Naturschutz/ Denkmalschutz

(Stand: 09.05.2020)

Naturschutz

  • Landschaftspark Stadtpark Rotehorn
  • Flora-Fauna-Habitat-Schutzgebiet (NATURA 2000)
  • zahlreiche Biotope

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Landschaftspark Stadtpark Rotehorn

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Achtung! –> Eichenprozessionsspinner

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Unbekanntes Vogelsterben: Bitte um Mithilfe: Link: https://www.gmx.net/magazine/wissen/natur-umwelt/unbekannte-vogelkrankheit-tote-blaumeisen-melden-34605184 (Quelle: Internet, 10.04.2020)

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Wichtig zu wissen (nicht nur für Wildschweine), dass der Stadtpark ROTEHORN südlich des Brückenzuges: Strombrücke/Zollbrücke/Anna-Ebert-Brücke beginnt!

Link: https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/grossjagd-absperrungen-in-magdeburg-werden-verstaerkt (Quelle: Volksstimme, 23.03.2020)

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Flora-Fauna-Habitat-Schutzgebiet (NATURA 2000)

Naturschutzgebiet verträgt keinen jetski. Link: https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/magdeburg-jetski-verbotener-spass-auf-der-elbe (Quelle: Volksstimme, 19.03.2020)

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zahlreiche Biotope

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Laut Stadtverwaltung stören 12 niedrig wachsende Bäume die Sicht zur Johanniskirche und sollen deshalb gefällt werden?

Was dieser Beitrag mit dem Stadtpark zu tun hat?

  • Er macht unüberlegte Handlungsweisen der Stadtverwaltung deutlich.
  • Er zeigt den sorglosen Umgang der Stadtverwaltung mit dem StadtGRÜN
  • Der Stadtpark ROTEHORN ist wesentlich für das Klima, insbesondere der Innenstadt.

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Schon wieder will die Stadtverwaltung StadtGRÜN beseitigen! Wann ist damit endlich Schluss?

Oberbürgermeister beseitigt das StadtGRÜN, anstatt Industriebrachen bebauen zu lassen und zu gestalten. Dieses Mal im Bereich B1 (Albert-Vater-Str./An der Steinkuhle) zugunsten einer Gaststätte auf Stelzen.

LINK: https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/gastronomie-restaurant-espitas-will-nach-magdeburg (Quelle: Volksstimme, 04.02.2020)

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Offener Brief der Umweltgewerkschaft, Ortsgruppe Magdeburg

email: umweltgewerkschaft-md@posteo.de

OFFENER BRIEF – KLARES NEIN ZU DEN BAUVORHABEN IM ROTEHORNPARK!

Sehr geehrter Oberbürgermeister Herr Dr. Lutz Trümper, wir wenden uns heute als Einwohner von Magdeburg und Mitglieder der Umweltgewerkschaft mit einigen Positionen und dringlichen Fragen in Bezug auf die Bauvorhaben von MWG und Wobau im Stadtpark an Sie.

Der Rotehornpark ist die grüne Lunge der Stadt mit einer ganz besonderen Flora und Fauna. Wir sind empört, dass die MWG dort bereits illegale Baumfällungen vornahm und die Stadtverwaltung den geplanten Projekten keinen Riegel vorschiebt. Wir unterstützen den sachkundigen Widerstand gegen diese Entwicklungen, der sich u.a. durch die Bürgerinitiative „Rotehornpark retten!“ entwickelt.

Wenn die umfassenden Bauvorhaben im Rotehornpark neuerdings als ÖKOVIERTEL IM STADTMARSCH (!!!) benannt werden, ändert das – unserer Meinung nach – nicht den wirklichen Charakter der gravierenden Eingriffe. Diese würden dem Anspruch auf Natur-, Hochwasser-, Denkmal- und Klimaschutz für die Magdeburger Innenstadt konträr entgegenstehen.

Auch wäre damit die Nutzung des gesamten Bereiches durch alle Magdeburger, Gäste und die nachfolgenden Generationen mehr als eingeschränkt.

Der Rotehornpark trägt mit seinem gegenwärtigen Charakter entscheidend dazu bei, dass Menschen gern in Magdeburg wohnen und arbeiten bzw. die Stadt gern besuchen.

Gerade angesichts der weltweit bedrohlich fortschreitenden Umwelt- und Klimakrise halten wir es für dringend geboten, noch vorhandene stadtnahe bzw. stadtinterne Naturgebiete zu erhalten!

Wir distanzieren uns von der neuerlichen Darstellung, dass der Stadtpark erst in Höhe der ehemaligen Eisenbahnlinie („Kanonenbahn“) beginnt.

Wir haben den gesamten Rotehornpark beim letzten Hochwasser 2013 als extrem betroffen erlebt – mitsamt den nötigen Evakuierungen im gesamten Umfeld!

Nun zu unseren konkreten Fragen:

1. Wie weit ist die erforderliche Umweltverträglichkeitsstudie gediehen bzw. welche Ergebnisse liegen diesbezüglich vor?

2. Wie ist der Stand der ungelösten Fragen des Baurechts? Wie steht es mit dem Vorhaben- und Erschließungsplan?

3. Wurden die entsprechenden Grundstücke durch die Landeshauptstadt Magdeburg an die Wobau übertragen?

4. Wie ist der Stand der Prüfung des „Städtebaulichen Rahmenplans Rotehorninsel Magdeburg“ durch den neuen Stadtrat?

5. Wie wird der diesbezügliche Rahmenplan transparent und mit Hilfe umfassender Bürgerbeteiligung aktualisiert?

6. Wie wollen Sie den Einwohnern von Magdeburg die intensive Bebauung eines Hochwasserschutzgebietes erklären? Würde das bei neuerlichem Hochwasser nicht bedeuten, dass ein wichtiges Überflutungsterrain zum Schutze der Einwohner dann betoniert wäre – wo die Garnierung des Betons mit etwas Grün dann rein gar nichts hilft? Wie steht es mit Evakuierungsplänen u.a. für die geplanten zukünftigen Bewohner und Hotelgäste? Ist das Ganze nicht viel zu brisant -schon allein aus dieser Perspektive?

7. Im Vorfeld des 2. Weltkrieges entstanden Splitterschutzanlagen/Bunker, von denen sich vermutlich auch noch verborgene Anlagen im Stadtpark befinden (Helmut Menzel, im Internet einsehbar). Auch mit dem Auftauchen unentschärfter Bomben/Blindgänger bei den Bauarbeiten ist zu rechnen. Sind sich Stadtverwaltung und Stadtrat dessen bewusst?

8. Wie ist der Stand des aktuellen Prüfverfahrens bezüglich der illegalen Rodungen durch die MWG und deren „Wiedergutmachung“?

9. Die geplanten Bauvorhaben sind zurecht auch im Stadtrat umstritten. Wie ist es möglich, dass Sie als langjähriger Oberbürgermeister Magdeburgs den geplanten Bauvorhaben trotz aller sachkundigen Argumente positiv gegenüberstehen?

Wir erwarten Ihre Antworten im Zeitraum von vier Wochen.

Mit umweltbewegten Grüßen

Dagmar Stöhr und Peter Sauer

Umweltgewerkschaft Magdeburg, Ortsvorstand Magdeburg am 10.11.2019

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20.01.2020, 17 Uhr Kundgebung vor dem Rathaus der LH Magdeburg

StadtGRÜN retten!

Stadtpark ROTEHORN retten!

Keine Wohnbebauung im Stadtpark ROTEHORN!

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„Otto pflanzt“

Die Initiative Fridays For Future und der BUND-Kreisverband Magdeburg haben ein gemeinsames Projekt gestartet: „Otto pflanzt“.

Im Stadtpark ROTEHORN gibt es genügend Fläche für Pflanzaktionen, denn Wohnungsbau ist dort nicht vorgesehen, siehe Flächennutzungsplan, ISEK 2025 u.a.!

Weitere Informationen unter: www.ottopflanzt.de

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Baum des Jahres 2020: Robinie

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„Stunde der Wintervögel“ 11./12.01.2020)

Machen Sie mit! Zählen Sie an diesem Wochenende 1 Stunde lang alle Vögel (nur echte Vögel!), die Sie bei Ihrem Spaziergang im Stadtpark ROTEHORN (vom Brückenzug Strombrücke/Zollbrücke/Anna-Ebert-Brücke bis zur Rotehornspitze) sehen!

Warum sollten Sie sich beteiligen? –> Daraus lassen sich Schlussfolgerungen über den aktuellen Zustand unserer Umwelt ziehen.

Weitere Informationen unter: www.nabu.de

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Vorsicht! (Foto: U. Meier, 06.09.2019)

Denkmalschutz (Grünbereiche)(Kultur)

  • Der Landschaftspark Stadtpark Rotehorn im englischen Stil
  • Die Stadtparkstraße

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Im Stadtpark ROTEHORN gibt es viele Objekte unterschiedlichster Art und Weise, die unter Denkmalschutz stehen:

  • Park
  • Alleen
  • verschiedenste Gebäude
  • Lichtobjekte
  • Brücken
  • verschiedenste Skulpturen
  • Seitenraddampfer
  • u.v.a.

Bitte tragen auch Sie dazu bei, diese schützenswerten Objekte durch sorgfältige Nutzung zu erhalten bzw. halten Sie auch andere Personen dazu an.

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— 18.05.2020 — Eilmeldung — Denkmalschutz —

  • Archäologisches Flächendenkmal: „Historischer Stadtkern Magdeburgsicht der historischen Festungsanlagen“ – Baudenkmal – Objekt-Nr.: 09406405 (Sachbegriff: Park)(Bauwerksname: Stadtpark Rotehorn)
  • Archäologisches Flächendenkmal: „Messeplatz einschließlich Zufahrtsbereich/Umgebung ab Zollbrücke über Kleiner Stadtmarsch
  • Brücke über die Taube Elbe, Objekt-Nr.:09476763 (Sachbegriff: Brücke)(Bauwerksname: Brücke über die Taube Elbe)
  • Brücke über die Alte Elbe, sogenannte Kanonenbahnbrücke, Objekt-Nr.: 09476764 (Sachbegriff: Brücke)
  • Schleuse, Objekt-Nr.: 09471483
  • Baudenkmal: Stadtparkstraße, Objekt-Nr.: 09406405 (Sachbegriff: Park)(Bauwerksname: Stadtpark Rotehorn.
  • Baudenkmal: Straße am Winterhafen, Objekt-Nr.: 09406405 (Sachbegriff: Park)(Bauwerksname: Stadtpark Rotehorn)

Das heißt, dass südlich der Kanonenbahn einschließlich Bereich Messe, einschließlich Stadtparkstraße, einschließlich 2 Brücken (Kanonenbahn), einschließlich Straße Am Winterhafen unter DENKMALSCHUTZ stehen (Das ist keine vollständige Aufzählung.).

Zusätzlich ist ein Teil der genannaten Objekte noch über das Baudenkmal Garten-Sachsen-Anhalt geschützt.

(Quelle: Neues Daten-Denkmal-Informationssystem Sachsen-Anhalt, Stand für die Angaben: 13.02.2020) (gelesen am: 18.05.2020)

Und davon haben der Oberbürgermeister und Herr Dr. Scheidemann (Beigeordneter für Stadtentwicklung/Bau/Verkehr) keine Kenntnis?

Oberbürgermeister und Stadtverwaltung machen den Investoren mutmaßlich falsche Angaben, geben ihnen seit Jahren mutmaßlich falsche Hoffnung und geben ihnen mutmaßlich Zusagen zu denen sie überhaupt nicht berechtigt sind und besitzen dann noch die Dreistigkeit uns als Bürgerinitiative zu beschimpfen, weil wir angeblich die Entwicklung der Landeshauptstadt Magdeburg behindern würden und Investoren verschrecken würden?

Zur Erinnerung: Die Landeshauptstadt Magdeburg möchte EU-Kulturhauptstadt 2025 werden. Unabhängig davon ist der Tourismus ein wesentlicher Bestandteil der wirtschaftlichen Entwicklung unserer Stadt. Warum soll dieser sensible und so wichtige GRÜN-Bereich Stadtpark ROTEHORN mit Luxus-Wohnungen/Hotels zugebaut werden? Wir sagen: Stoppt die Machenschaften des Oberbürgermeisters!

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Zum Umgang mit dem Denkmalschutz: Haben die Investoren Bußgelder schon mit eingeplant, um ihre Ziele durchzusetzen?

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Löwenskulpturen kehren zur Anna-Ebert-Brücke zurück. Link: https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/denkmalschutz-loewenrudel-fuer-magdeburger-bruecke (Quelle: Volksstimme, 06.02.2020)

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1 Kommentar

Ja ich möchte es schön warm haben, da ich mit meiner Heizung und Warmwasser direkt vom Bio-Heizkraftwerk abhängig/anhängig bin. So ein Heizkraftwerk benötigt Holz, sehr viel Holz, und unser OB sorgt für Holz durch massiven Kahlschlag aller großen Bäume in ganz Magdeburg. Hier ist für den gemeinen Bürger die Begründung einer Fällung eher nicht zu durchschauen. Wo kommt eigentlich das Holz her, wenn keine Bäume mehr auf städtischem Gebiet zu schlagen gibt? Kauft dann die Stadt Holz auf oder geht ein Erdgas-Brenner in dem Heizkraftwerk an? Wie auch immer, ich möchte eine warme Wohnung weiterhin. Aber die Zusammenhänge um das Bio-Heizkraftwerk im Osten der Stadt hätte ich gern mal gewußt. Ist das nicht einen Artikel in der Volksstimme wert?

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