kleinere Grünflächen wurden mit Lückenbebauung geschlossen. Kleingärten wurden zu Bauland erklärt, obwohl sehr große Nachfrage (vor Corona) bestand und besteht. Als weitere Maßnahme hatte er vor noch viele Hochhäuser, sogar in Ein- und Reihenhaussiedlungen, in der Stadt Jena zu integrieren.

Eine enorme Versiegelung fand statt, so dass die Abwassersysteme die Regenmassen nicht mehr aufnehmen konnten. Die neuerlichen Überschwemmungen nehmen mit der zunehmenden Versiegelung der Städte und Gemeinden zu, und werden leider dem Klimawandel als Hauptverursacher zugeschrieben.

Sachkommentare von nachhaltigen und erfahrenen Stadtplanern und Architekten werden selten in die öffentlichen Medien und Veranstaltungen eingeladen oder angehört! Diese sprechen sich zunehmend gegen eine weitere Versiegelung von Grünflächen aus, um das Versickern bei Niederschlägen zu ermöglichen.

Macht in Eurem Kampf weiter und ich wünsche Euch viel Erfolg zum Erhalt Eures Stadtparkes.

Grüße aus Jena von Sabiene Krause, 20.07.2021

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15.07.2021, 13:30 – 17:00 Uhr, Kundgebung, Alter Markt (Altes Rathaus), Keine Bebauungen auf der ROTEHORNINSEL, der „GRÜNEN LUNGE“ der Landeshauptstadt Magdeburg!

Wie ernst es das neu gegründete Klimabündnis Magdeburg 2035 mit dem Klimaschutz nimmt, das wird sich auch an der Unterstützung für den Erhalt der ROTEHORNINSEL (Klimaentstehungsgebiet) zeigen, indem es sich ausdrücklich gegen die geplanten Bebauungen in diesem Bereich ausspricht.

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++ 10.07.2021, 15-17 Uhr + Kundgebung + Sternbrücke ++ ROTEHORNINSEL retten – Keine Wohnbebauung, Hotels, Schule, KITA, 750 Stellplätze, keine Zerstörung der Stadtparkstraße und des Biotops „Taube Elbe“ usw.

Gemeinsam sind wir stark und können die ROTEHORNINSEL retten!

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Brief einer engagierten Bürgerin an Entscheidungsträger/-innen der Landeshauptstadt Magdeburg (Stadtparkstraße und mehr)

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren der Stadtverwaltung und des Stadtrates,

mit Befremden habe ich die Presseerklärung zu den ab 21.6.21 geplanten Anschlussarbeiten zur (denkmalgeschützten) Stadtparkstr. gelesen, die m.E. über die hierfür erforderlichen Arbeiten hinausgehen. Will „man“ damit weitere vollendete Tatsachen für die vom OB und Teilen des Stadtrates gewünschte Wohnbebauung am kleinen Stadtmarsch schaffen?

In Anbetracht des Klimawandels und Artensterbens sind derartige Baugelüste gegen das Allgemeinwohl gerichtet. Das trifft auch für die in der letzten Stadtratssitzung diskutierten Pläne am Winterhafen zu. Ich habe die Diskussion hierzu im Nachhinein im Stadtrats-TV verfolgt. Wäre es nicht so traurig, hätte ich über die teilweise sehr emotional vorgetragenen Redebeiträge einiger Stadträt*innen, z.B. Stadträtin Schumann, FDP//Tierschutzpartei, herzlich lachen müssen.

Als ehemalige Ärztin weiß ich, dass sich Begegnungen von Demenzkranken und Kindern positiv auf beide Gruppen auswirken können, wenn sie mit gegenseitiger Rücksichtnahme, unter fachlicher Aufsicht und mit der Möglichkeit professioneller Unterstützung sowie zeitlicher Begrenzung stattfinden. Im vorliegenden Fall ist keine geschlossene, sondern eine offene Wohnanlage geplant, also eine (stinknormale) Wohnanlage für ältere Menschen mit noch nicht sehr fortgeschrittenen kognitiven Einschränkungen (wer wählt die Bewohner und nach welchen Kriterien eigentlich aus?), die sich mit großer Wahrscheinlichkeit durch Lärm spielender Kinder einer benachbarten Kita oftmals gestört fühlen werden.

Wie Herr Stadtrat Müller, Die Linke, bereits betonte, ist das Gebiet als öffentliche Grünfläche ausgewiesen. Ich verweise hierzu auch auf die Antwort des Oberbürgermeisters in der Stellungnahme-Nr. S0154/12 v. 29.05.2012 zum/zur F0096/12 DIE LINKE, O. Müller, Bez. Zukunftsvisionen für den Stadtpark „Rotehorn“:

Im Bereich des Winterhafens sind … vorhanden. Parkaffine Nutzungen sind i.d.R. des §35 BauGB möglich, worunter z.B. Wohnnutzung nicht fällt.“ (Der Oberbürgermeister, 19.06.2012). Und was ist eigentlich mit Ihrem Wahlversprechen von 2015, Herr Oberbürgermeister –  („Magdeburg soll eine der grünsten Städte der Bundesrepublik bleiben. Dazu will ich die Parks u. Grünanlagen als Orte der Erholung u. Entspannung erhalten. Kleingartenanlagen sind keine Spekulationsflächen. Ich will stadtnahe, attraktive und gut ausgelastete Sparten erhalten und für Leerstand gemeinsam mit den Kleingärtnerinnen u. -gärtnern nach Lösungen suchen“)? – Wie war das noch Mal mit der Kleingartensparte am Kleinen Stadtmarsch?

Im Gebiet am Winterhafen wurden nach Untersuchungen des NABU 37 Vogelarten, davon 7 auf der Roten Liste Sachsen-Anhalt (2017) bzw. auf der Vorwarnliste, nachgewiesen, die man durch die notwendigen Arbeiten vertreiben würde und, Herr Stadtrat Moll, FDP/Tierschutzpartei, natürlich würde man hier ein Biotop mit teilweise geschützten Arten zerstören (ggf. bitte Definition Biotop nachlesen). Aus ökologischer Sicht ist das keine Aufwertung, Herr Stadtrat Gruber, SPD.

Für Klima und Artensterben ist es übrigens auch völlig irrelevant, wo der Stadtpark beginnt. Und für uns Magdeburger*innen beginnt er gleich neben der Brücke, auch wenn das vordere Areal nicht zum denkmalgeschützten Teil gehört.

Herr Stadtrat Stern, CDU: Ich teile Ihre Begeisterung für Bruno Taut. Doch hatte er seine Pläne in ein ökologisches (und soziales) Gesamtkonzept integriert, dass bereits am Westufer der Elbe gründlich missachtet wurde. Unter diesen Umständen würde er sicher auf weitere Flächenversiegelungen auf der Rotehorninsel verzichten. Gern sende ich Ihnen mein Schreiben zu Tauts Plänen v. 11.12.19 noch einmal zu, falls gewünscht. Sehr geehrte Damen und Herren, ist eigentlich allen von Ihnen bewusst, dass Sie im Auftrag und Sinne der Magdeburger Bürger*innen zu regieren und zu entscheiden haben?

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Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren der Stadtverwaltung und des Stadtrates,

ergänzend zu meiner Mail vom 30.06.2021 noch ein paar Bemerkungen zum Bau des Elbhotels:

Herr Stadtrat Stern, CDU, Sie freuten sich in der letzten Stadtratssitzung, dass das Hotel an der Alten Elbe (Ersatzneubau für das Haus der Athleten) gebaut wurde, es sei gut und hochwassersicher und Sie sprachen von Entscheidungen, die Mut erfordern.

Fürwahr, mutig wurde sich hier über Empfehlungen und Einwände vom Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Magdeburg und vom Umweltamt, untere Naturschutzbehörde, hinweggesetzt (Landeshauptstadt Magdeburg, Stadtplanungsamt, DS0536/15 Anlage 1: Behandlung der Stellungnahmen zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan-Nr.250-5.1, Haus der Athleten, Stand November 2015). In den Stellungnahmen der beiden Behörden heißt es unter anderem: „Grundsätzlich war bereits die Ersterrichtung des jetzt geschädigten Gebäudes nicht zulässig.

Im Zusammenhang mit den dazu geführten Genehmigungsverfahren wurde unter AZ: 31.32.3.63/624-2003 durch das Umweltamt der Stadt Magdeburg dahingehend Stellung bezogen, dass die Bebauung unzulässig ist. Es war bereits zu diesem Zeitpunkt bekannt, dass die Bebauung des Überschwemmungsgebietes vorgesehen ist und Schäden zu erwarten sind. Die Genehmigung zum Bau erfolgte trotz oder mit diesem Wissen. Die zu erwartenden Schäden sind 2013 eingetreten und sollen nun, nach Ang. des Vorhabenträgers im Verfahren, durch Fördermittel, also vom Steuerzahler, beglichen werden. Spätestens mit der Abwälzung von bewusst in Kauf genommenen Schäden auf die Allgemeinheit gilt das Wohl der Allgemeinheit als beeinträchtigt, steht dem Vorhaben entgegen (WHG §78(4) Ziff. 1) und schließt die Zulassung aus.

Wie für den Altbau so können auch für den vorgesehenen Neubau erhebliche Schäden, z.B. bei Eishochwasser, nicht ausgeschlossen werden. Insofern schließt auch WHG §78(4) Ziff. 2 eine Zulassung des Vorhabens aus.“

Weiterhin ist den Unterlagen zu entnehmen, dass der Vorhabenträger den Bau durch ein durchströmbares Parkdeck rechtfertigen wollte, was nach Angaben des Amtes allerdings keine Lösung gewesen wäre. Hierzu ist weiter zu lesen: „Bereits aus dem Titelbild und aus den vorgelegten Teilplänen ist aber ersichtlich, dass ein Durchströmen des Parkdecks nicht gewollt und auch nicht geplant ist. Es ist vorgesehen, das Parkdeck einzuwallen und umlaufend zu bepflanzen. Ein Durchströmen kann damit nicht erfolgen.“ (Ein Vorhabenträger also, der offensichtlich bewusst täuscht.)

Vom Umweltamt gab es Kritik am Nutzungskozept (Intensivierung der Nutzung), Erhöhung der Verkehrsbelastung im Stadtpark u. damit die Beunruhigung u. Gefährdung sowohl für Erholungssuchende als auch für die Fauna; das Vorhaben werde zu einer Verschlechterung des Erholungswertes des Parks führen.

Meinten Sie das etwa mit Mut, Herr Stadtrat Stern, sich unter Missachtung des Allgemeinwohls über gesetzliche Bestimmungen und die Einwände der beiden Ämter hinwegzusetzen? Wie nennt man so etwas? Betrug am Wähler? Amtsmissbrauch?

Und auch der beabsichtigte Verkauf des „Haus der Athleten“ an die WBG Wohnungsgenossenschaft Kalbe/Milde warf damals Fragen auf, wie einem Artikel der Volksstimme v. 10.07.2008 zu entnehmen war.

Ich hoffe sehr, dass diese Sachverhalte allen Stadträt*innen bekannt sind und eigentlich sollten alle Magdeburger*innen hierüber und über das Abstimmungsverhalten im Stadtrat Kenntnis haben, vielleicht sähe das Wahlergebnis dann anders aus.

Sie, Herr Oberbürgermeister, sagten in der letzten Stadtratssitzung sinngemäß, es ärgere Sie, wie man in Magdeburg mit Investoren umgeht, die Wohnungen bauen wollen, das sei peinlich.

ABER WIE EIN TEIL VON IHNEN MIT UNSEREM BÜRGERWILLEN UMGEHT UND SICH MIT ENTSCHEIDUNGEN ÜBER DAS ALLGEMEINWOHL HINWEGSETZT, DAS FINDEN VIELE VON UNS MAGDEBURGER*INNEN SKANDALÖS!

Von zahlreichen Magdeburger*innen höre ich Meinungen wie: „Der OB fühlt sich als Alleinherrscher in Magdeburg“?, „die machen Vetternwirtschaft“?, „die Stadt pfeift auf den Bürgerwillen“?, „Allgemeinwohl ist denen egal“? usw. .

WAS BITTE WÜRDEN SIE DIESEN MENSCHEN ANTWORTEN?

Mit freundlichen Grüßen Sabine Zimmerhäkel

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Anmerkung der BI zur Pressemitteilung v. 15.06.2021 (Stadtparkstraße):

Keine Baugenehmigung, keine Bestätigung/Legitimation (Das Planfeststellungsverfahren zum Projekt Ersatzneubau Strombrücke sieht diesen Straßenanschluss nicht vor!) für die Zerstörung der denkmalgeschützte Stadtparkstraße und doch wird es diesen Denkmalbereich, diese wunderschöne, geschützte Linden-Allee sowie das geschützte Biotop „Taube Elbe“ bald nicht mehr geben!

Wie „verlogen“ sind mutmaßlich der Oberbürgermeister, Teile seiner Stadtverwaltung und besonders die CDU- und SPD-Stadträte*innen? Wie kann man in Zeiten des Klimawandels die „Grüne Lunge“ der Landeshauptstadt Magdeburg der Allgemeinheit entziehen und skrupellos vernichten??? (Stand:17.06.2021)

Pressemitteilung von Dienstag, 15. Juni 2021
Landeshauptstadt Magdeburg

Abschnitt der Stadtparkstraße voll gesperrt
Verkehrseinschränkungen dringend erforderlich

Vom 21. Juni bis voraussichtlich 7. September ist der nördliche Abschnitt der Stadtparkstraße im Bereich der ehemaligen Kleingartensparte voll gesperrt. Grund sind Arbeiten für die Anbindung der neuen Verkehrsanlage des Ersatzneubaus Strombrückenzug an die bestehende Stadtparkstraße.
 
Die Umleitung erfolgt über den Kleinen Stadtmarsch, den Heinrich-Heine-Weg (südlich der Hyparschale) und den Seilerweg. Die Zuwegung für anliegende Grundstücke, zum Beispiel zum Landesfunkhaus, wird gewährleistet.
 
Da auch an der Hyparschale gebaut wird, musste die Fahrbahn des dortigen Abschnitts vom Heinrich-Heine-Weg für den Umleitungsverkehr räumlich etwas verlegt werden. Durch die dortige Straßenbreite stehen für beide Fahrtrichtungen insgesamt nur 5,50 Meter zur Verfügung. Deshalb werden Vorrangschilder aufgestellt, die den Gegenverkehr regeln.
 
Der neue Abschnitt der Stadtparkstraße wird entlang der Westseite des Zollhafens verlaufen und in Höhe der früheren Kleingartensparte an die bestehende Stadtparkstraße angeschlossen. Für diese Anbindung müssen unter anderem zahlreiche Versorgungsleitungen verlegt werden.

Kontaktdaten: Landeshauptstadt Magdeburg
Büro des Oberbürgermeisters
Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
Telefon: (03 91) 5 40 27 69, -2717 FAX: (03 91) 5 40 21 27
E-Mail: presse@magdeburg.de

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Drucksache DS0147/21(Bereich ehemaliges Kulturhaus der Eisenbahner –> Wohnbebauung und KITA) im Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg am 10.06.2021 in veränderter Form (Änderungsantrag des Ausschusses für Stadtentwicklung/Bau/Verkehr v. 27.05.2021) mehrheitlich (29 dafür/ 21 dagegen/ 1 enthalten) angenommen. Es wurde namentlich abgestimmt.

Das ist nicht nachzuvollziehen, denn hier wurden gesetzliche Regelungen (§35 BauG) (Außenbereich) mutmaßlich mißachtet?

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Die Drucksache DS 0147/21,  Bebauungsplan (B-Plan) 250-6.1 „Rotehorn, südlich der Kanonenbahn“ wurde in veränderter Form (Änderungsantrag des Ausschusses Stadtentwicklung/Bau/Verkehr v. 27.05.2021) mehrheitlich angenommen (29 dafür/ 21 dagegen / 1 enthalten) namentlich abgestimmt, 

–> obwohl es sich um einen Außenbereich handelt, in dem derartiges Bauen nicht zulässig ist.

–> obwohl dieser Bereich im Flächennutzungsplan der Landeshauptstadt Magdeburg als Grünbereich /Parkfläche ausgewiesen ist.

–> obwohl es  keine Zuwegung zum geplanten Wohnen gibt.

–> obwohl der Investor das gesamte Gelände aufschütten will (heißt, dass alles GRÜN dort beseitigt werden wird!).

–> obwohl keine KITA in diesem Bereich benötigt wird.

–> obwohl das Gebäude ehemaliges Kulturhaus der Eisenbahner  unter Bestandsschutz steht (bei der Aufschüttung des gesamten Geländes und nach Investorenplan soll dieses Gebäude mutmaßlich „abgerissen“ werden“).

–> obwohl … Klimaschutz, Naturschutz, Hochwasserschutz, usw.

Warum kann der Investor dieses Projekt nicht auf einer der vielen vorhandenen Industriebrachen der Landeshauptstadt Magdeburg realisieren und warum muss er vorhandenes GRÜN (Stadt- u. Kulturpark ROTEHORN) zerstören, anstatt auf einer Industriebrache neues GRÜN zu pflanzen?

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Berichterstattung des MDF1 zur Kundgebung: Keine Wohnbebauung, Hotels u.ä. im Stadtpark ROTEHORN in der Landeshauptstadt Magdeburg

http://www.mdf1.de/mediathek/3600/10_06_Die_Magdeburger_Stadtmusikanten.html (Quelle: MDF1, 10.06.2021)

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Und schon wieder brennt es in der Gartensparte „Am Domfelsen“ (am 30.05.2021 brennen 2 Gartenlauben)

Erlaubt ist die Frage:“Wem nützt es?“

https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/mehrere-gartenlauben-brennen-im-magdeburger-stadtgebiet-3178624

Quelle: Volksstimme, 31.05.2021)

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Stadtparkstraße in Gefahr!

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Selber DENKEN ist mutmaßlich erlaubt?

3 (einer liegt schon einige Zeit zurück, am 28.04.2021 und am 19.05.2021) Laubenbrände –> Gartenanlage „Am Domfelsen“.

Der Grund/Boden in diesem Bereich ist mutmaßlich Objekt der Begierde für Wohnbebauung mit Blick auf den Dom, obwohl es sich um einen Außenbereich handelt?

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Gartenlaubenbrand auf dem Werder

Am 19.05.2021, gegen 19:50Uhr, kam es im Stadtteil Werder zum Brand einer Gartenlaube. Ein Zeuge meldete am Mittwochabend starke Rauchentwicklung in der Stadtparkstraße. Beim Eintreffen der Polizeibeamten, bestätigte sich der Sachverhalt.

Nach ersten Erkenntnissen kam es zum Brand einer leerstehenden Gartenlaube. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Personen wurden im Nahbereich nicht festgestellt. Laut Angaben der Feuerwehr soll ein Sachschaden im unteren vierstelligen Bereich entstanden sein. Am heutigen Tag werden Spuren am Brandort gesichert. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (HvH)

(Quelle: POLIZEIMELDUNG Nr. 313/ 20. Mai 21, Polizeirevier-Magdeburg)

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GEBÄUDE NIEDERGEBRANNT
Brandstiftung am Kleinen Stadtmarsch in Magdeburg bestätigt

Ende April brannte ein leerstehendes Gebäude auf der Rotehorninsel in Magdeburg bis auf die Grundmauern nieder. Die Ruine ist inzwischen abgerissen.Von Konstantin Kraft 20.05.2021, 07:22 Uhr,

Brand-Ruine am Kleinen Stadtmarsch/Schleusenstraße in Magdeburg ist inzwischen abgerissen worden. Foto: Konstantin Kraft

Magdeburg – Beim jüngsten Brand eines Gebäudes am Kleinen Stadtmarsch auf der Rotehorninsel hat sich der Verdacht auf Brandstiftung bestätigen können. Darüber informierte Polizeisprecherin Heidi von Hoff vom Polizeirevier Magdeburg auf Volksstimme-Nachfrage. „Es handelte sich um Brandstiftung, wobei fahrlässiges Handeln sowie ein technischer Defekt ausgeschlossen werden konnten.“

Spurenauswertung ist abzuwarten

Das in Rede stehende Verfahren befinde sich bereits bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Magdeburg. Ferner hätten Zeugen eine Beschreibung der tatverdächtigen Personen für die mutmaßliche Brandstiftung liefern können. Diese konnten jedoch noch nicht habhaft gemacht werden. „Die Spurenauswertung ist abzuwarten“, so die Polizeisprecherin.

Die Ruine des abgebrannten Fachwerkbaus am Kleinen Stadtmarsch auf der Rotehorninsel ist inzwischen abgerissen worden. Das Gelände beräumt und die Überreste abtransportiert. Die unverzügliche Beseitigung der Brandlast erfolgte in Abstimmung mit der Polizei, sagt Thomas Fischbeck vom Vorstand der MWG-Wohnungsgenossenschaft eG Magdeburg. Letztere ist Eigentümerin der Fläche. Mit der zeitnahen Beräumung sollte sichergestellt werden, dass es zu keinen Unfällen an der Brand-Ruine kommt.

Nach Absprache mit dem Umweltamt würden vorerst keine weiteren Veränderungen am Areal vorgenommen. Vielmehr solle der Vegetation freien Lauf gelassen werden. Thomas Fischbeck stellt klar: „Es gibt kurz- und mittelfristig keine Bebauungsabsichten der MWG. Wir kümmern uns lediglich um Ordnung und Sicherheit.“ Jeweils in Abstimmung mit dem Umweltamt, um Flora und Fauna zu schonen.

Historisches Café im Schweizerhausstil

Zum Hintergrund: Ende April war in dem leerstehenden Gebäude ein Feuer ausgebrochen. Als die Feuerwehr eintraf, stand das Haus bereits in Vollbrand. Die Flammen schlugen aus allen Fenstern. Nach dem Brand-Unglück stellte sich heraus, dass Denkmalpfleger aus dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie mit Sitz in Halle über einen möglichen Schutzstatus des Fachwerkbaus befinden sollten.

So stand die Vermutung im Raum, dass es sich bei dem Gebäude um ein Rayon-Haus handeln könnte. Im Januar war eine entsprechende Anfrage beim Landesamt eingegangen. Laut vorläufigem Ergebnis wäre es wohl zu keiner Unterschutzstellung gekommen. Historischen Wert hatte das Haus aber wohl dennoch.

Um 1900 war darin das Ausflugslokal „Café Wiesenpavillon“ untergebracht. In den vergangenen Jahren war der holzverkleidete Fachwerkbau, der ursprünglich im Schweizerhausstil errichtet worden war, zusehends verfallen. Das Umfeld wurde als öffentlicher Müllplatz missbraucht.

Nach dem Feuer war von der Bausubstanz nichts mehr zu retten.Foto: Konstantin Kraft

(Quelle: Volksstimme, 20.05.2021)

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VOLKSSTIMME: SPD-Mann kündigt Austritt aus Ratsfraktion in Magdeburg an

In Magdeburg verliert die Ratsfraktion der SPD ein Mitglied. Christian Hausmann hat seinen Austritt angekündigt. Er liebäugelt nun mit einem Wechsel zu den Linken oder zur Fraktion FDP/Tierschutz. 14.05.2021, 00:45

In Magdeburg hat Ratsmitglied Christian Hausmann seinen Austritt aus der SPD-Fraktion angekündigt. Foto: dpa

Magdeburg – Der Magdeburger SPD-Stadtrat Christian Hausmann hat seinen Rückzug aus der SPD-Stadtratsfraktion angekündigt. Der Volksstimme sagte er, er wolle im September 2021 diesen Schritt gehen. Auslöser seien Streitigkeiten innerhalb der Fraktion, die er nicht länger mit seinem Gewissen vereinbaren könne. Hausmann nannte als Grund vor allem die Atmosphäre in der Fraktion. Dabei gehe es unter anderem um den Bruch von Absprachen, fehlende Unterstützung bei Wahlkämpfen und die allgemeinen Formen der Zusammenarbeit. Details wolle Hausmann in einem Brief an Fraktionschef Jens Rösler in den nächsten Tagen mitteilen.

Hausmann ist seit 1993 SPD-Mitglied und wolle auch in der Partei bleiben. Sie sei weiter seine politische Heimat. Im Stadtrat sitzt er seit 2014 und wolle zunächst als fraktionsloser Abgeordneter der Unabhängigen SPD agieren. Er könne sich aber auch einen Wechsel in die Fraktionen Linke oder FDP/Tierschutz vorstellen. Gespräche wolle er aufnehmen.

Austritt mit Folgen für die Ausschüsse

Macht Hausmann seinen Schritt im September wahr, wird die SPD-Fraktion von zehn auf neun Mitglieder verringert. Das hat Folgen für Hausmann. Er würde seinen Vorsitz im Bildungsausschuss verlieren.

Außerdem dürfte sich die Zusammensetzung in anderen Ausschüssen ebenfalls ändern, weil jeweils die Fraktionsstärken für die Besetzungen ausschlaggebend sind.

SPD-Mann Christian Hausmann will seiner Fraktion den Rücken kehren. Foto: SPD

Hausmann hatte in der Vergangenheit mehrfach andere Auffassungen als die Fraktionsmehrheit vertreten. Zuletzt war das am umstrittenen Plan für den Neubau einer Schule am Winterhafen deutlich geworden.

Hausmann hatte unter anderem aus Kosten- und Naturschutzgründen stets für andere Standorte gekämpft. Seine Fraktion hingegen unterstützte den Planungsbeschluss für die Schule mehrheitlich.

Mit dann neun Mitgliedern bliebe die SPD nach Grünen/future! (11) und CDU (10) aber weiterhin drittstärkste Kraft vor Linke und AfD (je 8), FDP/Tierschutz (6) und Gartenpartei/Tierschutzallianz. Findet Hausmann in einer anderen Fraktion Aufnahme, ändern sich die Mehrheitsverhältnisse entsprechend.

(Quelle: Volksstimme, 14.05.2021)

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VOLKSTIMME: Radweg über Kanonenbahnbrücke in Magdeburg wohl nur mit Wohnungsbau möglich

Allzu bald wird wohl kein Radweg über die Kanonenbahnbrücke in Magdeburg führen. Auf längere Sicht bleibt aber eine Option offen.Von Konstantin Kraft 14.05.2021, 06:42

Im Vordergrund die denkmalgeschützte Kanonenbahnbrücke über die Alte Elbe in Magdeburg. Dahinter zeichnet sich die Anna-Ebert-Brücke ab. Konstantin Kraft

Magdeburg – Verlassen und recht trostlos steht sie da im Fluss. Die Zugänge sind mit Gittern versperrt. Auf dem Oberbau wächst allerlei Gestrüpp. In naher Zukunft wird sich an diesem Zustand der Kanonenbahnbrücke über die Alte Elbe wohl nichts ändern. Zuletzt keimten Hoffnungen auf, dass die Brücke zeitnah als Radweg saniert werden könne (Volksstimme berichtete).

Nicht Teil im Radverkehrskonzept

Sogar ein lukratives Förderprogramm mit einer Förderquote bis zu 90 Prozent war von den Befürwortern in Stellung gebracht worden. Ein entscheidender Punkt fehlte aber: Der Eigentümer sah sich nach Auskunft der Stadt nicht in der Lage, den nötigen Eigenanteil aufzubringen. Hinzukamen planungsrechtliche Hürden. So sei der Brückenzug nicht im Rahmenplan für den Rotehornpark aufgenommen.

Gleiches gelte für das erst kürzlich beschlossene Radverkehrskonzept für die Landeshauptstadt. Unterm Strich wären damit die Förderkriterien zur Radweg-Sanierung nicht erfüllt worden. Seit Wochen ist es wieder still geworden um die Brücke.

Merkliches Zeichen: Ein Banner des ADFC, das über lange Zeit an einem Brückengeländer flatterte und einen Radschnellweg einforderte, hängt da jetzt nicht mehr. Auf kurze Sicht rückt ein Radweg über die Kanonenbahnbrücke in weite Ferne. Langfristig gesehen, scheint es aber noch eine aktive Option zu geben. Darauf verwies die Stadtverwaltung in einer aktuellen Stellungnahme zu einer Anfrage von Linken-Stadträtin Anke Jäger. Die ambitionierte Idee, die Brücke für eine Wohnbebauung zu ertüchtigen, ist weiter akut.

Verhandlung über Grundstücksfragen

Der Investor hatte sich vor diesem Hintergrund auch positiv zu einem Radweg geäußert, der unter den möglichen Wohnhäusern entlangführt. Klar scheint, dass die Umsetzung dieses Projektes noch etwas dauern dürfte. Der Umbau wird aufwendig werden. So müsste der Radweg unter Berücksichtigung des Hochwasserschutzes höher gebaut werden, als er jetzt ist, „um bei zukünftigen Hochwassern kein Problem zu werden“, heißt es aus dem Rathaus.

Auf Nachfrage der Volksstimme unterstrich Investor Rolf Onnen, dass die vorgestellten Pläne für eine Wohnbebauung der Kanonenbahnbrücke weiterhin verfolgt würden. Mehr noch: Aktuell fänden Verhandlungen mit der Stadt zu Grundstücksfragen statt. „Das ganze Projekt steht und fällt mir der Realisierbarkeit in den Grundbüchern“, so Onnen. Der Weg, der unterhalb der geplanten Wohnungen verlaufen würde, solle dann für Radfahrer geöffnet werden. Von heute auf morgen wird das aber nicht klappen. „Es braucht seine Zeit.“

Für unbegründet hält Rolf Onnen dagegen die Sorge, dass die Kanonenbahnbrücke im aktuellen Zustand eine Gefahr für die benachbarte Anna-Ebert-Brücke darstellen könnte. Die Stadtverwaltung hatte herausgestellt, dass ihr keine baulichen Sicherungsmaßnahmen bekannt seien, die in den letzten Jahren an dem Brückenzug erfolgt wären. Onnen sieht hier keine Gefahrenquelle. Das Eigengewicht der Brücke wäre hoch genug, um auch im Falle eines Hochwassers gegen angespülte Objekte standhalten zu können.

Visualiserung einer möglichen Brückenbebauung der Kanonenbahnbrücke in Magdeburg. Foto: Sattler+Täger Architekten GmbH Magdeburg

(Quelle: Volksstimme, 14.05.2021)

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12.05.2021 – Umweltspaziergang

Umweltspaziergang am Mittwoch, den 12.05. 2021, um
16.30 Uhr ab Sternbrücke (Stadtparkseite) unter dem Motto „FIT IN DEN FRÜHLING – FIT IN DEN STADTPARK“.
Sport – Gespräche – Spaß – Gesundheit (max. 25 Personen dürfen z.Z. im Freien miteinander Sport treiben.)

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Rechtsstreit: Trümper gegen Meier, am 05.05.2021 Gerichtsverhandlung am Landgericht Sachsen-Anhalt

(Foto (Bootshaus Seilerweg 5): C. Meier, 12.07.2020)

Hinweis: Aufgrund einer rechtlichen Auseinandersetzung (Kläger: Herr Dr. Trümper) bezüglich des hier vorher stehenden Kommentars wurde dieser am 06.08.2020 entfernt.


Hinweis:
– Das Bootshaus mit Achterruderkasten im Seilerweg 3 wurde 2020 abgerissen, obwohl es Interessenten für die sportliche Weiternutzung, insbesondere des Achterruderkastens gab.
– Vgl. Aussagen im Denkmalpflegerischen Rahmenplan 2009
– Vgl. Aussagen im Städtebaulichen Rahmenplan ROTEHORNINSEL Magdeburg (Stand: März 2017)
– Mit „OB“ ist die Stadtverwaltung als Ganzes gemeint, deren „Chef“ der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg ist und nicht eine Privatperson.

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Quelle: Volksstimme, 06.05.2021)
(Hoffentlich erhält die „Volksstimme“ nun mutmaßlich nicht auch noch durch eine Privatperson eine Abmahnung und die Aufforderung eine geeignete Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung abzugeben weil sie die gleichen Worte zum Sachverhalt Bootshaus im Seilerweg 5 benutzt hat?)

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Kommentar:

Der heutige Artikel in der Magdeburger Volksstimme beschreibt zutreffend einen für sich gesehen skandalösen Vorgang. Man muss aber zwischen den Zeilen lesen.

Unzweideutig hat das Landgericht in der gestrigen Verhandlung klargemacht: „Da die Richter die Klage des Oberbürgermeisters als Privatperson als unbegründet einordnen, ist davon auszugehen, dass das Gericht die Kosten für das Verfahren dem Magdeburger Stadtoberhaupt auferlegen werden.“

Das, was vom Oberbürgermeister mit seiner Klage gegen eine ehemalige Mitbewerberin zur OB-Wahl und Aktivistin gegen die Bebauung am Randes des Stadtparks gefordert wurde – den Satz „Auch dieses Bootshaus will der OB abreißen lassen.“ zu unterlassen – ist eine Farce. Meine Mandantin stimmte dem dennoch zu. Sie darf künftig ohne Weiteres sagen: „Auch dieses Bootshaus will die Stadt abreißen lassen.“, was bei vernünftiger Betrachtung auch Jede/r aus dem beanstandeten Satz herauslesen kann. Nach meiner Einschätzung wäre es für die politische Auseinandersetzung in der Stadt hilfreich gewesen, ein Urteil zu erwirken, damit auch künftig Bürgerinnen und Bürger ohne Angst ihre politische Meinung äußern können. Es war meiner Mandantin jedoch nicht zuzumuten, diesen Kampf gegen einen übermächtigen Gegner auf eigenes Risiko fortzusetzen.

Soll aus dem Vorfall nunmehr die Lehre gezogen werden, dass man nicht mehr sagen darf, „Der OB beabsichtigt…“, sondern formelhaft darstellen muss: „Die Stadt, vertreten durch den OB, beabsichtigt…“? Das dürfte sich im Alltagsgespräch in der Bevölkerung schwer durchsetzen lassen. So eröffnet sich ein weites Feld für den Oberbürgermeister, weitere seiner Bürgerinnen und Bürger zu verklagen – soweit er es sich leisten kann, wie hier im vorliegenden Fall die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.

(Quelle: Rechtsanwalt Josef Fassl, 06.05.2021)

https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/magdeburger-stadtpark-aktivistin-gibt-klage-von-ob-trumper-vor-dem-landgericht-nach-3167449

(Quelle: digitale Volksstimme, 06.05.2021)

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(Quelle: Volksstimme, 07.05.2021)

Hinweis der BI zum Volksstimme-Artikel (v. 07.05.2021):

–> Auch das Bootshaus mit Achterruderkasten (Seilerweg 3) wurde nach dem Hochwasser 2013 mit Fördermitteln umfangreich saniert. Es gab Menschen, die dieses Objekt weiterhin für den Rudersport nutzen wollten und das wusste die Stadtverwaltung der LH Magdeburg (nebst „Chef“ dieser) sehr genau, trotzdem wurde dieses intakte, funktionsfähige Objekt gegen alle Widerstände in aller Hektik abgerissen (vgl. Aufzeichnungen der öffentlichen Stadtratssitzungen). Es lohnt sich, die Dinge hier im Zusammenhang zu betrachten und auf jeden Fall genauer hinzusehen und weiter zu hinterfragen!

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ROTEHORNINSEL vor Profitgier und entsprechenden Bebauungen retten – auch zum 1.Mai 2021 ein wichtiges Thema

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+++ EILMELDUNG +++

–> Nicht die erste „Gartenlaube“, die in diesem Bereich brannte.

–> Nicht irgendeine „Gartenlaube“, die brannte (Haus mit historischer Bedeutung und vermutlich auch ein Rayon-Haus).

–> Nicht irgendwo, sondern in der Gartensparte „Am Domfelsen“ (Kleiner Stadtmarsch, Stadt- u. Kulturpark ROTEHORN, Stadtteil Werder, Landeshauptstadt Magdeburg)

(Quelle: Volksstimme, 05.05.2021)
Die Balken sehen stabil aus, trotz Brand. Mit etwas Geschick ist das Häuschen sicherlich wieder herzurichten und einer sinnvollen Nutzung (öffentliche Freizeit/Erholung/Kultur/Sport) im Stadt- u. Kulturpark ROTEHORN zuzuführen. Wo ein Wille ist, da ist immer auch ein Weg!

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Link: https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/blaulicht/gartenlaube-im-stadtpark-magdeburg-brennt-3164638 (Quelle: Volksstimme, 28.04.2021)

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Horstplätze Rotmilan und Schwarzmilan im Bereich Am Winterhafen (Tiefbauamt), Stadtteil Werder, ROTEHORNINSEL

Horstschutzzone Rotmilan

Auszüge aus: Artenhilfsprogramm Rotmilan des Landes Sachsen-Anhalt, Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt, HEFT 5/2014, S. 89-90

Horstschutz

Über mehrere Jahre genutzte Niststätten stehen grundsätzlich – auch außerhalb der Brutzeit – nach § 44 BNatschG unter Schutz. Vor Pflegemaßnahmen und forstlichen Eingriffen muss daher immer eine Kontrolle auf Vorkommen von Greifvogelhorsten erfolgen. Für den Rotmilan gilt darüber hinaus der Horstschutz gemäß § 28 des NatSchG LSA, und zwar für Wälder ebenso wie für Brutstandorte im Offenland.

Der Horstschutz veranlasst die Sicherung der Brut- und Jungenaufzucht, indem störende Handlungen während der Brutzeit, wie das Aufsuchen, Filmen oder Fotografieren, in einem Umkreis von 300 m zu unterlassen sind.

Außerhalb der Brutzeit gilt nur das Verbot der Strukturveränderung für einen Umkreis von 100 m um den Nistplatz.“ „Außerdem darf der unmittelbare Horstbereich nicht verändert werden, insbesondere sind das Freistellen der Brutbäume oder die Anlage von Sichtschneisen, also Maßnahmen, die „den Charakter des unmittelbaren Horstbereiches“ verändern, verboten.

Ausnahmeregelungen sind unter Voraussetzung des § 45 Abs. 7 BNatSchG zu beantragen. “Rotmilane nutzen einen Horst häufig über mehrere Jahre hintereinander, manchmal aber auch im Wechsel mit anderen Greifvögeln, z.B. Schwarzmilan oder Mäusebussard (Mammen & Stubbe 1996). Der Horstschutz ist deshalb nicht nur auf die Jahre zu beschränken, in denen der Horst tatsächlich vom Rotmilan zur Brut genutzt wird.

Um die nachhaltige Erhaltung eines Brutplatzes abzusichern, sollte die Unterschutzstellung auf drei Jahre nach der zuletzt bekannt gewordenen Brut ausgedehnt werden. Diese Regelung sollte auch Berücksichtigung finden, wenn der Horst nicht mehr vorhanden ist. Mammen & Stubbe (1996) wiesen für den Hakel nach, dass in vielen Fällen selbst bei vollständig „verschwundenen“ Horsten nach ein bis drei Jahren auf exakt dem gleichen Baum wieder ein Horst erbaut und vom Rotmilan besetzt wurde.

Es scheint, dass im Vergleich zu den vielen vorkommenden Bäumen nur wenige als Horstbaum in Frage kommen, d.h. die theoretisch „freie Baumwahl“ stark eingeschränkt ist.

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Siehe auch Link: https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/schwarz-und-rotmilan-am-winterhafen-im-magdeburger-stadtpark-gesichtet-3154479 (Quelle: Volksstimme , 25.04.2021)

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Informieren Sie sich und bringen Sie sich ein, denn nur gemeinsam können wir die „Willkür“ stoppen!

Verschaffen Sie sich einen Überblick, was im Stadtpark ROTEHORN, auf der Rotehorninsel der „Grünen Lunge“ der Landeshauptstadt Magdeburg passiert. Wie unter Missachtung geltender, rechtlicher Vorgaben, wie aus den Natur-, Denkmalschutz-, Klimaschutz- und Baugesetzen und der Nichteinhaltung von Auflagen z.B. aus der Umweltverträglichkeitsstudie (UVP) für den Ersatzneubau Strombrückenzug, so ein einmaliger, sensibler Grünbereich
vernichtet wird.

Man kann es kaum glauben, wenn man in die aktuellen Wahlprogramme der Parteien für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2021 schaut!
Klimaschutz und die Erhaltung von wichtigen Grünbereichen sind demnach wieder nur „Lippenbekenntnisse“, nicht so ernst gemeint, nur etwas für das „Wählerstimmenfangen“!

Selbst die Corona-Pandemie hat es bisher nicht geschafft, die Politiker zu mehr Respekt vor „Mutter Natur“ zu bewegen!

Sollten die Menschen nicht endlich Frieden mit der Natur schließen, sie respektieren, ihr mehr Wertschätzung entgegenbringen?

Ein Kampf gegen die Natur kann die Menschheit nur verlieren!

Wir müssen aufpassen und dafür kämpfen, dass dies nicht passiert, dass uns aus Profitgier die einfachsten Lebensgrundlagen zerstört werden!

Wenn es so weitergeht, braucht es keine Waffen mehr, dann vernichtet sich die Menscheit selbst, die Natur steht hier schon, als Sieger fest!

„Habt Ehrfurcht vor dem Baum,
er ist ein einziges großes Wunder,
eure Vorfahren war er heilig.
Die Feindschaft gegen den Baum
ist ein Zeichen der Minderwertigkeit eines Volkes
und von niederer Gesinnung des Einzelnen.“
Alexander von Humboldt (1769-1859)

Renate Fiedler
Sprecherin Bürgerinitiative: Rettet den Stadtpark ROTEHORN!

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Landtagswahl Sachsen-Anhalt + Bundestagswahl 2021

Wer die Bebauung der ROTEHORNINSEL in der LH Magdeburg mit Luxuswohnungen, Hotels, Seniorenwohnanlage, Schule, einer KITA (für die es keinen Bedarf gibt) und dergleichen nicht unterbindet, hat das Baugesetz, Denkmalschutz, Naturschutz, Hochwasserschutz, Umweltschutz, Klimaschutz, Stadtentwicklung und vieles andere mehr NICHT verstanden! –> –> –> –> –> –> –> –> –> –> –> –> –> –> –> Bürger/-innen wissen das u. werden entsprechend handeln!

Aktuell (Stand: 18.07.2021) zeigt die Natur mit massivem Hochwasser und Zerstörungen in besonders hohem Maß in Süddeutschland, welche Kraft sie besitzt und dass man ihr besser Respekt entgegen bringt und sie richtig einplant.

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Bäume retten das Klima der Landeshauptstadt Magdeburg, nicht nur deshalb muss auch die geschützte Lindenallee in der Stadtparkstraße erhalten bleiben!

Wir sind gesund u. wichtig!

Wir leben ca. 300 Jahre!

Wir schaffen gutes Klima!

(nicht nur für die Innenstadt der Landeshauptstadt Magdeburg)

Wir, die natur- u. denkmalgeschützten Allee-Bäume der Stadtparkstraße in der Landeshauptstadt Magdeburg         

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Das Elb“ ist nicht der Ersatzbau für das „Haus der Athleten„!!!

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HOTEL-NEUBAU „Das Elb“ steht betriebsbereit im Hafen

Hier ist die Frage, ob beim Bau überhaupt alles mit rechten Dingen durchgezogen wurde. Ein durch Hochwasser geschädigtes „Haus der Athleten“ wurde plötzlich von einer Sportlerunterkunft in ein pompöses Privat-Hotel umgemünzt. Ich habe davon gehört, das es sehr viel Widerspruch zu diesem Bau und dem Drumherum gibt.  Es wäre schön, wenn mal ein Redakteur einer „freien Presse“ sich damit beschäftigt. Sogar Straßen werden dafür im Stadtpark ausgebaut. Wieso eigentlich? Ich halte das für unrechtmäßige Bebauung und Umwidmung.

(Quelle: Leserbrief an die Volksstimme (leserpost@volksstimme.de), 24.02.2021 (Verfasser ist der BI bekannt)

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19.02.2021 – Umweltpolitische Aktion – Stadtpark ROTEHORN der LH Magdeburg (Initiator: Umweltgewerkschaft Magdeburg)

Zahlreiche Bürger/-innen folgten sehr aufmerksam unseren Ausführungen zum Sachverhalt: Keine Bebauungen (Luxuswohnungen, Luxus-Senioren-Wohnanlagen, bis zu 7-zügige Schule, Hotels, 750 Stellplätze für PKW und Reisebusse allein im Umfeld von Stadthalle und Hyparschale u.ä.) im Stadt- u. Kulturpark ROTEHORN!

Die GRÜNE LUNGE der Landeshauptstadt Magdeburg (Kaltluftentstehungsgebiet) zu erhalten, damit insbesondere die Innenstadt weiterhin mit Frischluft versorgt werden kann und Erhalt unserer Umwelt (ROTEHORNPARK) sind unser Anliegen.

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Landeshauptstadt Magdeburg – Stadtteil Werder – ROTEHORNINSEL (Stadtpark ROTEHORN) – nördliche Rotehornspitze

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Prüfbedarf nicht nur zum geplanten Neubau einer Schule im Stadtpark ROTEHORN –> Das sagen wir (BI) doch schon lange!

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++ Eilmeldung + Zerstörung der Stadtparkstraße STOPPEN! ++

A –> Die Stadtparkstraße beginnt an der Straße Kleiner Stadtmarsch, endet im Bereich Stadthalle und steht seit 2017 unter Denkmalschutz und gehört zum Baudenkmal-Garten-Sachsen/Anhalt-Stadtpark Rotehorn. Sie wird von unter Naturschutz stehenden Alleen eingefasst und liegt am eingetragenen Biotop Taube Elbe.

B –> Zum Projekt Ersatzneubau Strombrücke gehören die Knotenpunkte zu den abgehenden Straßenanschlüssen (Bestandteil des Planfeststellungsbeschlusses v. 08.09.2017).

C –> Für die bereits im Bau befindliche Verbindungsstraße vom Messeplatz zur denkmalgeschützten Stadtparkstraße (erstes Teilstück) gibt es mutmaßlich keine Baugenehmigung. Dieses Straßenstück wird aktuell als sogenannte „Verlängerung der Stadtparkstraße“ bezeichnet.

D –> Das zweite Teilstück der geplanten sogenannten „Verlängerung der Stadtparkstraße“ soll vom Knotenpunkt Strombrücke bis zum Messeplatz führen.

Die Finanzierung der beiden Teilstücke (hier C und D genannt) der sogenannten „Verlängerung der Stadtparkstraße“ soll über Eigenmittel der LH Magdeburg erfolgen, da hierfür keine Fördermittel zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013 bereitgestellt wurden (lt. DS0341/18)

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Wer hat diesen Auftrag (sogenannte „Verlängerung der Stadtparkstraße einschließlich Anbindung an die denkmalgeschützte Stadtparkstraße) ausgelöst? Welche Kosten entstehen der LH Magdeburg durch diesen Auftrag? Unter welcher Position werden diese Kosten im Haushalts- bzw. Investitionsplan geführt? Waren für diese Maßnahmen Beschlüsse des Stadtrates der LH Magdeburg erforderlich und wenn ja, wo sind diese nachzulesen?

Aus unserem Schreiben vom 21.12.2020 an die Fraktionen im Stadtrat und den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg: Zitat: „… hiermit informieren wir Sie, dass seit einigen Tagen im Bereich der natur- und denkmalgeschützten Stadtparkstraße (Landeshauptstadt Magdeburg, Stadtteil Werder, ROTEHORNINSEL) Rodungen/Fällungen und Tiefbauarbeiten stattfinden. Nach Recherchen der Bürgerinitiative: Rettet den Stadtpark ROTEHORN! sind diese Arbeiten in diesem Bereich nicht zulässig! …“ (Zitatende)

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Landeshauptstadt Magdeburg und ihre BRÜCKEN

Sternbrücke:
Gab schon Probleme beim ersten Aufbau –> Abriss –> Neubau –> Im 2. Weltkrieg zerstört

–> Wiederaufbau mit Nutzungseinschränkungen (Autoverkehr nur als Sonderregelung?)

Vorbrücke zur Sternbrücke:
–> aufwendig saniert, nur geringe Nutzung für den Bereich Wohngebiet Elbebahnhof

Jerusalembrücke (Südseite)(B1):
–> Planer nutzten Standardprojekt und vergaßen die Vorbrücke, nachträglich wurde ein Zusatzpfeiler errichtet, um weitere Senkungserscheinungen zu verhindern.

Brücke am Wasserfall im ROTEHORNPARK (Fußgänger/Radfahrer):
–> schicke, anfällige Stahl/Holz-Konstruktion, bei der eine Grundsanierung ansteht

Friedensbrücke (Nordseite)(B1):
–> Risse vorhanden, die Sanierung notwendig machen

Ersatzneubau Strombrücke:
–> Eigentlicher Hersteller existiert noch, wurde aber nicht in die Sanierung einbezogen

–> Auslegung der Brücke als Neubau je Richtung dann einspurig (vorher 2 spurig je Richtung), Verkehr zu Großveranstaltungen und Zuzüge in den 10 Stadtteilen (Ostelbien) wurden bei der Planung nicht berücksichtigt.

Zollbrücke (Zollelbe):
–> aufwendig saniert

Anna-Ebert-Brücke (Alte Elbe):
–> aufwendige Sanierung ist noch nicht abgeschlossen

Hubbrücke:
–> wollte die Landeshauptstadt Magdeburg aus Kostengründen nicht von der Bahn übernehmen. Vergammelt jetzt in „privater Hand?“, obwohl sie ein wertvolles technisches Denkmal ist?

Kanonenbahnbrücke (Alte Elbe):
–> vergammelt in „privater Hand“ obwohl Denkmalschutz besteht?
–> Angeblich existieren Planungen zur Überbauung mit Luxuswohnungen?

Kanonenbahnbrücke (Taube Elbe):
–> vergammelt in „privater Hand“, obwohl Denkmalschutz besteht?

Fußgängerbrücke in Buckau (Anschluss zur Fähre, zum Mückenwirt):
–> wurde für viel Geld saniert und ist jetzt quasi überflüssig?

Herrenkrugsteg (Fußgänger/Radfahrer):
–> wurde im Rahmen der Bundesgartenschau (BUGA) errichtet. Der vorgesehen Schattel(shuttle)-Verkehr hat nie stattgefunden, obwohl er dauerhaft eine echte Bereicherung und Entlastung (insbesondere zu Großveranstaltungen) sein könnte bzw. als Wegebeziehung nach Rothensee von besonderer Bedeutung wäre (auch hinsichtlich der Entlastng Schulsituationen (Ostelbien/Rothensee)

–> Es kursiert das Gerücht, dass man diese Brücke dort wieder abbauen und an anderer Stelle neu aufbauen möchte?

Historische Hub-Brücke (im Hafengelände)(Fußgänger/Radfahrer):
–> wurde aufwendig saniert

–> ist dem Vandalismus preigegeben, da keine entsprechende Infrastruktur bzw. Kontrolle vorhanden ist

zahlreiche Schrotebrücken:
–> zum Teil bereits aufwendig saniert und unbedingt nötig (insbesondere zu Hochwassersituationen)

Bedarf einer 3. Elbquerung (Stromelbe und Alte Elbe bzw. Stromelbe):
–> lange überfällig, egal ob von Buckau über den ROTEHORNPARK nach Cracau oder von Fermersleben/Salbke/Westerhüsen nach Ostelbien/Randau

–> erforderlich (auch Autoverkehr)

–> u.a.

Dafür lässt die Stadtverwaltung im Stadtrat u.a. beschließen: –> einen Tunnel (Hbf.) für viel Geld, den keiner benötigt?

–> eine sogenannte „Verlängerung der Stadtparkstraße“ für viel Geld, für die es mutmaßlich keine Baugenehmigung gibt?

–> einen Ersatzneubau Strombrücke mit ca. 38 Mill. Euro Kostenaufwuchs, der (Kostenaufwuchs) in großen Teilen mutmaßlich überhaupt nur etwas mit Vorbereitung für Luxus-Wohnbebauung im Stadtpark ROTEHORN zu tun hat und einen Blanko-Scheck gibt es gleich noch dazu?

–> u.a.
(Stand: 16.12.2020)

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Keine solide Haushaltsführung (DS0549/20) und Blanko-Scheck (DS0549/20 Punkt 4)

Die DS0549/20 (Kostenerhöhung Ersatzneubau Strombrücke) ist nicht nur von äußerst mangelhafter Qualität hinsichtlich der finanziellen Fakten, sie jubelt auch Fakten unter, die im Stadtrat nicht beschlossen wurden bzw. anderen Beschlüssen massiv widersprechen und enthält einen Freibrief für die Stadtverwaltung (unendliche Ausgabe von finanziellen Mitteln ohne weitere Zustimmung des Stadtrates und ohne vorherige Abstimmung zum Inhalt), was einer korrekten Haushaltsführung widerspricht. So eine Drucksache sollte nicht im Stadtrat beschlossen werden, sondern sollte in die Stadtverwaltung zurücküberwiesen werden (Schlimm genug, dass den Stadträten eine derartige Drucksache überhaupt vorgelegt wird („Dummheit“?, „Frechheit“?, „Absicht“?).(03.12.2020)

Bitte lesen Sie die Begründung der BI zur Ablehnung der DS:

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Schulstandort im Stadtpark ROTEHORN ist eine Entscheidung ohne Herz/ Hirn/ Verstand!

Am 03.12.2020 wurde im Stadtrat beschlossen eine bis zu 7 zügige Gemeinschaftsschule im Stadtpark ROTEHORN (ca.53.000m² im Bereich Am Winterhafen, Tiefbauamt) zu bauen. Zur Erinnerung: Grundschule Friedensweiler –> geschlossen (Pension), Schulgebäude Turmschanzenstraße –> abgerissen (Luxuswohnungen), Fröbel-Schule Kleine Schulstraße –> geschlossen (KITA), Grundschule Weitlingstraße –> verkleinert (Luxuswohnungen), Schulgebäude Leiterstraße –> geschlossen (Gerichtsgebäude), Schulgebäude Leibnizstraße –> geschlossen (Volkshochschule), Schulgebäude Brandenburger Straße –> geschlossen usw.

Diese Entscheidung (Schulstandort im Stadtpark ROTEHORN) ist nicht nur aus bildungspolitischer Sicht ohne Herz/Hirn/Verstand sondern verletzt auch Naturschutz, Denkmalschutz, Klimaschutz, Umweltschutz, Hochwasserschutz und versenkt weitere Steuergelder sinnlos, sondern richtet sich auch gegen die Interessen der Allgemeinheit, gegen die Bürger/-innen.

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Stadtpark ROTEHORN – Stadtverwaltung LH MD zerstört diesen „Juwel“ – Andere Städte zeigen, wie es anders geht!

Bedeutende Städte wie New York, London, Budapest, Hamburg, Dresden kennen ihre Schätze (ihre Landschaftsparks) und erhalten, pflegen, gestalten, nutzen sie als besonderen Anziehungspunkt für ihre Bürger/-innen, Gäste, Touristen. Ganz nebenbei wird auch noch die Wirtschaftskraft gestärkt. –> Warum „zerstört“ und „verkauft“ die Landeshauptstadt Magdeburg ihr Juwel, den Stadt- u. Kulturpark ROTEHORN, die GRÜNE LUNGE der Stadt?

Link: https://www.youtube.com/watch?v=218oCM9RZGc

(Quelle: Grüne Lunge von Hamburg: Planten un Blomen | Die Nordreportage | NDR Doku 47.325 Aufrufe bis zum 08.09.2020)

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Interessanterweise durften wir nun endlich doch (09.12.2020) in den Denkmalpflegerischen Rahmenplan 2009 Einsicht nehmen. Nun raten Sie `mal was dort zum Stadtpark ROTEHORN steht ..!

Denkmalschutz in der Landeshauptstadt Magdeburg – hier Stadtpark Rotehorn im Stadtpark ROTEHORN (Grahl-Werder) auf der ROTEHORNINSEL im Stadtteil Werder

(Quelle: http://www.festung-in-magdeburg.de/Fort_XII.html)

– Warum wurde noch `mal das Bootshaus mit dem Achterruderkasten im Seilerweg 3 abgerissen?

– Dem neuen Hotel im Seilerweg fehlen noch zahlreiche Parkplätze?

– In den Denkmalpflegeplan 2009 (ein öffentliches Dokument) darf man nur einsehen, wenn man den entsprechenden Sachverhalt mit der korrekten Seitenzahl in diesem Plan benennen kann?


(Stand: 11.11.2020 und leider kein Scherz zum Karneval)

Antwort des OB auf unsere Anfrage zum Denkmalpflegerischen Rahmenplan (2009)

In einem öffentlichen Dokument der Landeshauptstadt Magdeburg (Städtebaulicher Rahmenplan ROTEHORNINSEL, März 2017) wird auf den Denkmalpflegeplan der LH Magdeburg (2009) verwiesen. Warum darf die Öffentlichkeit nicht wissen, was in diesem Plan steht??? –> Vielleicht das „Geheimnis“, dass unser Stadtpark ROTEHORN, ein herausragendes Stadtgrün mit Weltniveau, sich tatsächlich dort erstreckt, wo der gültige Flächennutzungsplan (2000) es aussagt (mit allen dazugehörigen Konsequenzen)?

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Landesrechnungshof prüft Projekt Tunnelbau (Hauptbahnhof) der Landeshauptstadt Magdeburg (massivste Kostenerhöhungen)

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Geht man so mit Steuergeldern (öffentliche finanzielle Mittel) um? Wer trägt dafür die Verantwortung (hier: Ersatzneubau Strombrücke wird wesentlich teurer)?

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Was sind Wahlversprechen wert? (hier OB-Wahl 2015)

Stadträte und Bürger werden durch den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg langjährig getäuscht (seine eigene Aussage im Stadtrat am 20.02.2020)! Helfen Sie mit, die Willkür des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Magdeburg zu stoppen!

Kontakte zum Oberbürgermeister: Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper
Alter Markt 6
39104 Magdeburg

Behördennummer 115

Tel.: +49 391 540-2364 + 49 391 541-4777

E-Mail: truemper@ob.magdeburg.de

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(Foto: C. Meier, 24.04.2020)

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Stadtentwicklung: Sachverhalte müssen im Zusammenhang betrachtet werden! Geltende Gesetze sind einzuhalten! Das gilt auch für den Bereich Stadtpark ROTEHORN.

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Aktuell Zerstörung der doppelt geschützten Stadtparkstraße durch den Bau einer Verbindungsstraße zwischen Strombrücke und Stadtparkstraße mutmaßlich ohne Baugenehmigung, ohne Offenlegung der Finanzierung, im Auftrag des Oberbürgermeisters/der Stadtverwaltung der LH Magdeburg.

Link: https://www.rotehornpark-retten.de/2019/08/13/ausbau-verlaengerung-der-stadtparkstrasse/

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Drucksache DS 0460/19 (sogenanntes „Demenzzentrum“ im Bereich ehemaliges Kulturhaus der Eisenbahner) wurde im Stadtrat der LH Magdeburg abgelehnt. Für den gleichen Inhalt wurde am 10.06.2021 mit neuer Drucksachennummer DS 0147/21 ein Satzungsverfahren eingeleitet, obwohl sich an den Voraussetzungen zu 2019 nichts geändert hat!

Link: https://www.rotehornpark-retten.de/2019/08/13/geplantes-wohnquartier-winterhafen-ehemals-kulturhaus-der-eisenbahner-funkhaus/

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Das geplante Wohnprojekt MWG/WOBAU (Kleiner Stadtmarsch/Schleusenstraße) ist nicht bestätigt. Es liegt keine Baugenehmigung dafür vor! Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg ignoriert seit 2018 die Petition gegen eine Wohnbebauung in diesem Bereich (Stadtpark ROTEHORN). Wir als Bürgerinitiative fordern, den Stadtpark ROTEHORN als Grünbereich und Park zu erhalten und zu entwickeln.

Link: https://www.rotehornpark-retten.de/2019/08/13/geplante-wohnbebauung-zwischen-schleusenstrasse-und-stadtparkstrasse/

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Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg veranlasst Abriss des intakten und notwendigen Bootshauses mit Achterruderkasten im Seilerweg 3.

Link: https://www.rotehornpark-retten.de/2019/09/06/fuer-den-abriss-vorgesehen/

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Fehlender Schulstandort in Ostelbien (10 Stadtteile)

Die Bürgerinitiative: Rettet den Stadtpark ROTEHORN! spricht sich gegen einen Schulstandort im Stadtpark ROTEHORN (Bereich vom Brückenzug Strombrücke/Zollbrücke/Anna-Ebert-Brücke bis südliche Rotehornspitze) aus.

Link: https://www.rotehornpark-retten.de/2020/01/03/infrastruktur/

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Wo ist die Baugenehmigung für dieses Boardinghotel und was hat es da überhaupt zu suchen?

Link: https://www.rotehornpark-retten.de/2019/08/13/haus-der-athleten-hotelneubau-kein-ersatzbau/

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Die Akte ist weg! Wo ist die Umweltverträglichkeitsstudie (Ersatzneubau Strombrücke) abgeblieben und WARUM ist diese plötzlich weg?

Link: https://www.rotehornpark-retten.de/2019/08/17/verlaengerung-der-strombruecke/

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Information I0066/20 (Stadtrat LH Magdeburg, 16.04.2020) zum Stand Ersatzbrückenbau Strombrücke sagt u.a. Falsches aus.

Link: https://www.rotehornpark-retten.de/2019/08/17/verlaengerung-der-strombruecke/

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Bebauungsplan 250-4: Was wird da ohne Stadtratsbeschluss der LH Magdeburg in diesen Ausmaßen bearbeitet bzw. geplant? Der Oberbürgermeister verweigert die Auskunft.

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Kein Konzept für den ruhenden und fließenden Straßenverkehr für die ROTEHORNINSEL haben, aber ca. 1000 Parkplätze planen.

Link: https://www.rotehornpark-retten.de/2019/08/13/haus-der-athleten-hotelneubau-kein-ersatzbau/

Link: https://www.rotehornpark-retten.de/2019/08/17/stadthalle/

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Das Tourismus-Leitkonzept der Landeshauptstadt Magdeburg für den Bereich ROTEHORNINSEL (schon 2001/2002 bezahlt und noch aktuell)(mit Antritt des aktuellen Oberbürgermeisters verschwunden) endlich umsetzen!

Link: https://www.rotehornpark-retten.de/2020/02/22/tourismusleitkonzept-der-landeshauptstadt-magdeburg/

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Oberbürgermeister und Stadtverwaltung missachten massiv Hochwasserschutz, Klimaschutz, Denkmalschutz, Naturschutz, Umweltschutz, Baugesetz u.a..

Link: https://www.rotehornpark-retten.de/2020/01/03/klimaschutz-hochwasserschutz/

Link: https://www.rotehornpark-retten.de/2020/01/03/naturschutz-denkmalschutz/

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Zerstörte Wege im Landschaftspark Stadtpark Rotehorn

Link: https://www.rotehornpark-retten.de/2019/09/04/wissenswertes-zum-thema/

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Wo bleibt der Schutz der Rotmilane im Stadtpark ROTEHORN?

Link:https://www.rotehornpark-retten.de/2019/09/04/wissenswertes-zum-thema/

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Integriertes Stadtentwicklungskonzept LH MD –> ISEK 25/ ISEK 30/ ISEK 30+“ ???

Link:https://www.rotehornpark-retten.de/2019/09/04/leitbild-der-landeshauptstadt-magdeburg/

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Rahmenplan Innenstadt Landeshauptstadt Magdeburg (Stadtteil Altstadt)

Link: https://www.rotehornpark-retten.de/2020/11/21/rahmenplan-innenstadt-lh-md/

… und vieles andere mehr!

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Zusammenhänge erkennen!

Für eine ausgewogene Stadtplanung braucht man eben etwas mehr Verstand und noch mehr Bezug zur Stadt und vor allem keine Geldzeichen im Auge.

Link: Überblick über mögliche / geplante / aktuelle Bauvorhaben

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Wir, das Bündnis zur Erhaltung unseres Stadtparks, haben noch Fragen auf zahlreiche UNGEREIMTHEITEN zum Thema: Stadtpark ROTEHORN durch Wohnbebauung u.a. zerstören!

Was passiert hier? Wer entscheidet über welche Summen an Steuermitteln –> OB, Stadtrat, Finanz- und Grundstücksausschuss?

Wer manipuliert wen, was, wie, warum?

Wem nützt es?

Stadtpark = Magdeburg = Wir

Wir = alle sozialen Schichten, alle Generationen!

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Aktuell Wohnungsnot in der LH Magdeburg? –> Nein! Leerstand in allen Preislagen!

StadtGRÜN hat Vorrang!

Klima hat Vorrang!

Frischluft für alle hat Vorrang!

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Wo beginnt der Stadtpark ROTEHORN?

Der Stadtpark ROTEHORN besteht aus dem geschützten Landschaftspark, weiteren Biotopen, FFF-Schutzgebiet, Yachthafen, Stellplatz für Campingwagen, Rastplatz (Radstation an der Anna-Ebert-Brücke), ehemaligem Kulturhaus der Eisenbahner, Teilen der Festungsanlagen, Messeplatz usw. und erstreckt sich über die gesamte Halbinsel (ROTEHORNINSEL) (Brückenzug Strombrücke/Zollbrücke/Anna-Ebert-Brücke südlich bis zur Rotehornspitze) im Stadtteil Werder. Er steckt voller Denkmal-, Natur-, Umwelt-, Klima-, Hochwasserschutz. Ist Bestandteil des Tourismus-Leitkonzeptes der LH Magdeburg und ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

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Warum setzt sich die Bürgerinitiative dafür ein, dass im Stadtpark ROTEHORN keine Wohnungen und Hotels gebaut werden?

Der Stadtpark ROTEHORN im Innenstadtbereich der Landeshauptstadt ist eine Halbinsel, die von der Stromelbe und der Alten Elbe tangiert wird und mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gut zu erreichen ist.

Er bietet viele Möglichkeiten für Freizeit, Kultur, Sport, Erholung und wird von Magdeburgern und Gästen sehr gern genutzt. Gleichzeitig ist er ein wichtiger grüner Bereich, die „grüne Lunge“, zur Belüftung und Klimaverbesserung insbesondere der Innenstadt, FFH-Schutzgebiet in Teilen und Überflutungsfläche bei Hochwasser.

In diesem Bereich soll nun nach Vorstellungen der Stadtverwaltung, ohne Rücksicht auf Verluste und Bürgermeinung, ein neues Stadtviertel entstehen. Durch diesen massiven Eingriff würde der bisherige Charakter (Kultur, Sport, Erholung, Freizeit für alle) der Halbinsel zerstört werden.

Gegen diese geplante Wohnbebauung, den Bau weiterer Hotels in diesem Bereich und damit die Zerstörung des Stadtparks ROTEHORN regt sich massiver Widerstand und deshalb hat sich am 24.07.2019 die Bürgerinitiative: Rettet den Stadtpark ROTEHORN! in der Landeshauptstadt Magdeburg gegründet.

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Ziele der Bürgerinitiative:Ein ganz klares N E I N zu Wohnbebauungen und K E I N E Hotels auf der Rotehorninsel/ dem Stadtpark der Landeshauptstadt Magdeburg.

– Erhalt unserer „grünen Lunge“ im Innenstadtbereich der Landeshauptstadt Magdeburg!

– Erhalt der Rotehorninsel/ des Stadtparks als Freizeit-, Erholungs- u. Kulturbereich für alle Magdeburger, Gäste und nachfolgende Generationen!

– Den „Städtebaulichen Rahmenplan Rotehorninsel Magdeburg“ durch den neuen Stadtrat zu prüfen und zu aktualisieren mit transparenter und umfassender Bürgerbeteiligung.

– Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben, insbesondere Hochwasser-, Denkmal-, Natur- u. Klimaschutz. Beachtung der bereits gegebenen Hinweise und Stellungnahmen.