Bürgerinitiative: Rettet den Stadtpark ROTEHORN!

(Stand: 27.03.2022)

Magdeburg – Eine weltoffene Stadt!

Die Rotehorninsel – Ein Ort der Begegnung und des friedlichen Miteinanders aller Kulturen!

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Wir wünschen allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen der Bürgerinitiative: Rettet den Stadtpark ROTEHORN und unseren Unterstützern und Unterstützerinnen frohe Feiertage, einen guten Start in das Jahr 2022, Gesundheit und uns gemeinsam gutes Gelingen für den Erhalt des Stadtparks ROTEHORN.

Wir bleiben weiterhin mit verstärkter Kraft `dran.

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An Bd 90/DIE GRÜNEN Land Sachsen-Anhalt:

Unsere Glückwünsche zur Wahl des neuen Vorstandes

Sehr geehrte Frau Madeleine Linke,

wir möchten Ihnen und dem neu gewählten Vorstand der Partei Bd90/DIE GRÜNEN im Land Sachsen-Anhalt herzlich zur Wahl gratulieren.

In einer Zeit, in der Klimaschutz, Erhalt der Natur, Entwicklung neuer Energiekonzeptionen ein vorrangiges Ziel in unserer Gesellschaft sind, um die Zukunft der nächsten Generationen zu sichern, ist es von besonderer Bedeutung, dass gerade junge Menschen Verantwortung übernehmen.

Wir wünschen Ihnen vor allem Gesundheit, gute Ideen und auch die Kraft und Stärke, um diese umzusetzen.

Auf weitere gute Zusammenarbeit verbleiben wir, die Bürgerinitiative: Rettet den Stadtpark ROTEHORN!, mit freundlichen Grüßen   

R. Fiedler, Sprecherin der BI

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12/2021: An „Otto pflanzt“ e.V.:

Unsere Glückwünsche zu Ihrer Auszeichnung

Sehr geehrter Herr Steffen Tilsch,

wir, die Bürgerinitiative: Rettet den Stadtpark ROTEHORN! n.e.V. möchten Ihnen als Vertreter des Vorstandes „Otto pflanzt“ und Ihrem Verein recht herzlich zur Auszeichnung mit dem Umweltpreis Magdeburg 2021 gratulieren. 

Durch Ihr Engagement für neues Grün in der Landeshauptstadt Magdeburg haben Sie dieses Thema in die Bevölkerung und die Politik transportiert. Es kommt heute niemand mehr daran vorbei, sich bei Bauvorhaben oder Brachflächen mit der Neubepflanzung von Bäumen auseinanderzusetzen. Durch Ihre Aktivitäten und Beharrlichkeit in den vergangenen Jahren haben Sie viel Akzeptanz und Unterstützung in der Stadt erreicht und einen Beitrag zur Verbesserung des Stadtklimas geleistet.

Für Ihre weitere Arbeit wünschen wir Ihnen vor allem Gesundheit, gute Ideen und einen Blick auf die grüne Lunge der Landeshauptstadt Magdeburg (die Rotehorninsel südlich des Brückenzuges Strombrücke/Zollbrücke/Anna-Ebert-Brücke (ROTEHORNPARK einschließlich Landschaftspark Rotehorn)).

Mit freundlichen Grüßen

R. Fiedler, Sprecherin der BI: Rettet den Stadtpark ROTEHORN! n.e.V.

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03.11.2021 – 18 Uhr – 9. Magdeburger Klimadialog, Johanniskirche (Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung) 17 – 18 Uhr, Kundgebung vor der Johanniskirche mit den Forderungen der Bürgerinitiative: Klimaschutz in der Landeshauptstadt Magdeburg umsetzen heißt auch das Klimaentstehungsgebiet ROTEHORNINSEL nicht bebauen und Park statt PKW-Stellplätze!

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16.10.2021: Kundgebung: 9-10 Uhr, Landeshauptstadt Magdeburg, Otto-v.-Guericke-Str. 6 (Haus der Gewerkschaften) Bündnis-Aktion: Rettet den Stadtpark ROTEHORN!

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7.10.2021, 13 – 14 Uhr KUNDGEBUNG, Landeshauptstadt Magdeburg, Alter Markt, vor dem Alten Rathaus

Link MDR-Bericht: https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/magdeburg/magdeburg/stadthalle-parkplaetze-kritik-kontroverse-100.html#kommentare

Link MDR-Radio: https://deref-gmx.net/mail/client/tYSINZcffKo/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.mdr.de%2Fmdr-aktuell-nachrichtenradio%2Faudio%2Faudio-1855572.html

Park statt parken!

Klimaschutz statt Flächen versiegeln!

Die „Grüne Lunge“ auf der ROTEHORNINSEL schützen!

Sehr geehrte Stadträte*innen im Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg,

bitte weisen Sie heute in der Stadtratssitzung am 07.10.2021, die im TOP 5.10 vorgelegte DS0383/21 – Finanzierung zur Modernisierung der Stadthalle mit Außenanlagen / Teil B Außenanlagen an die Stadtverwaltung zurück oder lehnen Sie diese Drucksache ab, weil wichtige, gesetzliche Vorgaben nicht eingehalten wurden.

So gibt es aktuell:

  • keinen vorhabenbezogenen B-Plan für dieses o.g. Gesamtprojekt und  damit liegt keine Genehmigung für dieses Projekt vor,
  • keine Umweltverträglichkeitsstudie,
  • keine Stellungnahmen Öffentlicher Träger,
  • keine Bürgerbeteiligung,
  • kein durchdachtes, zweckmäßiges Konzept für den fließenden und ruhenden Straßenverkehr
  • kein Sicherheitskonzept für den geplanten Veranstaltungsort Event-Plazza
  • keinen nachvollziehbaren Hochwasserschutz
  • usw.

Wollen Sie persönlich, als Stadtrat/Stadträtin, die schweren und gravierenden Versäumnisse in der Planungsvorbereitung wirklich akzeptieren?

Sind Sie mit den umfangreichen Mehrkosten (siehe o.g. Drucksache), die sich aus der sehr mangelhaften Planungsvorbereitung ergeben, einverstanden? 

Mit Ihrer Zustimmung zur o. g. Drucksache würden Sie alle mutmaßlichen Verstöße der Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Magdeburg gegen geltende Gesetze, wie Baugesetzbuch, Naturschutzgesetze, Denkmalschutzgesetze, Hochwasserschutzgesetze und Verstöße gegen die eigenen Vorschriften und Beschlüsse mittragen. Wie wollen Sie das den Bürgern und Bürgerinnen gegenüber verantworten?

Bitte lehnen Sie die Drucksache DS0383/21 ab!

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Nachtrag zum GLOBALEN KLIMASTREIK am 24.09.2021:

Eine stinkende Wolke, die einem den Atem nimmt, zieht nach einem überdimensionalen und fürchterlich lauten Feuerwerk mit Kanonendonner durch die Innenstadt der Landeshauptstadt Magdeburg anlässlich der Magdeburger Kulturnacht 2021 –> Pfui!!!
Wo bleiben hier Gesundheits- u. Umweltschutz???
(Foto: C. Meier, 24.09.2021)

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24.09.2021 – Die Initiative FRIDAYS FOR FUTURE rief zum GLOBALEN KLIMASTREIK auf und viele Menschen auch in der Landeshauptstadt Magdeburg folgten diesem mit ihren Forderungen:

„Raus aus den Betten – Stadtpark ROTEHORN vor Bebauung retten – JETZT!“

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Zeichen setzen! Gemeinsam für:

K L I M A S C H U T Z J E T Z T! Klimaentstehungsgebiet ROTEHORNINSEL!

Mit Spiel, Spaß und guter Laune gibt es jede Menge Informationen rund um den Klimaschutz im Stadtpark ROTEHORN am 11.09.2021 zu Füßen der Brücke am Wasserfall über die Alte Elbe.
(Fotos: C. Meier, 25.08.2021)

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Bürger/-innen bringen sich ein: Hier Leserbriefe in der Volksstimme

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Ein wichtiger Hinweis aus Thüringen:

Liebe Bürgerinitiative!

Ich kann Sie nur unterstützen und hoffe, dass Euer Protest Erfolg hat. Ein Verantwortlicher Eurer Stadt ist Dr. Lerm, welcher in Jena sein „Unwesen“ betrieben hat und leider von politischer Seite (speziell SPD und Grüne) Unterstützung bekam. Seine „Initiative“ war die umfangreiche Verdichtung der Stadt. Schaut Euch in Jena an, was aus großen Grünflächen der Stadt (Hausberg, Friedensberg, Birnstiel, Am Jenzig, Zwätzen usw.) geworden ist, bzw. noch im Bau ist.

Viele kleinere Grünflächen wurden mit Lückenbebauung geschlossen. Kleingärten wurden zu Bauland erklärt, obwohl sehr große Nachfrage (vor Corona) bestand und besteht. Als weitere Maßnahme hatte er vor noch viele Hochhäuser, sogar in Ein- und Reihenhaussiedlungen, in der Stadt Jena zu integrieren.

Eine enorme Versiegelung fand statt, so dass die Abwassersysteme die Regenmassen nicht mehr aufnehmen konnten. Die neuerlichen Überschwemmungen nehmen mit der zunehmenden Versiegelung der Städte und Gemeinden zu, und werden leider dem Klimawandel als Hauptverursacher zugeschrieben.

Sachkommentare von nachhaltigen und erfahrenen Stadtplanern und Architekten werden selten in die öffentlichen Medien und Veranstaltungen eingeladen oder angehört! Diese sprechen sich zunehmend gegen eine weitere Versiegelung von Grünflächen aus, um das Versickern bei Niederschlägen zu ermöglichen.

Macht in Eurem Kampf weiter und ich wünsche Euch viel Erfolg zum Erhalt Eures Stadtparkes.

Grüße aus Jena von Sabiene Krause, 20.07.2021

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15.07.2021, 13:30 – 17:00 Uhr, Kundgebung, Alter Markt (Altes Rathaus), Keine Bebauungen auf der ROTEHORNINSEL, der „GRÜNEN LUNGE“ der Landeshauptstadt Magdeburg!

Wie ernst es das neu gegründete Klimabündnis Magdeburg 2035 mit dem Klimaschutz nimmt, das wird sich auch an der Unterstützung für den Erhalt der ROTEHORNINSEL (Klimaentstehungsgebiet) zeigen, indem es sich ausdrücklich gegen die geplanten Bebauungen in diesem Bereich ausspricht.

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Brief einer engagierten Bürgerin an Entscheidungsträger/-innen der Landeshauptstadt Magdeburg (Stadtparkstraße und mehr)

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren der Stadtverwaltung und des Stadtrates,

mit Befremden habe ich die Presseerklärung zu den ab 21.6.21 geplanten Anschlussarbeiten zur (denkmalgeschützten) Stadtparkstr. gelesen, die m.E. über die hierfür erforderlichen Arbeiten hinausgehen. Will „man“ damit weitere vollendete Tatsachen für die vom OB und Teilen des Stadtrates gewünschte Wohnbebauung am kleinen Stadtmarsch schaffen?

In Anbetracht des Klimawandels und Artensterbens sind derartige Baugelüste gegen das Allgemeinwohl gerichtet. Das trifft auch für die in der letzten Stadtratssitzung diskutierten Pläne am Winterhafen zu. Ich habe die Diskussion hierzu im Nachhinein im Stadtrats-TV verfolgt. Wäre es nicht so traurig, hätte ich über die teilweise sehr emotional vorgetragenen Redebeiträge einiger Stadträt*innen, z.B. Stadträtin Schumann, FDP//Tierschutzpartei, herzlich lachen müssen.

Als ehemalige Ärztin weiß ich, dass sich Begegnungen von Demenzkranken und Kindern positiv auf beide Gruppen auswirken können, wenn sie mit gegenseitiger Rücksichtnahme, unter fachlicher Aufsicht und mit der Möglichkeit professioneller Unterstützung sowie zeitlicher Begrenzung stattfinden. Im vorliegenden Fall ist keine geschlossene, sondern eine offene Wohnanlage geplant, also eine (stinknormale) Wohnanlage für ältere Menschen mit noch nicht sehr fortgeschrittenen kognitiven Einschränkungen (wer wählt die Bewohner und nach welchen Kriterien eigentlich aus?), die sich mit großer Wahrscheinlichkeit durch Lärm spielender Kinder einer benachbarten Kita oftmals gestört fühlen werden.

Wie Herr Stadtrat Müller, Die Linke, bereits betonte, ist das Gebiet als öffentliche Grünfläche ausgewiesen. Ich verweise hierzu auch auf die Antwort des Oberbürgermeisters in der Stellungnahme-Nr. S0154/12 v. 29.05.2012 zum/zur F0096/12 DIE LINKE, O. Müller, Bez. Zukunftsvisionen für den Stadtpark „Rotehorn“:

Im Bereich des Winterhafens sind … vorhanden. Parkaffine Nutzungen sind i.d.R. des §35 BauGB möglich, worunter z.B. Wohnnutzung nicht fällt.“ (Der Oberbürgermeister, 19.06.2012). Und was ist eigentlich mit Ihrem Wahlversprechen von 2015, Herr Oberbürgermeister –  („Magdeburg soll eine der grünsten Städte der Bundesrepublik bleiben. Dazu will ich die Parks u. Grünanlagen als Orte der Erholung u. Entspannung erhalten. Kleingartenanlagen sind keine Spekulationsflächen. Ich will stadtnahe, attraktive und gut ausgelastete Sparten erhalten und für Leerstand gemeinsam mit den Kleingärtnerinnen u. -gärtnern nach Lösungen suchen“)? – Wie war das noch Mal mit der Kleingartensparte am Kleinen Stadtmarsch?

Im Gebiet am Winterhafen wurden nach Untersuchungen des NABU 37 Vogelarten, davon 7 auf der Roten Liste Sachsen-Anhalt (2017) bzw. auf der Vorwarnliste, nachgewiesen, die man durch die notwendigen Arbeiten vertreiben würde und, Herr Stadtrat Moll, FDP/Tierschutzpartei, natürlich würde man hier ein Biotop mit teilweise geschützten Arten zerstören (ggf. bitte Definition Biotop nachlesen). Aus ökologischer Sicht ist das keine Aufwertung, Herr Stadtrat Gruber, SPD.

Für Klima und Artensterben ist es übrigens auch völlig irrelevant, wo der Stadtpark beginnt. Und für uns Magdeburger*innen beginnt er gleich neben der Brücke, auch wenn das vordere Areal nicht zum denkmalgeschützten Teil gehört.

Herr Stadtrat Stern, CDU: Ich teile Ihre Begeisterung für Bruno Taut. Doch hatte er seine Pläne in ein ökologisches (und soziales) Gesamtkonzept integriert, dass bereits am Westufer der Elbe gründlich missachtet wurde. Unter diesen Umständen würde er sicher auf weitere Flächenversiegelungen auf der Rotehorninsel verzichten. Gern sende ich Ihnen mein Schreiben zu Tauts Plänen v. 11.12.19 noch einmal zu, falls gewünscht. Sehr geehrte Damen und Herren, ist eigentlich allen von Ihnen bewusst, dass Sie im Auftrag und Sinne der Magdeburger Bürger*innen zu regieren und zu entscheiden haben?

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Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren der Stadtverwaltung und des Stadtrates,

ergänzend zu meiner Mail vom 30.06.2021 noch ein paar Bemerkungen zum Bau des Elbhotels:

Herr Stadtrat Stern, CDU, Sie freuten sich in der letzten Stadtratssitzung, dass das Hotel an der Alten Elbe (Ersatzneubau für das Haus der Athleten) gebaut wurde, es sei gut und hochwassersicher und Sie sprachen von Entscheidungen, die Mut erfordern.

Fürwahr, mutig wurde sich hier über Empfehlungen und Einwände vom Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Magdeburg und vom Umweltamt, untere Naturschutzbehörde, hinweggesetzt (Landeshauptstadt Magdeburg, Stadtplanungsamt, DS0536/15 Anlage 1: Behandlung der Stellungnahmen zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan-Nr.250-5.1, Haus der Athleten, Stand November 2015). In den Stellungnahmen der beiden Behörden heißt es unter anderem: „Grundsätzlich war bereits die Ersterrichtung des jetzt geschädigten Gebäudes nicht zulässig.

Im Zusammenhang mit den dazu geführten Genehmigungsverfahren wurde unter AZ: 31.32.3.63/624-2003 durch das Umweltamt der Stadt Magdeburg dahingehend Stellung bezogen, dass die Bebauung unzulässig ist. Es war bereits zu diesem Zeitpunkt bekannt, dass die Bebauung des Überschwemmungsgebietes vorgesehen ist und Schäden zu erwarten sind. Die Genehmigung zum Bau erfolgte trotz oder mit diesem Wissen. Die zu erwartenden Schäden sind 2013 eingetreten und sollen nun, nach Ang. des Vorhabenträgers im Verfahren, durch Fördermittel, also vom Steuerzahler, beglichen werden. Spätestens mit der Abwälzung von bewusst in Kauf genommenen Schäden auf die Allgemeinheit gilt das Wohl der Allgemeinheit als beeinträchtigt, steht dem Vorhaben entgegen (WHG §78(4) Ziff. 1) und schließt die Zulassung aus.

Wie für den Altbau so können auch für den vorgesehenen Neubau erhebliche Schäden, z.B. bei Eishochwasser, nicht ausgeschlossen werden. Insofern schließt auch WHG §78(4) Ziff. 2 eine Zulassung des Vorhabens aus.“

Weiterhin ist den Unterlagen zu entnehmen, dass der Vorhabenträger den Bau durch ein durchströmbares Parkdeck rechtfertigen wollte, was nach Angaben des Amtes allerdings keine Lösung gewesen wäre. Hierzu ist weiter zu lesen: „Bereits aus dem Titelbild und aus den vorgelegten Teilplänen ist aber ersichtlich, dass ein Durchströmen des Parkdecks nicht gewollt und auch nicht geplant ist. Es ist vorgesehen, das Parkdeck einzuwallen und umlaufend zu bepflanzen. Ein Durchströmen kann damit nicht erfolgen.“ (Ein Vorhabenträger also, der offensichtlich bewusst täuscht.)

Vom Umweltamt gab es Kritik am Nutzungskozept (Intensivierung der Nutzung), Erhöhung der Verkehrsbelastung im Stadtpark u. damit die Beunruhigung u. Gefährdung sowohl für Erholungssuchende als auch für die Fauna; das Vorhaben werde zu einer Verschlechterung des Erholungswertes des Parks führen.

Meinten Sie das etwa mit Mut, Herr Stadtrat Stern, sich unter Missachtung des Allgemeinwohls über gesetzliche Bestimmungen und die Einwände der beiden Ämter hinwegzusetzen? Wie nennt man so etwas? Betrug am Wähler? Amtsmissbrauch?

Und auch der beabsichtigte Verkauf des „Haus der Athleten“ an die WBG Wohnungsgenossenschaft Kalbe/Milde warf damals Fragen auf, wie einem Artikel der Volksstimme v. 10.07.2008 zu entnehmen war.

Ich hoffe sehr, dass diese Sachverhalte allen Stadträt*innen bekannt sind und eigentlich sollten alle Magdeburger*innen hierüber und über das Abstimmungsverhalten im Stadtrat Kenntnis haben, vielleicht sähe das Wahlergebnis dann anders aus.

Sie, Herr Oberbürgermeister, sagten in der letzten Stadtratssitzung sinngemäß, es ärgere Sie, wie man in Magdeburg mit Investoren umgeht, die Wohnungen bauen wollen, das sei peinlich.

ABER WIE EIN TEIL VON IHNEN MIT UNSEREM BÜRGERWILLEN UMGEHT UND SICH MIT ENTSCHEIDUNGEN ÜBER DAS ALLGEMEINWOHL HINWEGSETZT, DAS FINDEN VIELE VON UNS MAGDEBURGER*INNEN SKANDALÖS!

Von zahlreichen Magdeburger*innen höre ich Meinungen wie: „Der OB fühlt sich als Alleinherrscher in Magdeburg“?, „die machen Vetternwirtschaft“?, „die Stadt pfeift auf den Bürgerwillen“?, „Allgemeinwohl ist denen egal“? usw. .

WAS BITTE WÜRDEN SIE DIESEN MENSCHEN ANTWORTEN?

Mit freundlichen Grüßen Sabine Zimmerhäkel

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Rechtsstreit: Trümper gegen Meier, am 05.05.2021 Gerichtsverhandlung am Landgericht Sachsen-Anhalt

(Foto (Bootshaus Seilerweg 5): C. Meier, 12.07.2020)

Hinweis: Aufgrund einer rechtlichen Auseinandersetzung (Kläger: Herr Dr. Trümper) bezüglich des hier vorher stehenden Kommentars wurde dieser am 06.08.2020 entfernt.


Hinweis:
– Das Bootshaus mit Achterruderkasten im Seilerweg 3 wurde 2020 abgerissen, obwohl es Interessenten für die sportliche Weiternutzung, insbesondere des Achterruderkastens gab.
– Vgl. Aussagen im Denkmalpflegerischen Rahmenplan 2009
– Vgl. Aussagen im Städtebaulichen Rahmenplan ROTEHORNINSEL Magdeburg (Stand: März 2017)
– Mit „OB“ ist die Stadtverwaltung als Ganzes gemeint, deren „Chef“ der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg ist und nicht eine Privatperson.

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Quelle: Volksstimme, 06.05.2021)
(Hoffentlich erhält die „Volksstimme“ nun mutmaßlich nicht auch noch durch eine Privatperson eine Abmahnung und die Aufforderung eine geeignete Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung abzugeben weil sie die gleichen Worte zum Sachverhalt Bootshaus im Seilerweg 5 benutzt hat?)

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Kommentar:

Der heutige Artikel in der Magdeburger Volksstimme beschreibt zutreffend einen für sich gesehen skandalösen Vorgang. Man muss aber zwischen den Zeilen lesen.

Unzweideutig hat das Landgericht in der gestrigen Verhandlung klargemacht: „Da die Richter die Klage des Oberbürgermeisters als Privatperson als unbegründet einordnen, ist davon auszugehen, dass das Gericht die Kosten für das Verfahren dem Magdeburger Stadtoberhaupt auferlegen werden.“

Das, was vom Oberbürgermeister mit seiner Klage gegen eine ehemalige Mitbewerberin zur OB-Wahl und Aktivistin gegen die Bebauung am Randes des Stadtparks gefordert wurde – den Satz „Auch dieses Bootshaus will der OB abreißen lassen.“ zu unterlassen – ist eine Farce. Meine Mandantin stimmte dem dennoch zu. Sie darf künftig ohne Weiteres sagen: „Auch dieses Bootshaus will die Stadt abreißen lassen.“, was bei vernünftiger Betrachtung auch Jede/r aus dem beanstandeten Satz herauslesen kann. Nach meiner Einschätzung wäre es für die politische Auseinandersetzung in der Stadt hilfreich gewesen, ein Urteil zu erwirken, damit auch künftig Bürgerinnen und Bürger ohne Angst ihre politische Meinung äußern können. Es war meiner Mandantin jedoch nicht zuzumuten, diesen Kampf gegen einen übermächtigen Gegner auf eigenes Risiko fortzusetzen.

Soll aus dem Vorfall nunmehr die Lehre gezogen werden, dass man nicht mehr sagen darf, „Der OB beabsichtigt…“, sondern formelhaft darstellen muss: „Die Stadt, vertreten durch den OB, beabsichtigt…“? Das dürfte sich im Alltagsgespräch in der Bevölkerung schwer durchsetzen lassen. So eröffnet sich ein weites Feld für den Oberbürgermeister, weitere seiner Bürgerinnen und Bürger zu verklagen – soweit er es sich leisten kann, wie hier im vorliegenden Fall die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.

(Quelle: Rechtsanwalt Josef Fassl, 06.05.2021)

https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/magdeburger-stadtpark-aktivistin-gibt-klage-von-ob-trumper-vor-dem-landgericht-nach-3167449

(Quelle: digitale Volksstimme, 06.05.2021)

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(Quelle: Volksstimme, 07.05.2021)

Hinweis der BI zum Volksstimme-Artikel (v. 07.05.2021):

–> Auch das Bootshaus mit Achterruderkasten (Seilerweg 3) wurde nach dem Hochwasser 2013 mit Fördermitteln umfangreich saniert. Es gab Menschen, die dieses Objekt weiterhin für den Rudersport nutzen wollten und das wusste die Stadtverwaltung der LH Magdeburg (nebst „Chef“ dieser) sehr genau, trotzdem wurde dieses intakte, funktionsfähige Objekt gegen alle Widerstände in aller Hektik abgerissen (vgl. Aufzeichnungen der öffentlichen Stadtratssitzungen). Es lohnt sich, die Dinge hier im Zusammenhang zu betrachten und auf jeden Fall genauer hinzusehen und weiter zu hinterfragen!

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Informieren Sie sich und bringen Sie sich ein, denn nur gemeinsam können wir die „Willkür“ stoppen!

Verschaffen Sie sich einen Überblick, was im Stadtpark ROTEHORN, auf der Rotehorninsel der „Grünen Lunge“ der Landeshauptstadt Magdeburg passiert. Wie unter Missachtung geltender, rechtlicher Vorgaben, wie aus den Natur-, Denkmalschutz-, Klimaschutz- und Baugesetzen und der Nichteinhaltung von Auflagen z.B. aus der Umweltverträglichkeitsstudie (UVP) für den Ersatzneubau Strombrückenzug, so ein einmaliger, sensibler Grünbereich
vernichtet wird.

Man kann es kaum glauben, wenn man in die aktuellen Wahlprogramme der Parteien für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2021 schaut!
Klimaschutz und die Erhaltung von wichtigen Grünbereichen sind demnach wieder nur „Lippenbekenntnisse“, nicht so ernst gemeint, nur etwas für das „Wählerstimmenfangen“!

Selbst die Corona-Pandemie hat es bisher nicht geschafft, die Politiker zu mehr Respekt vor „Mutter Natur“ zu bewegen!

Sollten die Menschen nicht endlich Frieden mit der Natur schließen, sie respektieren, ihr mehr Wertschätzung entgegenbringen?

Ein Kampf gegen die Natur kann die Menschheit nur verlieren!

Wir müssen aufpassen und dafür kämpfen, dass dies nicht passiert, dass uns aus Profitgier die einfachsten Lebensgrundlagen zerstört werden!

Wenn es so weitergeht, braucht es keine Waffen mehr, dann vernichtet sich die Menscheit selbst, die Natur steht hier schon, als Sieger fest!

„Habt Ehrfurcht vor dem Baum,
er ist ein einziges großes Wunder,
eure Vorfahren war er heilig.
Die Feindschaft gegen den Baum
ist ein Zeichen der Minderwertigkeit eines Volkes
und von niederer Gesinnung des Einzelnen.“
Alexander von Humboldt (1769-1859)

Renate Fiedler
Sprecherin Bürgerinitiative: Rettet den Stadtpark ROTEHORN!

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Landtagswahl Sachsen-Anhalt + Bundestagswahl 2021

Wer die Bebauung der ROTEHORNINSEL in der LH Magdeburg mit Luxuswohnungen, Hotels, Seniorenwohnanlage, Schule, einer KITA (für die es keinen Bedarf gibt) und dergleichen nicht unterbindet, hat das Baugesetz, Denkmalschutz, Naturschutz, Hochwasserschutz, Umweltschutz, Klimaschutz, Stadtentwicklung und vieles andere mehr NICHT verstanden! –> –> –> –> –> –> –> –> –> –> –> –> –> –> –> Bürger/-innen wissen das u. werden entsprechend handeln!

Aktuell (Stand: 18.07.2021) zeigt die Natur mit massivem Hochwasser und Zerstörungen in besonders hohem Maß in Süddeutschland, welche Kraft sie besitzt und dass man ihr besser Respekt entgegen bringt und sie richtig einplant.

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Landeshauptstadt Magdeburg – Stadtteil Werder – ROTEHORNINSEL (Stadtpark ROTEHORN) – nördliche Rotehornspitze

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Stadtpark ROTEHORN – Stadtverwaltung LH MD zerstört diesen „Juwel“ – Andere Städte zeigen, wie es anders geht!

Bedeutende Städte wie New York, London, Budapest, Hamburg, Dresden kennen ihre Schätze (ihre Landschaftsparks) und erhalten, pflegen, gestalten, nutzen sie als besonderen Anziehungspunkt für ihre Bürger/-innen, Gäste, Touristen. Ganz nebenbei wird auch noch die Wirtschaftskraft gestärkt. –> Warum „zerstört“ und „verkauft“ die Landeshauptstadt Magdeburg ihr Juwel, den Stadt- u. Kulturpark ROTEHORN, die GRÜNE LUNGE der Stadt?

Link: https://www.youtube.com/watch?v=218oCM9RZGc

(Quelle: Grüne Lunge von Hamburg: Planten un Blomen | Die Nordreportage | NDR Doku 47.325 Aufrufe bis zum 08.09.2020)

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Was sind Wahlversprechen wert? (hier OB-Wahl 2015)

Stadträte und Bürger werden durch den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg langjährig getäuscht (seine eigene Aussage im Stadtrat am 20.02.2020)! Helfen Sie mit, die Willkür des Oberbürgermeisters der LH Magdeburg zu stoppen, auch wenn er nicht wieder als OB kandidiert (Stand: 15.08.2021)!

Kontakte zum Oberbürgermeister: Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper
Alter Markt 6
39104 Magdeburg

Behördennummer 115

Tel.: +49 391 540-2364 + 49 391 541-4777

E-Mail: truemper@ob.magdeburg.de

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(Foto: C. Meier, 24.04.2020)

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Ziele der Bürgerinitiative: Ein ganz klares N E I N zu Wohnbebauungen und K E I N E Hotels auf der Rotehorninsel/ dem Stadtpark der Landeshauptstadt Magdeburg.

– Erhalt unserer „grünen Lunge“ im Innenstadtbereich der Landeshauptstadt Magdeburg!

– Erhalt der Rotehorninsel/ des Stadtparks als Freizeit-, Erholungs- u. Kulturbereich für alle Magdeburger, Gäste und nachfolgende Generationen!

– Den „Städtebaulichen Rahmenplan Rotehorninsel Magdeburg“ durch den neuen Stadtrat zu prüfen und zu aktualisieren mit transparenter und umfassender Bürgerbeteiligung.

– Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben, insbesondere Hochwasser-, Denkmal-, Natur- u. Klimaschutz. Beachtung der bereits gegebenen Hinweise und Stellungnahmen.

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++ 10.07.2021, 15-17 Uhr + Kundgebung + Sternbrücke ++ ROTEHORNINSEL retten – Keine Wohnbebauung, Hotels, Schule, KITA, 750 Stellplätze, keine Zerstörung der Stadtparkstraße und des Biotops „Taube Elbe“ usw.

Gemeinsam sind wir stark und können die ROTEHORNINSEL retten!

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ROTEHORNINSEL vor Profitgier und entsprechenden Bebauungen retten – auch zum 1.Mai 2021 ein wichtiges Thema

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Wir wünschen Ihnen einen guten Start in das Jahr 2021, Gesundheit und uns gemeinsam gutes Gelingen für den Erhalt des Stadtparks ROTEHORN.

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19.12.2020, 13-15 Uhr, Kundgebung: ROTEHORNPARK retten! – Keine Wohnbebauung/ Hotels/ Schule!

Im Bereich Brückenzug Strombrücke/ Zollbrücke/ Anna-Ebert-Brücke in der Landeshauptstadt Magdeburg fand diese Kundgebung statt, die von zahlreichen Bürger/-innen und Gästen der LH Magdeburg sehr aufmerksam verfolgt wurde.

Der große Zuspruch der Bürger/-innen und Gäste, den Stadtpark ROTEHORN ab Brückenzug bis südliche ROTEHORNSPITZE von Wohnbebauung/ Hotels /Schule frei zu halten und dafür diese GRÜNE LUNGE zu erhalten bzw. weiter zu entwickeln, überraschte uns nicht, findet sich in den Beschlüssen des Stadtrates und in den Medien aber aktuell leider nicht wieder.

Wegen der Situation zur Corona-Pandemie nahmen auf Wunsch der Bürgerinitiative: Rettet den Stadtpark ROTEHORN! maximal 10 Personen teil. Die Kundgebung fand im Einvernehmen mit der Versammlungsbehörde Sachsen-Anhalt und unter Beachtung der Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie statt.

Die Bürgerinitiative wurde von der Umweltgewerkschaft Magdeburg, der Sammlungsbewegung AUFSTEHEN/Sachsen-Anhalt/Region Magdeburg, dem BUND Magdeburg und von Extinction Rebellion Magdeburg unterstützt.

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Aktueller Flyer der Bürgerinitiative: Rettet den Stadtpark ROTEHORN! in der Landeshauptstadt Magdeburg

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Was hat die Bürgerinitiative bisher erreicht?

  • Inzwischen befasst sich auch die Staatsanwaltschaft (Strafanzeige/Strafantrag gegen den Oberbürgermeister) mit einigen Sachverhalten im Stadtpark ROTEHORN.
  • Das Wohnungsbauprojekt im Bereich ehemaliges Klubhaus der Eisenbahner wird im Stadtrat mehrheitlich abgelehnt.
  • Das Rayon-Haus im Bereich Gartenanlage Am Domfelsen wird gesichert. (Durch mutmaßlich Brandstiftung werden kurz danach allerdings große Teile zerstört und es erfolgte der Abriss.)
  • Widerspruch, veranlasst durch die Bürgerinitiative: Rettet den Stadtpark ROTEHORN! ( Änderung Flächennutzungsplan u. Aufstellung der Satzung)
  • Die Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz hat am 19.09.2019 im Stadtrat einen Antrag zur Rücknahme des Satzungsverfahrens (MWG/WOBAU) gestellt (Beratung in 3 Ausschüssen u. am 23.01.2020 erfolgte die Wiedervorlage im Stadtrat.).
  • Widersprüchliche Aussagen zur Hochwasserproblematik befinden sich auf Drängen der Bürgerinitiative im Klärungsprozess.
  • MWG/WOBAU verstricken sich in Widersprüchen und lassen sich ständig neue Dinge einfallen (9. Variante des geplanten Bauprojektes von 280 Wohnungen u. einigen PKW-Stellplätzen).
  • Eigenartige Maßnahmen von MWG/WOBAU: Pressekonferenz im Rathaus für „handverlesene Gäste“ am 04.11.2019, teure Großwerbungen, Flyer, Aufsichtsratsmitglied der MWG meldet sich per Leserbrief (pro Bebauung) zu Wort, Bestechungsversuche bei Gegnern des Bauvorhabens.
  • Der Oberbürgermeister schmeißt sich „mächtig ins Zeug“ für ein Vorhaben, das Teile des Stadtparks ROTEHORN vernichten soll bzw. schon hat (illegale Rodungen sind bereits erfolgt.) und seinen Aussagen mangelt es an „Hand und Fuß“ (Beschlusslage ist entscheidend!).
  • Wir machten deutlich: Energieautarke Wohnkomplexe sind eine sehr gute Idee, allerdings nicht im bzw. für den Stadtpark ROTEHORN. Menschen mit Herz und Gespür für ihre Stadt Magdeburg wissen das alles und die werden täglich mehr.
  • Wir decken weitere Ungereimtheiten in den Bearbeitungsprozessen der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit dem Stadtpark ROTEHORN auf!
  • Namhafte ursprüngliche Befürworter des geplanten Wohnungsbauprojektes denken um, andere verstricken sich in ihren eigenen Aussagen.
  • Wir zeigen auf, dass MWG/WOBAU die Ideeen von Bruno Taut aus dem Zusammenhang gerissen und damit falsch dargestellt haben. Bruno Taut war bereits ein Klimaschützer.
  • Nicht nur wir als Bürgerinitiative: Rettet den Stadtpark ROTEHORN! bringen uns mit Aktionen, Unterschriftensammlungen, Fragen im Rahmen der Einwohnerfragestunde im Stadtrat und zu Aktionstagen ein, auch die Initiative FRIDAYS FOR FUTURE (regional und international), der BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (Magdeburg), die Umweltgewerkschaft e.V., die Sammlungsbewegung AUFSTEHEN/ Sachsen-Anhalt/Region Magdeburg, die Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz und Einzelpersonen anderer Fraktionen im Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg, die NaturFreunde Deutschlands (Landesverband Sachsen-Anhalt) e.V. und viele, viele andere.

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Einladung zur geführten Wanderung durch den Stadtpark ROTEHORN am 26.09.2020 ab 11 Uhr

Presseinformation:
Geführte Wanderung im Stadtpark ROTEHORN der Landeshauptstadt Magdeburg für interessierte Bürger

Die Bürgerinitiative: Rettet den Stadtpark ROTEHORN! lädt für Sonnabend, den 26.09.2020 alle interessierten Bürger*Innen zu einer geführten Wanderung durch den Stadtpark ROTEHORN ein. 

Unter sachkundiger Führung (BI) wird über aktuelle Entwicklungen, sowie über von der Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Magdeburg geplante Projekte auf der Rotehorninsel informiert werden. 
Dabei werden auch Anfragen, Hinweise und Vorschläge aus dem Teilnehmerkreis jederzeit gern entgegengenommen. 

Treffpunkt ist um 11:00 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle Zollhaus in RichtungCracau/Brückfeld, wobei die Ausgangsroute zunächst über die Straße Kleiner Stadtmarsch und die Stadtparkstraße bis in Höhe der Hyparschale und Stadthalle führt. 

Wer persönlich nicht so weit laufen möchte, der kann sich auch gern bereits an dieser Stelle von der Gruppe verabschieden und von dort aus den individuellen Heimweg antreten. Alternativ besteht jedoch auch die Möglichkeit, über die Wasserfallbrücke bis nach Cracau weiterzulaufen, wobei auf dieser Anschlussroute vordergründig das Entwicklungsgebiet am ehemaligen Mittelwerk (ehemaliges Klubhaus der Eisenbahner und angrenzende Bereiche) im Fokus stehen soll. 

Besondere An- und Abmeldungen sind nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.  
Die geltenden Richtlinien zur Corona-Pandemie (1,5 m Abstand zu Personen, Mund-Nase-Schutzmaske, Hygieneregelungen) sind zu beachten. 

V.i.S.d.P. Renate Fiedler, Sprecherin der Bürgerinitiative:Rettet den Stadtpark ROTEHORN!

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(Fotos: C. Meier, September 2020)

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Bitte unterstützen Sie den Stadtgarten- u. Friedhofsbetrieb der Landeshauptstadt Magdeburg und spendieren Sie dem StadtGRÜN in Ihrer Nähe etwas Wasser!

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Jubiläum im Kanu-Club „FALKE“

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Zahlreiche Mitstreiter/-innen der BI nehmen an der Stadtratssitzung (über entsprechende Drucksache wird abgestimmt) teil.

An unserer Kundgebung gegen Wohnbebauung im Stadtpark ROTEHORN (23.01.2020, 13 Uhr, Rathaus) nahmen ca. 90 Personen teil.

Die Tribüne im Ratssaal war bereits (extra) mit Auszubildenden der Stadtverwaltung besetzt, ausreichend Stehplätze waren nicht vorhanden.

Dem Antrag, den uns betreffenden Tagesordnungspunkt vorzuziehen, wurde nicht statt gegeben.

Die Stadträte von SPD, CDU, DIE LINKE kennen bis auf wenige Ausnahmen ihre eigenen Kommunalwahlprogramme und die Wünsche der Magdeburger nicht, entsprechend wurde der Antrag (Satzungsverfahren einstellen) abgelehnt.

Ob Wohnungen im Stadtpark gebaut werden können wird nun geprüft werden. Eine Baugenehmigung für Wohnungsbau liegt aktuell nicht vor.

https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/bebauung-am-park-votum-mit-aussicht-in-magdeburg (Quelle: Volksstimme, 25.01.2020)

Auch Frau Fiedler, die Sprecherin der Bürgerinitiative, und zahlreiche Gegner der Wohnbebauung im Stadtpark aus weiteren Initiativen, Vereinen, Verbänden und Organisationen verfolgten die Einbringung des Antrages, die Stellungnahmen der Fraktionen, die Diskussion und anschließende Abstimmung von der Tribühne aus.

https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/ratsvotum-chance-fuer-stadtmarsch-plaene-in-magdeburg (Quelle: Volksstimme, 24.01.2020)

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Wir sprechen uns für den Erhalt des Stadtparks ROTEHORN aus und sind damit nicht allein.

130 Menschen beteiligten sich vor Ort (Altes Rathaus am Alten Markt) an diesem Protest.

MDR-Bericht: Kundgebung (StadtGRÜN + Stadtpark retten) 20.01.2020, 17 Uhr, Altes Rathaus, LH Magdeburg

Link: https://www.ardmediathek.de/mdr/player/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy9mY2MwODhlMi1lMDcwLTQ0NDQtYjVkZi1iODFmMTNlNzYwOGY?devicetype=pc&embedded=true%2F

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Wir wünschen Ihnen einen guten Start in das Jahr 2020, Gesundheit und uns gemeinsam gutes Gelingen für den Erhalt des Stadtparks ROTEHORN.

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Kanu-Club „Falke“

Die Alte Elbe ist Bestandteil des FFH-Schutzgebietes (Flora-Fauna-Habitat) NATURA 2000. Im Hintergrund sind Stadtpark ROTEHORN und Fußgängerbrücke am Wasserfall zu sehen. (Foto: U. Meier, 24.07.2019)
Alte Elbe: Gleiche Blickrichtung (nördlich) wenige Wochen später. Im Hintergrund: Stadtpark ROTEHORN, Wasserfall und Fußgängerbrücke. (Foto: R. Fiedler, 08.10.2019)
Bootshaus FALKE: Toranlage für „Slalom“ für den Kanu-Sport. Alte Elbe und Stadtpark ROTEHORN im Hintergrund (Foto: R. Fiedler, 08.10.2019)
Alte Elbe: Blick nach Süden vom Bootshaus FALKE mit Toranlage für „Slalom“ für den Kanu-Sport auf gegenüberliegende Bootshäuser im Stadtpark ROTEHORN. (Foto: R. Fiedler, 08.10.2019)

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Starker Wind erschwert eine hochwertige Präsentation, aber diese Aussage reicht, um mit zahlreichen Interessierten bei gefühlten arktischen Temperaturen in das Gespräch zu kommen. (Foto: C. Meier, 29.11.2019)
Am besten alles an der Frau, da fliegt nichts weg. (Text: Stadtpark retten – keine Wohnbebaung!)(Foto: C. Meier, 29.11.2019)
Globale Aktion FÜR Klimaschutz am 29.11.2019 von der Initiative FRIDAYS FOR FUTURE auf den Weg gebracht und wir sind als Bürgerinitiative: Rettet den Stadtpark ROTEHORN! gut vertreten (Foto: C. Meier, 29.11.2019)

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Information vor Ort. Kleiner Stadtmarsch/Schleusenstraße im Stadtpark ROTEHORN. An dieser Stellen wollen MWG und Wobau mit Unterstützung der Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Magdeburg insbesondere Luxuswohnungen bauen (ursprünglich 280 Wohneinheiten mit einigen Stellplätzen, inzwischen soll in diesem Bereich ein völlig neuer Stadtteil entstehen.).

Weitere Wohngebiete im Bereich Stadtpark Rotehorn befinden sich bei der Stadtverwaltung bereits ohne Beteiligung der Öffentlichkeit in Planung und werden, falls sie realisiert werden sollten, den Charakter dieses Landschaftsparks zerstören.

Die Bürgerinitiative möchte den Stadtpark ROTEHORN für alle Generationen und sozialen Schichten als Ort für Erholung, Kultur, Sport, Freizeit und insbesondere als „grüne Lunge“ erhalten.
(Foto: C. Meier, 21.09.2019)

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Wichtig zu wissen:

Wir benutzen/zeigen Unterlagen/Dokumente, die von der Stadtverwaltung erstellt wurden.

Wir fordern den Erhalt der ROTEHORNINSEL als Stadtpark ROTEHORN (für Kultur, Sport, Freizeit, Erholung, Klimaschutz).

Wir favorisieren Wohnbebauungen an anderen Standorten (westlich der Stromelbe, weil hochwassersicher).

Wir sind nicht käuflich, denn wir sind mit Seele, Herz und Verstand Magdeburger/-innen und haben „RÜCKEN“.

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Bürgerinitiative: Rettet den Stadtpark ROTEHORN! in der Landeshauptstadt Magdeburg

Gründungsort der Bürgerinitiative n.e.V.: Rettet den Stadtpark ROTEHORN! in der Landeshauptstadt Magdeburg war am 24.07.2019 das Bootshaus FALKE (Seestr.25).

Frau Fiedler, Mitbegründerin und Sprecherin der Bürgerinitiative steht als sachkundige Ansprechpartnerin zur Verfügung und nimmt auch Anregungen und Hinweise entgegen.

Termine, Sprechstunden und Aktionen der Bürgerinitiative finden Sie über das Menü unter TERMINE.

In regelmäßigen Abständen finden Beratungen der Bürgerinitiative statt, in denen sich zu dem weiteren Vorgehen verständigt wird.

Über diese Internetseite werden wir Sie stets zeitnah über den aktuellen Sachstand zum Erhalt des Stadtparks ROTEHORN informieren.

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1 Kommentar

Liebe Bürgerinitiative ! Ich kann Sie nur unterstützen und hoffe, dass Euer Protest Erfolg hat. Ein Verantwortlicher Eurer Stadt ist Dr. Lerm, welcher in Jena sein „Unwesen“ betrieben hat und leider von politischer Seite (speziell SPD und Grüne) Unterstützung bekam. Seine „Initiative“ war die umfangreiche Verdichtung der Stadt. Schaut Euch in Jena an, was aus großen Grünflächen der Stadt (Hausberg, Friedensberg, Birnstiel, Am Jenzig, Zwätzen usw.) geworden ist, bzw. noch im Bau ist.

Viele kleinere Grünflächen wurden mit Lückenbebauung geschlossen. Kleingärten wurden zu Bauland erklärt, obwohl sehr große Nachfrage (vor Corona) bestand und besteht. Als weitere Maßnahme hatte er vor noch viele Hochhäuser, sogar in Ein- und Reihenhaussiedlungen, in der Stadt Jena zu integrieren.

Eine enorme Versiegelung fand statt, so dass die Abwassersysteme die Regenmassen nicht mehr aufnehmen konnten. Die neuerlichen Überschwemmungen nehmen mit der zunehmenden Versiegelung der Städte und Gemeinden zu, und werden leider dem Klimawandel als Hauptverursacher zugeschrieben.

Sachkommentare von nachhaltigen und erfahrenen Stadtplanern und Architekten werden selten in die öffentlichen Medien und Veranstaltungen eingeladen oder angehört! Diese sprechen sich zunehmend gegen eine weitere Versiegelung von Grünflächen aus, um das Versickern bei Niederschlägen zu ermöglichen.

Macht in Eurem Kampf weiter und ich wünsche Euch viel Erfolg zum Erhalt Eures Stadtparkes.

Grüße aus Jena von Sabiene Krause

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