Infrastruktur

(Stand: 09.09.2020)

Allgemeine Aspekte zur Infrastruktur

  • generationsübergreifend
  • alle sozialen Schichten berücksichtigen
  • nachhaltig in Verantwortung für künftige Generationen
  • kurzfristig, mittelfristig, langfristig planen
  • Mitnahmeeffekte (Synergieeffekte) nutzen
  • optimaler finanzieller Einsatz (achtsamer Umgang mit Steuermitteln)

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Stadtpark ist Klimareserve

Die GRÜNE LUNGE Stadtpark ROTEHORN ist die Klimareserve für:

  • 16.287 Einwohner des Stadtteils Altstadt
  • 3.103 Einwohner des Stadtteils Werder
  • 8.356 Einwohner des Stadtteils Cracau
  • 11.606 Einwohner des Stadtteils Alte Neustadt
  • 6.393 Einwohner im Stadtteil Buckau
  • zahlreiche Gäste
  • Berufstätige
  • Studenten
  • Durchreisende auf der Stromelbe

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Aktuell Wohnungsnot in der LH Magdeburg? –> Nein! Leerstand in allen Preislagen!

Es gibt aktuell keine Wohnungsnot in der LH Magdeburg, sondern nur Mangel an guten Ideen (Aufwertung, architektonische Besonderheiten, Wohnungszuschnitte) an diesen Standorten sind gefragt, statt Abriss!

Zitat: ….“Mit der finanziellen Unterstützung von knapp 920.000 Euro aus dem Programmteil „Abriss“ sollen insgesamt mehr als 200 dauerhaft leer stehende Wohnungen in Neu-Olvenstedt und Sudenburg vom Markt genommen werden.“… (Quelle: www.magdeburg.de, 08.01.2020)

Wir haben genügend Industriebrachen, auch in lukrativer Lage mit Elb- u. Domblick. Hier könnten doch Investoren einmal zeigen was sie `drauf haben und Stadtteile aufwerten, verbinden, ökologisch/ energieautark/ für alle sozialen Schichten im Mix bauen!

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Verkehrsplanung

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Verkehrsberuhigung im Stadtpark ROTEHORN?

Wohn- u. Hotelbauprojekte stoppen, schlüssiges Verkehrskonzept (mit Vorrang ÖPNV und geeigneter Linienführung) entwickeln u. umsetzen. Neue Formen des Individualverkehrs entwickeln (brainstorming mit Bürgern, Studenten, Wissenschaftlern) u. nutzen (Rikscha, Pferdewagen, „selbstfahrender Teppich“ u.a.).

Link: https://www.volksstimme.de/verkehr-ruhe-fuer-magdeburger-stadtpark (Quelle: Volksstimme, 16.03.2020)

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Ein Grund mehr, sich für den Erhalt des Stadtparks ROTEHORN einzusetzen.

Link: https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/freizeit-elbauenpark-magdeburg-erhoeht-ticketpreis (Quelle: Volksstimme, 10.02.2020)

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Stadtplanung muss im Zusammenhang erfolgen!

StadtGRÜN kann viel mehr und gehört deshalb von BEGINN AN zu allen Projekten dazu.

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Interessante Darstellung, denn wo bleibt das GRÜN und wo bleibt die Aufenthaltsqualität für die Öffentlichkeit am Fluss?

Link: https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/mehr-wohnungen-hafencity-magdeburg-waechst-weiter Quelle: Volksstimme, 02.03.2020)

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Fehlender Schulstandort in Ostelbien (10 Stadtteile)

Stadtplanung/Nutzung von Flächen in der Landeshauptstadt Magdeburg

https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/bildung-truemper-will-schule-an-magdeburgs-uniplatz

Bezugnehmend auf den o.g. Artikel der Volksstimme kann man als Bürger nur noch den Kopf schütteln, über die mutmaßliche Konzeptlosigkeit des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Magdeburg, Dr. Lutz Trümper.

Da wurde mutmaßlich mal wieder ein Filet-Grundstück der Landeshauptstadt Magdeburg verkauft, wo man 3 Jahre später überlegt, dort eine neue Schule bauen zu lassen.

Da wird in Ostelbien seit Jahren, um einen Standort für eine neue Grundschule gerungen, was den Bürger und Gartenbesitzer manche schlaflose Nacht beschert hat und nun stellt der OB fest, dass keine weitere Grundschule in diesem Bereich (Ostelbien) benötigt wird, obwohl in diesem Stadtteil wie „doll“ gebaut wird.

  • Da soll im Stadtpark eine Wohnanlage (MWG/WOBAU) gebaut werden, entgegen den Auflagen aus der Umweltverträglichkeitsstudie zum Ersatzneubau Strombrücke, entgegen Natur- und Denkmalschutz usw..
  • Da wird im denkmalgeschützenten Teil des Stadtparks, eine zentral liegende Fläche als „Privatparkplatz“ für zahlreiche Tracks und Trailer benutzt, was trotz Anzeige, die Stadtverwaltung nicht stört…
  • Da wird die Freilichtbühne am Adolf-Mittag-See, mit hässlichen Stellwänden und Plakaten verunstaltet, ohne dass die Stadtverwaltung reagiert…
  • Da sind im Bereich der Freilichtbühne zahlreiche abgesägte Rohre im Boden versenkt, die z.T. eine große Gerfahrenquelle für Fußgänger und besonders für Kindern sind, ohne dass die Stadtverwaltung reagiert.
  • Da wurden wieder zahlreiche Bäume im Stadtaprk gefällt. Entsprechende Anzeigen werden von der Stadtverwaltung nicht beachtet, mutmaßlich nicht bearbeitet.
  • Da werden denkmalgeschützte Straßen im Stadtpark durch Baufahrzeuge zerstört, was die Stadtverwaltung mutmaßlich sogar noch so entschieden hat.
  • Da wurde das intakte Gebäude Seilerwiesen 3 samt Achterruderkasten abgerissen, was mutmaßlich schon seit 2009 beschlossene Sache war, also nicht wegen angeblichen Schäden nach dem Hochwasser 2013 und die genehmigten Fördermittel für die Beseitigung einiger Hochwasserschäden an diesem Gebäude, wurden mutmaßlich einfach „umgelenkt“, für andere Maßnahmen verwendet, was Niemanden stört, nicht die Stadtverwaltung auch nicht die entsprechende Fördermittelstelle.
  • usw., usw. …

Was ist nur los, hat die Stadtverwaltung den Stadtpark mutmaßlich zur „legalen Zerstörung“ freigegeben, handelt der OB hier mutmaßlich genauso ziel- und planlos, wie am Uni-Platz? Gelten für einen Oberbürgermeister samt seiner Verwaltung nicht auch die aktuellen Bau-, Naturschutz-, Hochwasserschutz-, Denkmalschutzgesetze usw.?

Was ist z.B. noch der Masterplan Klimaschutz der Landeshauptstadt Magdeburg wert, wenn sich mutmaßlich vorrangig die Stadtverwaltung mit ihrem „Chef“ nicht an die beschlossen Vorgaben hält?

Verhielte sich ein Bürger so, stünde das Ordnunsgamt sofort auf der „Matte“ und bei mutmaßlichen Verstößen der Stadtverwaltung … schaut sie offensichtlich weg?

Was ist nur los, hat die Stadtverwaltung den Stadtpark mutmaßlich zur „legalen Zerstörung“ freigegeben, handelt der OB hier mutmaßlich genauso ziel- und planlos, wie am Uni-Platz? Gelten für einen Oberbürgermeister samt seiner Verwaltung nicht auch die aktuellen Bau-, Naturschutz-, Hochwasserschutz-, Denkmalschutzgesetze usw.?

Was ist z.B. noch der Masterplan Klimaschutz der Landeshauptstadt Magdeburg wert, wenn sich mutmaßlich vorrangig die Stadtverwaltung mit ihrem „Chef“ nicht an die beschlossen Vorgaben hält?

Verhielte sich ein Bürger so, stünde das Ordnunsgamt sofort auf der „Matte“ und bei mutmaßlichen Verstößen der Stadtverwaltung … schaut sie offensichtlich weg?

(Verfasserin: Renate Fiedler, 21.08.2020)

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Schulneubau am Uni-Platz: Endlich einmal ein Vorschlag, dem man folgen kann. Tipp: Kooperation mit dem Opernhaus und dem Konservatorium von Beginn an mit vorsehen, dann ist dieser Vorschlag komplett.

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(Quelle: Volksstimme, 12.06.2020) Da wird sich wohl noch ein Plätzchen für die Erweiterung des vorhandenen Schulstandortes in der Cracauer Straße finden lassen!

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Heute, am 04.06.2020, gab es im Stadtrat keine Entscheidung zum Schulstandort in „Ostelbien“.

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Suche nach geeignetem Schulstandort in Ostelbien –> Vorschlag der Bürgerinitiative: Rettet den Stadtpark ROTEHORN!:

Zunächst favorisieren wir die Erweiterung des vorhandenen Schulstandortes Cracauer Straße, denn neben den an 2 Seiten des Schulkomplexes bereits dort vorhandenen Flächen werden durch die Veränderungen, die der Ersatzneubau Strombrücke mit sich bringt, weitere Flächen frei.

Auch am Schulstandort Friedrich-Ebert-Straße gibt es in Richtung Kanonenbahn Erweiterungsmöglichkeiten, zumal sich in der Nähe bereits zahlreiche Sportmöglichkeiten befinden.

Selbst den Standort Am Brellin (Nahe der Zetkinstraße) am vorhandenen Sportplatz halten wir für geeignet, wenn man die Möglichkeiten, die das Alten-u. Servicezentrum mit Gaststätte bietet mit einbezieht.

Unsere Vorzugsvariante:

Quer gedacht gibt es auch die Möglichkeit, das bestehende Gebäude im Zuckerbusch, in dem sich aktuell u.a. die Kinder- u. Jugendfreizeiteinrichtung Mutter Theresa befindet, in eine Grundschule umzuwandeln. Fehlende Klassen- u. Horträume könnten auf dem vorhandenen Gelände ergänzt werden. Ein Freier Träger, der sich mit Kinder- u. Jugendarbeit befasst, der ist auch in der Lage, eine entsprechende Hortbetreuung zu übernehmen. Das Freizeitangebot für den Kinderbereich könnte ebenfalls am Standort verbleiben und weiterhin durch den aktuellen Freien Träger vor Ort (Erhalt der Bezugspersonen) fortgeführt werden. Das Freizeitangebot für Jugendliche, Möbellager, Suppenküche, Verwaltungsbereiche u.a. könnten in die vorhandenen Gebäude im Bereich Tiefbauamt Am Winterhafen verlagert werden. Dort hätte der Freie Träger mehr Platzkapazitäten, Freiraum und Möglichkeiten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen an handwerkliche und künstlerische Tätigkeiten heranzuführen. Durch die Nutzung von Synergieeffekten könnten auch generationsübergreifende Projekte realisiert werden und so auch erhebliche finanzielle Mittel eingespart werden.

Liebe Mitglieder im Stadtrat, traut Euch, denkt quer, prüft und beschließt unsere Vorzugsvariante zum Schulstandort Ostelbien! Geht dazu neue ämterübergreifende Wege und setzt so ein Zeichen für die Zukunft, für eine kluge Entwicklung unserer Landeshauptstadt Magdeburg und für den Erhalt des Stadtparks ROTEHORN für Kultur, Sport, Erholung, Freizeit! (Und wenn dann eine Schule im Stadtpark ROTEHORN eingerichtet werden soll, dann NUR EINE TANZSCHULE FÜR ALLE GENERATIONEN und FÜR ALLE SOZIALEN SCHICHTEN.)

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Stadtpark ROTEHORN ist kein geeigneter Standort für eine Schule (keine Grundschule (Klasse 1-4) und auch keine Gemeinschaftsschule (Klasse 5-12) o.ä.)!

Aktuell wird von der Stadtverwaltung und einigen Fraktionen im Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg das Gelände – Tiefbauamt (im Stadtpark ROTEHORN, Straße Am Winterhafen) – tatsächlich als Standort für den Neubau einer  dringend benötigten Grundschule bzw. einer Gemeinschaftsschule im Bereich „Ostelbien“ favorisiert.

Alle bisher angedachten Standorte für eine neue Grundschule erfüllten die entsprechenden Rahmenbedingungen nicht und riefen logischerweise Bürgerinitiativen auf den Plan, die sich mit ihren Argumenten durchsetzen konnten.

Bürgerinitiativen

Bürgerinitiativen haben in der Regel Kenntnis über die Situationen vor Ort, recherchieren sehr gut, suchen den Kontakt zu richtigen Fachleuten und schlagen meistens auch gut durchdachte Alternativen/Lösungsansätze vor.

Schulentwicklungsplanung

In jährlich fortzuschreibenden Schulentwicklungsplänen kann man ziemlich genau ablesen, in welchen Stadtteilen wieviel Schüler/-innen wann zu beschulen sind. Auch für die Größenordnung für Zuzüge, Wegzüge, Geburtenraten usw. gibt es hinreichend Erfahrung, selbst die erforderlichen Schularten mit ihren unterschiedlichen Kriterien  lassen sich ablesen.

Die Notwendigkeit für Schulen kommt also nicht plötzlich.

Erfolgte Schulschließungen:

  • Turmschanzenstraße (POS) (Sporthalle und Elbeweg) –> Luxuswohnungen
  • Grundschule „Friedensweiler“ (Turnhalle und Sportplatz) –> Pension
  • POS „Wilhelm Weitling“ (Schulgarten, Sporthalle, Sportplatz) –> Luxuswohnungen + kleinere Grundschule
  • Sonderschule „F. Fröbel“ (Schulgarten, Sporthalle, kleiner Sportplatz) –> Kommunale KITA´s und KITA Freier Träger
  • Abriss KITA Neustädter Str. –> Luxuswohnungen
  • Volkshochschule Leiterstraße –> Gerichtsgebäude

Stadtplanung

Ein wesentlicher Aspekt der Stadtplanung besteht darin, eine Stadt im Zusammenhang zu betrachten, Alleinstellungsmerkmale und Potential zu erkennen und zu entwickeln.

Die vorhandenen Flächen (Kommune, Land, Bund, privat) in Einklang mit gewünschten Nutzungen zu bringen, wobei die Nutzung durch und für das Gemeinwohl einen besonderen Stellenwert besitzt ist ein Anspruch, dem man nur mit viel Herz und Verstand für seine Stadt erfüllen kann.

Im sogenannten Flächennutzungsplan sind die wesentlichen Sachverhalte festgeschrieben (Grünbereiche, Verkehrsflächen, Wohngebiete, Industriegebiete, Naturschutzbereiche usw.).

Im Mittelpunkt aller Betrachtungen steht der Mensch, deshalb muss Stadtplanung generationsübergreifend, nachhaltig und langfristig erfolgen und immer auch das öffentliche Interesse und die öffentliche Finanzierung im Blick haben und auch ein Zusammenspiel aller Bereiche (Wirtschaft, Soziales, Kultur, Gesundheit, Sport usw.) sein.

Wer kommt auf die Idee, eine Schule in den Stadtpark ROTEHORN bauen zu wollen?

Schulstandort

Eine Schule muss zentral im Stadtteil liegen, um von möglichst Vielen unter annähernd gleichen Bedingungen erreicht werden zu können.

Schule ist mehr als nur Unterrichtsraum für Schüler und das nicht nur, weil dort in regelmäßigen Abständen Wahllokale eingerichtet werden (generationsübergreifendes Lernen, Projektarbeit, Sport und Gesundheit für alle, offene Schule, Nutzung von Synergieeffekten usw.).

Durch den Ersatzbrückenbau Strombrücke ergeben sich völlig neue Möglichkeiten für Flächenzuordnungen (Straßenbahngleise werden verlegt). Der vorhandene Schulstandort in der Cracauer Straße bräuchte lediglich sinnvoll erweitert zu werden und alle Probleme sind ruck-zuck beseitigt (Dazu würden bereits die jetzt vorhanden angrenzenden Flächen ausreichen!). Geht angeblich aus Sicht der Stadtverwaltung nicht! Warum? Dort sind bereits Wohnhäuser mit Blick auf die Alte Elbe eingeplant. Um Sozialwohnungen wird es sich dabei wohl nicht handeln –> oder Herr Oberbürgermeister, Herr Lerm (Stadtplanungsamt)?

Herr Oberbürgermeister, Herr Lerm, Herr Dr. Scheidemann und vor allem sehr geehrte Entscheidungsträger (Mitglieder im Stadtrat) gehen Sie endlich vor Ort und sehen Sie, dass die Erweiterung der Schulstandorte Cracauer Straße und Friedrich-Ebert-Str. möglich sind!!!

Sind es unsere Kinder wirklich nicht Wert hier eine umsetzbare funktionsfähige Lösung in der erforderlichen Zeit zu finden???

Ergänzung: Die Kanonenbahnbrücke über die Alte Elbe begehbar machen (Das kann so teuer ja auch nicht sein!) und das „GRÜNE KLASSENZIMMER“ (Dabei handelt es sich nicht um einen Schulneubau im Stadtpark!) liegt quasi schon vor der Schultür (Das wäre dann BAUHAUS-STIL und ein echtes OB-Wahl-Projekt.).

Stadtpark ROTEHORN

Ist ein besonderer Bereich hinsichtlich Klimaschutz, Hochwasserschutz, Umweltschutz, Denkmalschutz und ist in großen Teilen Flora-Fauna-Habitat-Schutzgebiet (FFH), insbesondere für den Innenstadtbereich.

Bei aktuell zunehmender Bautätigkeit (Wohnungen/Hotels) und weiterer Verdichtung in den angrenzenden Stadtteilen (Buckau, Altstadt, Alte Neustadt, Werder, Brückfeld, Cracau, Pechau) ist es umso wichtiger, den Stadtpark ROTEHORN mit seinem geschützten Landschaftspark Stadtpark Rotehorn zu schützen und nicht noch weiter zu zerstören.

Fehlende Verkehrsplanung

Nicht nur für die Landeshauptstadt Magdeburg insgesamt fehlt ein schlüssiges, durchdachtes, sinnvolles,  zukunftsweisendes Verkehrskonzept für den fließenden und ruhenden Straßenverkehr mit Vorrang für ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr) und Fahrradverkehr, sondern insbesondere für den Bereich „Ostelbien“ (einschließlich Stadtpark ROTEHORN) und auch seine Anbindung.

Durch den Ersatzneubau Strombrücke wird es während der Bauzeit und auch danach eine neue Verkehrsführung geben, die zu berücksichtigen ist. Die Strasse Am Winterhafen kann nach dem Neubau der Strombrücke direkt nur aus Richtung Innenstadt befahren werden. Die Rückfahrt aus dem Stadtpark über die Strasse Am Winterhafen geht dann nur als Rechtsanbieger in Richtung Heumarkt/Cracau.

Es gibt Vorstellungen den Schwarzen Weg als Fahrradstraße auszubauen und den Stadtpark ROTEHORN möglichst autofrei zu entwickeln. Dem entgegen werden von der Stadtverwaltung aktuell 750 Parkplätze im Umfeld Stadthalle/Hyparschale geplant. Dem ohne Baugenehmigung gebauten Boarding-Hotel im Seilerweg (ehemals Haus der Athleten) fehlen noch zahlreiche Parkplätze für PKW und Busse, diverse Parkplätze sind bereits zu Füßen der Strombrücke geplant und im Bereich Tiefbauamt ein Großparkplatz in Erwägung gezogen (Aufzählung ist unvollständig).

Sicherer Schulweg

Wie wird eine eventuelle Schule zur Verkehrsberuhigung des Landschaftsparks Stadtpark Rotehorn beitragen, wenn die motorisierten Eltern vorfahren? Die Straße Am Winterhafen wird von Autos, Caravans, Bussen, Versorgungsfahrzeugen usw. genutzt, die zum Yachthafen und zum Boarding-Hotel fahren. Genau in diesem künftigen „verkehrsreichen Bereich“ befindet sich dann wahrscheinlich der Zugang zur Schule, der auch noch als Notzufahrt über die Kanonenbahnbrücke Alte Elbe –> entlang der Kanonenbahntrasse –> zur von der Stadtverwaltung geplanten Demenz-Seniorenwohnanlage mit KITA (ehemaliges Kulturhaus der Eisenbahner) führen soll.

Gleich hinter dem Gelände Tiefbauamt befinden sich noch mindesten 14.000 m² Park-und Grünfläche, die ein Investor schon in seinem Besitz hat. Was soll dort gebaut werden oder an wen könnte er diese Fläche eventuell noch verkaufen und für welche Nutzung?

An- u. Abfahrt zur Schule müssten über den Kleinen Stadtmarsch, die Stadtparkstraße, den Seilerweg, den Schwarzen Weg, die Strasse Am Winterhafen bzw. die Verlängerung zur Stadtparkstraße erfolgen, wobei mindestens der Schwarze Weg und die Straße Am Winterhafen bei Hochwasser überschwemmt und damit nicht nutzbar sind.

Gehört zu den Betrachtungen dazu:

Schüler/-innen aus „Ostelbien (besteht aus 10 Stadtteilen!)“ der Klassen 5-12 ohne Losglück besuchen die Leibnitz-Schule (Stadtteil Altstadt), die allerdings (lt. Volksstimme vom 22.02.2020) geplant ist, 2021 in Richtung Stadtteil Neustädter See zu verlegen. Kann sich bitte `mal jemand in die Lage eines Kindes versetzen, das diesem Schwachsinn ausgesetzt ist? Dabei sind zusätzliche Kosten und gesundheitliche Beeinträchtigungen überhaupt noch nicht berücksichtigt. Dazu kommt auch, dass selbst die Schulstandortsituation am Neustädter See im Gesamtkomplex zu hinterfragen ist!!! Die fragwürdigen Praktiken für die Aufnahme von Schülern in Schulen Freier Trägerschaft wurden hier ebenfalls noch nicht berücksichtigt.

Zusatzfrage: Weshalb muss die Leibnitz-Schule an den Neustädter See ziehen?

Verantwortung der Stadtverwaltung und des Stadtrates der Landeshauptstadt Magdeburg

Durch Stückwerkeleien, mäßigen Sachverstand, zusammenhanglose Betrachtungen/Planungen, Bevorzugung von Investoren mit Geldzeichen im Auge statt dem Blick für das Gemeinwohl, zahlreiche Fehlentscheidungen und unüberlegte Schnellentscheidungen hat die Landeshauptstadt Magdeburg bereits zahlreiches Potential für eine ausgewogene Stadtentwicklung mit Zukunft zerstört.

Auf der ROTEHORNINSEL mit dem geschützten Park, dem Baudenkmal Garten, kann man aktuell genau diese miesen unüberlegten Handlungsweisen, die vom Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper (ehemaliger Staatssekretär u.a. für Umwelt im Land Sachsen-Anhalt) unterstützt und getragen werden, erleben, denn hier gibt es nicht einmal einen Bauleitplan, der gesetzlich vorgeschrieben ist.

In diesem sensiblen Park- und Grünbereich wird einfach planlos und niveaulos `drauf los gebaut, ohne Beachtung von Denkmal-, Natur-, Umwelt-, Klima- und Hochwasserschutz u.a..

So wird der „grünen Lunge“ der Landeshauptstadt Magdeburg langsam, aber mit Konsequenz die „Luft abdreht“, denn auch für einen Schulstandort im Landschaftspark Rotehorn müssten dann wieder Bäume gefällt werden und würde wichtiges StadtGRÜN vernichtet werden.

Siehe auch Beitrag „Luxuswohnungen wichtiger als Erweiterung Schulstandort Cracauer Straße?“ LINK: https://www.rotehornpark-retten.de/2020/01/03/infrastruktur/

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Für die Stadtverwaltung sind Luxuswohnungen wichtiger als die Erweiterung des vorhandenen Schulstandortes (Cracauer Straße)?

Was Beiträge zum Schulstandort mit dem Stadtpark zu tun hat? Er zeigt sehr deutlich, wie Stadtplanung in der Landeshauptstadt Magdeburg NICHT funktioniert.

Durch den Brückenbau ergeben sich völlig neue Möglichkeiten für Flächenzuordnungen (Straßenbahngleise werden verlegt). Der vorhandene Schulstandort in der Cracauer Straße bräuchte lediglich sinnvoll erweitert zu werden und alle Probleme sind ruck-zuck beseitigt (Dazu würden bereits die jetzt vorhanden angrenzenden Flächen ausreichen.) geht aber aus Sicht der Stadtverwaltung nicht! Warum? Dort sind bereits Wohnhäuser mit Blick auf die Alte Elbe eingeplant. Um Sozialwohnungen wird es sich dabei wohl nicht handeln –> oder Herr Oberbürgermeister, Herr Lerm (Stadtplanungsamt)?

Sind es unsere Kinder wirklich nicht Wert hier eine umsetzbare funktionsfähige Lösung in der erforderlichen Zeit zu finden??? Ergänzung: Die Kanonenbahnbrücke über die Alte Elbe begehbar machen (Das kann so teuer ja auch nicht sein!) und das „GRÜNE KLASSENZIMMER“ (Dabei handelt es sich nicht um einen Schulneubau im Stadtpark!) liegt quasi schon vor der Schultür (Das wäre dann BAUHAUS-STIL und ein echtes OB-Wahl-Projekt.).

Zur Erinnerung:

  • Der Schulstandort Turmschanzenstraße wurde abgerissen, damit Luxuswohnungen mit Blick auf die Alte Elbe entstehen konnten, das wird dann vom OB Stadtentwicklung genannt.
  • Das als Schule gebaute funktionstüchtige Gebäude mit Schulgarten und Turnhalle in der Kleinen Schulstraße wurde völlig unsinnig zur KITA umgebaut.
  • Die ehemalige Grundschule in Friedensweiler ist heute eine Pension, obwohl schon immer klar war, dass dieser Standort auch künftig als Schule benötigt werden wird (Turnhalle und Sportplatz waren auch vorhanden).
  • Die funktionsfähige Schule in der Weitlingstraße wurde zurückgebaut und das Schulgrundstück zugunsten von Luxuswohnungen stark verkleinert.
  • Der funktionstüchtige KITA-Standort Neustädter Str. wurde zugunsten von Luxuswohnungen abgerissen.

Cracau braucht eine neue Schule ist eine falsche Aussage, denn auch in den anderen 9 Stadtteilen in Ostelbien leben Kinder, die die Schule besuchen möchten. Richtig muss es heißen, dass Unterrichtsräume, Fachkabinette, Turnhallenplätze u.a. fehlen, was sich auch über die Erweiterung der vorhandenen Schulstandorte in diesem Bereich (Cracauer Str. und Friedrich-Ebert-Str.) und Nutzung von Synergieeffekten realisieren lässt.

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LINK: https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/schulentwicklung-debatte-um-neue-grundschule-in-magdeburg (Quelle: Volksstimme, 07.02.2020)

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Ostelbien-Schule wackelt – Ratsmehrheit verweigert Befassung mit der Standortsuche für einen Neubau

Cracau braucht eine neue Schule. Das ist seit zwei Jahren Konsens. Doch der scheint zu bröckeln.Von Katja Tessnow

Altstadt/Cracau l „Es muss nicht zwingend ein Grundschulneubau sein.“ Pardauz! Da hat SPD-Fraktionsvize Christian Hausmann die Katze aus dem Sack gelassen. Daneben blieb er vage, aber zwischen den Zeilen lesbar. Es gebe, so Hausmann, andere Möglichkeiten einer „Entflechtung“ für die mit der Grundschule „Am Elbdamm“ viel zu beengt untergebrachte Thomas-Mann-Gemeinschaftsschule, zum Beispiel „ein strategisches Ausweichen nach Westen“. Klartext: Der Abzug der Gemeinschaftsschule Richtung Innenstadt ist eine Option. Die Grundschule darf sich ausbreiten. Problem gelöst? Viele Eltern dürften das anders sehen.

Der Vorgang zur Ratssitzung von vorn. Die Fraktion CDU/FDP trat mit einem Eilantrag an, der forderte die Neubaupläne am Heumarkt (Standort gegenüber der bestehenden Doppel-Schule an der Cracauer Straße) ad acta zu legen (Kleingartenerhalt) und umgehend mit der Planung für eine neue Schule Am Brellin (am Cracauer Geschäftszentrum um den Edeka-Mark) zu beginnen. Die Fläche ist mit Baurecht belegt. Ein Sportplatz ist gleich nebenan. Bei SPD, Linken und Grünen biss die CDU mit ihrem Vorstoß auf Granit. Zur Befassung mit dem Thema als Eilsache, hätten die Antragsteller eine Zweidrittel-Mehrheit hinter sich bringen müssen. Bei 24 Ja-Stimmen, 27-mal Nein und einer Enthaltung scheiterte das glatt.

Allein die Auseinandersetzung um die Frage, ob der Antrag behandlungswürdig sei, erwies sich als interessant. CDU-Mann Manuel Rupsch verwies zu Beginn darauf, dass Verwaltung und Rat sich seit zwei Jahren einig seien, dass Ostelbien „dringendst“ eine neue Schule brauche und das auch vor Ort und in den Ratsausschüssen bekräftigt wird.

Tatsächlich sind die drei Grundschulen in Pechau, Brückfeld und Cracau rappelvoll. Dazu hat neben den beiden Sport-Spezialschulen nur eine weiterführende Schule ihren Standort in Ostelbien. An der Thomas-Mann-Gemeinschaftsschule muss schon seit Jahren das Los entscheiden, wer hier lernen darf. Ausweichen mussten Verlierer im Losverfahren bisher in der Regel in die Leibnizschule in der Innenstadt. Die zieht 2021 an den Neustädter See. In der Innenstadt gibt es dann nur noch Grundschulen und Gymnasien. So weit.

SPD, Grüne und Linke steuern um – weg vom Schulneubau in Ostelbien, hin zu einem in der Innenstadt. Neben SPD-Mann Hausmann forderten der Grüne Jürgen Canehl und Dennis Jannack (Linke) neue Lösungen für die Gemeinschaftsschule. Man müsse die Schülerzahlen noch einmal analysieren. Hagen Kohl (AfD) gab Bürgerunmut aus Ostelbien zu Protokoll: „Der Stadtrat wird nur noch als Problemverwalter wahrgenommen.“ Eine „Katastrophe“ nannte Gartenparteiler Roland Zander die Wackelpartie. „Es geht um Kinder, nicht um Parteipolitik.“

Ob Ostelbien eine neue Schule bekommt, ist überraschend wieder völlig offen. (Quelle: Volksstimme-digital, 22.02.2020)

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8. Mai 2020 – Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus

Nachdenken worauf es wirklich ankommt!

Das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellen!

Zukunftsorientiert, generationsübergreifend, nachhaltig handeln!

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LH Magdeburg im Zusammenhang entwickeln!

Hier (hochwassersicher) wird auch ein Hotel geplant und ein herausragender Bereich entwickelt.

Wozu muss dann der Stadtpark ROTEHORN zerstört werden? Link: https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/observatorium-magdeburger-astronomen-wechseln-die-seite (Quelle: Volksstimme, 28.02.2020)

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Papierkörbe bedarfsgerecht leeren erforderlich: Armutszeugnis für eine Landeshauptstadt, deren Verwaltung nicht weiß, wo sich Magdeburger und Gäste gern aufhalten und Dinge verzehren. Lösung: Einfach die Schwerpunkte der Reinigung bedarfsgerecht einplanen, insbesondere zu den Feiertagen (Es dürfen auch preiswerte, sollten aber zweckmäßige Papierkörbe bereitgestellt werden.)!

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